Wetter Januar 2020 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2020 aktuelle Wettervorhersage vom 30.12.2019 - Nach einem ruhigen Start wird es bei einer absinkender Schneefallgrenze kälter

  • M. Hoffmann

Etwas Schneefall möglich. Ruhiges Wetter ist noch bis in den Januar hinein zu erwarten, doch eine strukturelle Veränderung lässt die Schneefallgrenze zum 4. Januar allmählich absinken.

Verbreitet scheint nach Nebelauflösung heute die Sonne. Lediglich östlich der Linie von Rostock und München ziehen Wolken- oder Nebelfelder vorüber und trüben den Sonnenschein zeitweilig ein. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt über den Küstenregionen stark böig auf. Die Temperaturen erreichen +3 bis +7 Grad und können bei länger anhaltenden Nebel darunter liegen.

Ein Hoch dominiert das Wettergeschehen in den ersten Januar-Tagen
Ein Hoch dominiert das Wettergeschehen in den ersten Januar-Tagen

Das Wetter an Silvester

In der Nacht auf den 31. Dezember (Di., Silvester) zieht von Nord nach Süd ein schwacher Tiefdruckausläufer über Deutschland hinweg. Ein paar Regenspritzer sind über dem Nordosten und äußersten Osten nicht auszuschließen, sonst bleibt es trocken. Im Tagesverlauf verlagert sich das Wolkenband weiter nach Süden und sorgt zum Abend etwa südlich der Linie von Köln und Dresden für einen teilweise bedeckten Himmel. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +4 bis +8 Grad ein.

In der Silvester-Nacht klart der Himmel über dem Süden - wie bereits über dem Norden - weiter auf und Silvester kann verbreitet unter einem klaren Sternenhimmel gefeiert werden. Nebel-, Hochnebel- und Wolkenfelder können sich entlang der Mittelgebirge und über dem Südwesten von Baden-Württemberg halten. Die Temperaturen gehen über dem Norden auf -2 bis +2 Grad und über dem Süden auf -3 bis +1 Grad zurück.

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Freundlicher Start in den Januar

Das Hochdruckgebiet dominiert am 1. und 2. Januar (Mi. und Do.) das Wetter über Deutschland. Nach Auflösung örtlicher Nebelfelder scheint verbreitet die Sonne und Niederschläge sind nicht zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann zum Donnerstag über den Küstenregionen böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen +0 bis +5 Grad und mit längerer Sonnenscheindauer sind bis +7 Grad möglich.

Wetterwechsel

Ein Wetterwechsel kündigt sich am 3. Januar (Fr.) mit über dem Norden aufziehender Bewölkung und nachfolgend einsetzendem Niederschlag an. Viel an Regen ist nicht zu erwarten. Südlich der Linie von Münster und Berlin kommt nach Nebelauflösung verbreitet die Sonne zum Vorschein und es bleibt trocken. Zähe Nebelfelder können sich in den Fluss- und Tallagen über dem Süden von Deutschland halten. Der Wind gewinnt über dem Norden an Kraft und kommt in Böen stürmischaus südwestlichen Richtungen. Weiter nach Süden verliert der Wind rasch an Intensität. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad.

Turbulentes Januar-Wetter: Regen, Wind und Schneefall

Das wetterbestimmende Hoch verlagert sich am 4. Januar (Sa.) weiter nach Westen und ermöglicht die Einflussnahme eines Tiefdrucksystems auf das Wetter über Deutschland. Mit einer kräftigen Nordwestströmung gelangen kühlere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte auf +0 bis +5 Grad und über dem Norden auf +7 Grad zurückgehen lassen kann. Die zahlreichen Niederschläge gehen im Tagesverlauf allmählich bis auf die mittleren Lagen in Schnee über und können dort für die Ausbildung einer dünnen Schneedecke sorgen. Im Stau der Alpen können die Schneefälle länger andauernd und ergiebiger ausfallen.

Auf den Punkt gebracht: Strukturelle Veränderungen im neuen Jahr

Das Hoch dominiert das Wettergeschehen noch bis zum 2. Januar. Darüber hinaus verlagert sich das Hoch nach Westen und im Verbund mit einem Tief über Skandinavien können aus nordwestlichen Richtungen kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden. Die Wind- und Niederschlagsaktivität nimmt vom 3. bis 4. Januar zu und die Niederschläge gehen allmählich bis auf die mittleren Lagen in Schnee über.

Was der Winter darüber hinaus zu bieten hat, erläutern wir 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2020, die heute Abend geben 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +2,66 +1,86 277 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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