Die kommenden Tage verlaufen bis zum Mittwoch überwiegend sonnig und trocken bei frühlingshaften Temperaturwerten. Erst zum Mittwoch und Donnerstag ergibt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine kleinräumige Störung über den östlichen Landesteilen, was an dem zunächst noch freundlichen und milden Grundcharakter wenig verändert. Blickt man auf die Entwicklung der Großwetterlage so stellt man fest, dass diese sich langsam von einem nördlichen zu einem südwestlich orientierten Muster verändert kann. Der Grund hierfür sind Tiefdrucksysteme welche von Westen her zunächst durch das Hochdrucksystem bei England blockiert wurden, im weiteren Verlauf den hohen Luftdruck abbauen und sich mit ihrer Frontalzone weiter nach Osten durchsetzen können. Anders formuliert kann der Wettercharakter im Zeitraum 24./29. April zunehmend wechselhafter werden, wobei die Temperaturen zunächst noch mild und erst im weiteren Verlauf weiter abkühlen können. Wie kühl? Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 28. April zwischen +6/+20 Grad bei einem Mittelwert von +10/+12 Grad, wobei im Osten der Mittelwert mit +14 Grad noch am höchsten liegen kann. Warum ist das so? Der Frontalzone gelingt es zum heutigen Stand nicht sich in einem West-Ost Strömungsmuster über Mitteleuropa durchzusetzen, sondern "tropft" vor Mitteleuropa ab und sorgt mit einer Südwest-Nordost Zirkulation für warmes Vorderseiten- und nachfolgend kühlerem Rückseitenwetter - Deutschland liegt zum heutigen Stand zwischen den Fronten, so dass im Westen wechselhaftes und kühleres Wetter als im Osten zu erwarten wäre. Wäre? Die Wahrscheinlichkeiten für diese Wetterentwicklung sind zum heutigen Stand hoch, jedoch bleibt im Detail abzuwarten wie die Tiefdruckachse sich im Zeitraum 24./29. April tatsächlich entwickeln wird. Welche Möglichkeiten sich hieraus für das Wetter am 1. Mai ergeben können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.

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