Der positive Wettertrend in den ersten Juli Tagen bleibt erhalten, wenngleich die Simulationen der Wettermodelle etwas "vorsichtiger" geworden sind, was den kompletten Umbau der Großwetterlage angeht. Das amerikanische Wettermodell simuliert den Umbau der Großwetterlage erneut forsch. Demnach stabilisiert bis zum 3./4. Juli die Südwestwetterlage mit Temperaturen zwischen +23/+27 Grad im Süden und +19/+23 Grad im Norden. Darüber hinaus verlagert das Tiefdruckzentrum bei Island seinen Kern in Richtung Grönland, was dem Azorenhoch die Möglichkeit einer Ausbreitung in Richtung Skandinavien bietet. Dabei stößt zunächst von Portugal über Spanien und Frankreich ein Hochdruckkeil in Richtung Skandinavien und wird dabei zunehmend eigenständig - das Mitteleuropahoch wird "geboren", was mit Werten zwischen +24/+28 Grad schönstes Sommerwetter zur Folge hätte. Das europäische Wettermodell sieht einen ähnlichen Verlauf, jedoch zum 5./8. Juli hin mit einen Tiefdrucksystem bei Skandinavien (keine Kernkonzentration über Grönland) und dem aufwölbenden Azorenhoch über Irland, England, Island - Deutschland liegt dabei auf der Ostseite des Hochdrucksystems, was wiederum mit +17/+22 Grad kühleres und wechselhaftes Wetter zur Folge hat - im Grunde eine Wiederholungsneigung der aktuellen Großwetterlage. Im weiteren Verlauf ist nach dem europäischen Wettermodell ebenfalls der Trend zur Hochdruckbrücke Mitteleuropa erkennbar. Entscheidend ist der Wetterverlauf der kommenden Woche, inwieweit die stürmische Frontalzone über dem Atlantik sich verhalten wird.

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