Das kommende Wochenende kann man mit Temperaturen zwischen +22/+27 Grad durchaus als sommerlich bezeichnen, wobei es im Nordwesten mit etwas Regen eine Ausnahme geben wird. Darüber hinaus deutet in der kommenden Woche vieles auf teils hoch sommerliches Wetter mit über +30 Grad hin. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so "gräbt" sich zwischen England, Portugal und Spanien ein Tiefdrucksystem ein, welches auf seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen über die Alpen nach Norden transportieren wird. Gleichzeitig positioniert sich über Skandinavien ein Hochdrucksystem, welches in der Nordhälfte mäßig warme Luftmassen aus dem Osten heranführen wird. Deutschland liegt somit zwischen zwei unterschiedlichen Luftmassen - im Süden sind +26/+30 Grad, örtlich auch bis +33 Grad möglich, während es im Norden mit +21/+27 Grad etwas "angenehmer" wird. Die Schauer- und Gewitterneigung ist dabei im Süden etwas höher als im Norden einzustufen. Auch das europäische Wettermodell simuliert diese "Hitzephase" zwischen dem 16./19. Juni und die Kontrollläufe stützen die warmen Simulationen ebenfalls mehrheitlich, so dass die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario bei rund 64% liegt. Im weiteren Verlauf deutet sich ebenfalls mit zunehmender Wahrscheinlichkeit eine wechselhafte Wetterphase im letzten Juni-Drittel an. Es muss sich noch zeigen, ob der Hochdruckrücken zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch den atlantischen Tiefdrucksystemen standhalten kann. Die Mehrheit der Simulationen zeigt einen sich zentralisierenden Tiefdruckkern über Skandinavien, was wohl den Durchbruch der westlichen Frontalzone nach Deutschland mit wechselhaften und etwas kühlerem Wetter zur Folge haben wird. Tendenziell ist das Wetter dabei im Norden etwas kühler und "schlechter" als im Süden, wo sich Phasenweise ein Hochdruckkeil des Azorenhochs durchsetzen kann.

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