Der Montag beginnt nach teil zäher Nebelauflösung häufig freundlich, bevor zu den Vormittagsstunden über dem Westen dichte Bewölkung aufzieht und zum Nachmittag über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen Regen einsetzen kann. Der Niederschlag weitet sich relativ rasch nach Osten aus und erreicht noch in der ersten Nachthälfte die östlichen Landesteile. Mit dem Niederschlag frischt der Wind stark bis mäßig auf und kann in Böen auch stürmisch aus südlichen Richtungen kommen. Am längsten sonnig kann es über Bayern, Sachsen und Brandenburg bleiben. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad über dem Westen und sind über Mecklenburg-Vorpommern mit +0 bis +3 Grad etwas kühler.

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Wetter Januar: turbulent und wechselhaft

Am Dienstag und Mittwoch dominiert ein wechselhafter Wettercharakter. Am 16. Januar ist im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern auch mit kräftigeren Niederschlägen zu rechnen, welche auch in der Nacht auf Mittwoch noch anhalten können. Weiter nach Norden gehen die Niederschläge mehr und mehr in eine Schauerform über, können mitunter aber auch kräftiger ausfallen. Der weiterhin böige, teils auch stürmische Wind, dreht auf westliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland. So sind über dem Norden mitunter Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer bis in tiefere Lagen möglich, während über dem Süden die Schneefallgrenze am Dienstag noch über 1.000 Meter liegt und erst am Mittwoch bis in tiefere Lagen absinken kann. Ab den mittleren Lagen (300 bis 500 Meter) kann sich bei Temperaturen von -1 bis +4 Grad eine dünne Schneedecke ausbilden.

Wechselhaftes und windiges Januarwetter
Wechselhaftes und windiges Januarwetter mit erhöhtem Unwetterpotential am Donnerstag

Unwetterartiges Januar-Wetter - erhöhtes Gefahrenpotential

Am 18. Januar berechnen die Wettermodelle weiterhin die Entwicklung eines sog. Schnellläufersystems, welches von der Nordsee über die Ostsee zieht und auch in tieferen Lagen stürmische Windböen und örtlich auch schwere Sturmböen ermöglichen kann. Ab den mittleren Lagen, sowie exponierten Lagen und entlang der Küstenregionen sind neben schweren Sturmböen auch orkanartige Windböen bis hin zur voller Orkanstärke möglich. Details hierzu müssen noch abgewartet werden, da dieses Extremwindereignis aber zum wiederholten Male berechnet wird, steigt die Eintreffwahrscheinlichkeit. Der Sturm bläst den ganzen Tag mit voller Kraft und lässt erst zu den späten Abendstunden von Westen her nach. Der Sturm schiebt ein Niederschlagsband vor sich her, welches von Nord nach Süd für ergiebige Regenfälle sorgen kann. Bei Tageswerten von +4 bis +8 Grad geht der Niederschlag erst oberhalb etwa 1.200 Meter in Schnee über.

Nasskalte Januar-Tage mit Schneefall

Mit einer nordwestlichen Grundströmung gelangen am 19. und 20. Januar maritime Kaltluftmassen nach Deutschland. So sinken die Temperaturen über dem Süden auf -2 bis +2 Grad ab und können über dem Norden mit +0 bis +4 Grad etwas milder bleiben. Die zahlreichen Schauer gehen bei einem böigen Wind aus westlichen Richtungen bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer nieder und oberhalb etwa 200 bis 400 Meter ist auch mit der Ausbildung einer Schneedecke zu rechnen. In den Nächten ist mit -5 bis +1 Grad verbreitet wieder mit Frost zu rechnen. Die Frostgrenze liegt tagsüber zwischen 400 bis 500 Meter.

Ob sich nach der ereignisreichen Woche mit Abkühlung der Temperaturen der Winter oder der Vorfrühling durchsetzen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter.

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