Wetter Frühling 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 19. April

Die kommenden Tage verlaufen bis zum Mittwoch überwiegend sonnig und trocken bei frühlingshaften Temperaturwerten. Erst zum Mittwoch und Donnerstag ergibt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine kleinräumige Störung über den östlichen Landesteilen, was an dem zunächst noch freundlichen und milden Grundcharakter wenig verändert. Blickt man auf die Entwicklung der Großwetterlage so stellt man fest, dass diese sich langsam von einem nördlichen zu einem südwestlich orientierten Muster verändert kann. Der Grund hierfür sind Tiefdrucksysteme welche von Westen her zunächst durch das Hochdrucksystem bei England blockiert wurden, im weiteren Verlauf den hohen Luftdruck abbauen und sich mit ihrer Frontalzone weiter nach Osten durchsetzen können. Anders formuliert kann der Wettercharakter im Zeitraum 24./29. April zunehmend wechselhafter werden, wobei die Temperaturen zunächst noch mild und erst im weiteren Verlauf weiter abkühlen können. Wie kühl? Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 28. April zwischen +6/+20 Grad bei einem Mittelwert von +10/+12 Grad, wobei im Osten der Mittelwert mit +14 Grad noch am höchsten liegen kann. Warum ist das so? Der Frontalzone gelingt es zum heutigen Stand nicht sich in einem West-Ost Strömungsmuster über Mitteleuropa durchzusetzen, sondern "tropft" vor Mitteleuropa ab und sorgt mit einer Südwest-Nordost Zirkulation für warmes Vorderseiten- und nachfolgend kühlerem Rückseitenwetter - Deutschland liegt zum heutigen Stand zwischen den Fronten, so dass im Westen wechselhaftes und kühleres Wetter als im Osten zu erwarten wäre. Wäre? Die Wahrscheinlichkeiten für diese Wetterentwicklung sind zum heutigen Stand hoch, jedoch bleibt im Detail abzuwarten wie die Tiefdruckachse sich im Zeitraum 24./29. April tatsächlich entwickeln wird. Welche Möglichkeiten sich hieraus für das Wetter am 1. Mai ergeben können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.
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Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 18. April

Das am Vortag vom amerikanischen Wettermodell simulierte Sturmtief für kommenden Mittwoch bestätigt sich in den heutigen Simulationen nicht, so dass die kommenden Tage bei einem Mix aus Sonne und Wolken ruhig und mit einer ansteigenden Temperaturtendenz wieder frühlingshaft mild werden können. Im Zeitraum zwischen dem 22./26. April simuliert das amerikanische Wettermodell über den nördlichen Azoren ein Tiefdrucksystem, welches das Hoch bei England zu einer östlichen Verlagerung zwingt. Mit einem Tiefdrucksystem über dem nördlichen Skandinavien kommt es im Verbund der Systeme über Deutschland zu einem südwestlich orientierten Zirkulationsmuster, dessen Grundcharakter in Form von Schauern - örtlich auch Gewittern - als wechselhaft, aber mit Temperaturen zwischen +13/+18 Grad als frühlingshaft mild bezeichnet werden kann. Im Zeitraum zwischen dem 26./29. April gelingt es jedoch der atlantischen Frontalzone immer weiter nach Osten voranzukommen, so dass nach dem typisch milden Vorderseitenwetter nachfolgend eine kühle und durchaus wechselhafte Wetterlage einstellen kann. Das europäische Wettermodell simuliert einen etwas anderen Ansatz, bei der sich das Zirkulationsmuster meridionalisieren (Nord-Süd, Wellenbildung entlang der Polarfront) kann. Die dominante Rolle übernimmt dabei eine Hochdrucksystem auf dem Atlantik, welches sich von den Azoren bis nach Grönland erstrecken kann. Westlich und östlich des Hochs gelegene Tiefdrucksysteme stabilisieren die Wetterlage weitgehend. In Folge daraus liegt Deutschland im Einflussbereich des östlichen Tiefdrucksystems, welches auf seiner Vorderseite noch milde und auf seiner Rückseite kühle Luftmassen nach Deutschland führen kann - auch nach dieser Simulation ist der Wettercharakter im Zeitraum 24./28. April als zunehmend wechselhaft zu bezeichnen. Auch wenn die Großwetterlage unterschiedlich von den Wettermodellen simuliert wird, so ist im Ergebnis das daraus resultierende Wetter ähnlich: zunächst frühlingshaft mild und trocken, später weiterhin mild und zunehmend wechselhaft und zum Ende April wechselhaft bei einer zurückgehenden Temperaturtendenz. Welche Möglichkeiten sich hieraus für das Wetter am 1. Mai ergeben können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 17. April

