Ein Regengebiet überquert heute im Tagesverlauf die Nordhälfte von Deutschland und sorgt etwa nördlich der Mainlinie für starke Bewölkung und zeitweilig auch länger andauernde Niederschläge. Weiter nach Süden kann die Bewölkung auflockern und dort kann es bis zu den späten Nachmittagsstunden trocken bleiben. Der Wind kommt böig aus westlichen bis südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen meist Werte, welche im Bereich zwischen +9 bis +14 Grad liegen können.

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Tiefdrucksystem verlagert sich

In der Nacht auf den 8. Oktober und auch tagsüber sind über dem Süden bei starker Bewölkung zeitweilige Niederschläge zu erwarten, während sich etwa nördlich der Mainlinie die Bewölkung zwischendurch auch auflockern und die Sonne zum Vorschein kommen kann. Der Wind schwächt sich ab und kommt aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen bleiben mit +9 bis +14 Grad und mit etwas Sonnenschein bis +16 Grad am Sonntag in einem für die Jahreszeit zu kühlen Bereich.

Am 9. und 10. Oktober schwächt sich das Tief über Skandinavien ab, dafür gewinnt ein weiteres Tiefdrucksystem über Island mehr an Einfluss auf das Wetter über Deutschland. Gleichzeitig dehnt sich ein Hochdruckkeil von den Azoren über die Mittelmeerregion bis über das östliche Europa aus. In Folge daraus dreht die Höhenströmung auf südwestliche Richtungen und lässt die Temperaturen bis zum Dienstag auf +10 bis +16 Grad ansteigen (örtlich bis +17 Grad).
Am Montag ist bei wechselnder Bewölkung noch mit einer hohen Neigung zu Schauern zu rechnen, bevor zum Dienstag das Tiefdrucksystem mit seinem Niederschlagsband auf Deutschland übergreifen und von Nordwest nach Südost für zeitweilig länger andauernde Niederschläge sorgen kann. Der Wind kommt anfangs noch schwach, zum Dienstag aber böig und über exponierten Lagen, sowie entlang der Küste von Nord- und Ostsee auch stürmisch aus westlichen Richtungen. Was in der Wettervorhersage im Detail noch abzuwarten gilt, ist die Möglichkeit eines erneuten schweren Sturms / Orkan über den Küstenregionen zum späten Dienstagabend, bzw. in der Nacht auf den 11. Oktober.

Sonne, Wolken und Regen im Oktober
Wetter im Oktober 2017: Über dem Süden durchaus häufiger auch sonnige Abschnitte - deutlicher Temperaturanstieg nach der Wochenmitte

Hochdrucksystem dehnt sich aus

Das Hochdruckgebiet über der Mittelmeerregion dehnt sich nach der Wochenmitte bis zum 13. Oktober weiter nach Norden aus und zwingt die Tiefdruckrinne weiter nach Norden auszuweichen. Das Resultat daraus ist eine sich zunehmend stabilisierende Südwestwetterlage, welche sich auch in tieferen Lagen durchsetzen kann. So ist von Mittwoch bis einschließlich Freitag insbesondere über dem Norden (etwa nördlich der Linie Bielefeld und Berlin) bei starker Bewölkung mit etwas Niederschlag zu rechnen. Weiter nach Süden nehmen die sonnigen Anteile zu und die Niederschlagsneigung weiter ab, so dass es etwa südlich der Linie Köln und Dresden weitgehend trocken bleiben kann.
Der Wind bleibt über dem Norden stark bis mäßig, schwächt sich aber nach Süden relativ rasch ab. Die Temperaturen steigen von Mittwoch mit +11 bis +16 Grad bis zum Freitag auf +14 bis +18 Grad über dem Norden und +17 bis +23 Grad über dem Süden an. Ob sich nun der goldene Oktober durchsetzen mag, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Herbst und Winter 2017/18.

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