In den letzten Tagen zeigten sich das europäische und amerikanische Wettermodell bzgl. der neuen Großwetterlage noch uneinig. So simulierte das europäische Wettermodell ein Hochdrucksystem bei England, wobei Deutschland auf dessen Ostseite mit mäßig warmer Luft aus nördlichen Richtungen wenig sommerliches Wetter abbekommen hätte. Das amerikanische Wettermodell hingegen zeigte einen Aufbau einer Hochdruckbrücke über Mitteleuropa mit zunehmender Abkapselung eines Mitteleuropäischen Hochdrucksystems. Zwar ist auch heute noch nichts entschieden, jedoch neigen die Simulationen des europäischen Wettermodells zunehmend zu der Lösung des amerikanischen Wettermodells. Die Wahrscheinlichkeit für eine stabile Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa im ersten Juli-Drittel steigt damit auf 64%. Sollte sich die Simulation des amerikanischen Wettermodells durchsetzen, so ist am kommenden Wochenende verbreitet mit Sonnenschein bei +23/+29 Grad zu rechnen. Der Blick auf die Höhenkarten zeigt weiterhin die Verlagerung des Jetstreams von der Mittelmeerregion in Richtung Neufundland, Island, England, Skandinavien, was ebenfalls für hohen Luftdruck über Mitteleuropa spricht. Die Kontrollläufe unterstützen mehrheitlich die trockene Wetterphase im ersten Juli-Drittel, wobei das Temperaturspektrum am 5. Juli zwischen +20/+26 Grad und im Mittel bei +23 Grad liegt. Der Wettertrend bleibt damit unverändert positiv.

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