Die Wetterentwicklung der kommenden Woche zeigt sich heute komplex und wird von den Wettermodellen unterschiedlich interpretiert. Nach der Abkühlung von Wochenende können die Temperaturen bei überwiegend freundlichem Wetter zum Wochenstart wieder frühlingshaft mild werden. Das europäische Wettermodell simuliert darüber hinaus im Zeitraum zwischen dem 22./24. April eine Hochdruckachse, welche sich von Island über England, Deutschland bis über die Mittelmeerregion erstrecken kann. So gelangt Deutschland in den Einflussbereich milder Luftmassen, wobei die Niederschlagswahrscheinlichkeit in Form von Schauern eine leicht ansteigende Tendenz zeigt. Im Zeitraum zwischen dem 24./26. April kann die Hochdruckverbindung nicht aufrecht erhalten werden und zwischen England und dem westlichen Skandinavien kann sich die atlantische Frontalzone in einer meridionalen Struktur positionieren. Im gleichen Zeitraum etabliert sich über dem östlichen Europa hoher Luftdruck, so dass in Folge daraus Mitteleuropa zwischen beiden Systemen in eine Südströmung gelangen (Vorderseitenwetter) und es bis zum 27. April relativ warm bleiben kann, jedoch der wechselhafte Wettercharakter in Form von Schauern - teils auch Gewittern - weiter zunehmen kann. Eine andere Interpretation zeigt das amerikanische Wettermodell mit seiner heutigen Simulation. Das Hochdrucksystem bei England bleibt mit seinem Kern weitestgehend intakt und positioniert sich bis zum 22. April zwischen England und Island etwas weiter westlich. In Folge dessen gelingt es Tiefdruckausläufern in einer von Nordwest nach Südost verlaufenden Tiefdruckrinne kühlere Luftmassen nach Süden zu führen - auch Starkwindereignisse werden mit kleinräumigen Tiefdrucksystemen bspw. am 22./23. April über Deutschland nicht ausgeschlossen. Allerdings gelingt es den Tiefdruckausläufern auch nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells nicht, sich bis über das östliche Europa durchzusetzen, so dass sich im Zeitraum 23./27. April eine Tiefdruckrinne zwischen Neufundland, England und Skandinavien aufbauen kann, was eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Südwestwetterlage mit milden Temperaturen über Deutschland zur Folge haben kann. Generell ist bei Südwestwetterlagen im Nordwesten eine höhere Niederschlagsneigung zu erwarten, als im Südosten. Warm, kalt, wechselhaft, stürmisch - was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe simulieren einen überwiegend trockenen Wettercharakter bis zum 23./25. April, erst im Zeitraum 24/.27. April zeigt sich mehrheitlich eine ansteigende Niederschlagstendenz, wobei sich der Mittelwert des Temperaturspektrum im Zeitraum 21./27. April zwischen +14/+16 Grad bewegen kann. Anders formuliert zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen frühlingshaft milden aber zunehmend wechselhaften Wettercharakter im Zeitraum zwischen dem 22./27. April. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 16. April

Am Wochenende zeigt sich das Temperaturniveau gegenüber den letzten Tagen mit Werten zwischen +9/+15 Grad deutlich kühler. Zum Start in die neue Woche positioniert sich über England ein Hochdrucksystem, welches im Verbund mit einem Tiefdrucksystem über dem östlichen Europa kühlere Luftmassen nach Süden führen kann. Fraglich ist zum heutigen Stand, ob auch Deutschland davon betroffen sein wird. Warum? Im Detail kommt es darauf an, wie sich die Trogachse zwischen dem Hoch und dem Tief positionieren kann - wenige Kilometer Verschiebung können zwischen wechselhaft kühl und frühlingshaft mild entscheiden. Nach den gängigsten Varianten zeigt sich zum Wochenstart noch eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine kühle und leicht wechselhafte Wetterlage über den östlichen Landesteilen, während im Westen die Hochdruckdominanz mit wärmeren Temperaturen und etwas mehr Sonnenschein zunehmen kann. Im Zeitraum zwischen dem 22./26. April simuliert das amerikanische Wettermodell eine interessante Entwicklung zwischen Grönland und Skandinavien. So kann sich das Hoch bei England bis zum 24. April nach Island/Grönland verlagern und gleichzeitig positioniert sich über dem skandinavischen Raum ein steuerndes Zentraltief. Dieser mögliche Entwicklungszweig ist in der Simulation als komplex zu bezeichnen, da zwischen dem Hoch und dem Tief kalte Luftmassen nach Süden geführt werden können. Zeitgleich drängt die atlantische Frontalzone aber weiter nach Osten, wird dort jedoch vom "Hochdruckband" blockiert, so dass der Zustrom der kalten Luftmassen nach Süden über dem südlichen Skandinavien blockiert werden könnte und Deutschland in einer milden bis warmen und leicht wechselhaften Südwestwetterlage verbleibt. Anders wäre die Situation, wenn das Hochdruckband nicht dagegenhalten kann - über kurz oder lang würden die Kaltluftmassen nach Süden ausströmen können. Das europäische Wettermodell simuliert eine ähnliche Konstellation der Systeme zueinander, wenngleich diese etwas weniger komplex erscheint. Das Hoch bei England baut im Zeitraum zwischen dem 22./24. April eine Hochdruckverbindung zum Mittelmeer- und zum Grönlandhoch auf, so dass die atlantische Frontalzone zunächst blockiert wird. Im gleichen Zeitraum positioniert sich über Skandinavien ein Tiefdrucksystem, welches jedoch gegenüber dem amerikanischen Wettermodell schwächer und nördlicher simuliert wird. Somit gelingt es der atlantischen Frontalzone die Hochdruckverbindung zwischen dem Grönland- und Mittelmeerhoch zu unterbinden, so dass sich das für Mitteleuropa relevante Hochdrucksystem über der Mittelmeerregion positionieren kann und nachfolgend eine ebenfalls milde bis warme und leicht wechselhafte Südwestwetterlage über Deutschland einleitet. Anders ausgedrückt scheint die Wetterentwicklung komplex, jedoch geht der Temperaturtrend nach dem kühlen Wochenende und auch noch Wochenstart bis zum 26. April in die positive Richtung. Das bestätigen auch die Kontrollläufe mehrheitlich - so liegt das Temperaturspektrum am 21. April zwischen +4/+16 Grad (Mittelwert: +10/+11 Grad im Süden und Osten und +13/+14 Grad im Norden und Westen) und am 26. April zwischen +4/+21 Grad (Mittelwert: +14/+16 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Mai.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
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