Vergleicht man die Simulationen der Wettermodelle der vergangenen Tage, so gab es zwei wesentliche Lösungen für die Großwetterlage über Mitteleuropa. Das amerikanische Wettermodell neigte zu einer Hochdruckbrücke über Mitteleuropa, während das europäische Wettermodell ein "aufwölben" des Azorenhochs auf dem Atlantik simulierte. Wenn man so will, neigt das amerikanische Wettermodell heute zu der Simulation des europäischen Wettermodells. Somit bleibt es bis zum Ende Juni sehr wahrscheinlich bei der überwiegend wechselhaften und leicht unterkühlten Wetterlage, die Niederschläge bleiben - und das ist das Positive - überwiegend unergiebig. Die Temperaturen schwanken meist - je nach Sonnenschein - zwischen +17/+21 Grad. Die Kontrollläufe stützen das unterkühlte Sommerwetter bis in die ersten Juli Tage hinein, wenngleich der leicht positive Wettertrend der letzten Tage weiterhin erkennbar bleibt. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 3. Juli zwischen +14/+25 Grad, wobei das Mittel bei +21 Grad liegt. Sommerwetter sieht dennoch anders aus. Wann kommt der Sommer wieder? Zum heutigen Stand neigt das Grundmuster weiterhin zu einer wechselhaften und leicht unterkühlten Wetterlage - frühestens zum 2. Juli hin kann sich der zentralisierende Tiefdruckkern in Richtung Grönland verschieben, so dass sich über Mitteleuropa mehr Spielraum für Hochdruck ergibt, dabei wäre eine Südwestwetterlage noch die wahrscheinlichste Variante (im Nordwesten generell "schlechteres" Wetter als im Südosten). Das Langfristmodell bleibt bei seiner Wettervorhersage für den Juli - deutlich zu trocken bei normalen bis leicht zu kühlen Temperaturen. Der August bleibt sowohl in der Niederschlagsprognose, als auch bei den Temperaturen normal.

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