Für das Wetter an Silvester ergaben sich keine wesentliche Veränderungen mehr. So bleibt es tagsüber etwa nördlich von Baden-Württemberg und Bayern stark bewölkt und nördlich der Linie von Köln und Berlin ist mit zeitweiligen Niederschlag zu rechnen. Anfangs kommt der Wind noch kräftig bis stürmisch aus südlichen Richtungen, schwächt sich im weiteren Tagesverlauf aber zunehmend ab, so dass in der Silvesternacht noch mit starken bis mäßigen Windböen gerechnet werden kann. Die Temperaturen erreichen tagsüber milde +10 bis +14 Grad (örtlich auch bis +15 Grad) und sind in der Neujahrsnacht mit +4 bis +8 Grad und örtlich bis +11 Grad ungewöhnlich hoch. Der Niederschlag verlagert sich etwas weiter nach Süden, so dass bis Mitternacht etwa nördlich der Linie vom Schwarzwald und Berlin mit Regen zu rechnen ist.

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Windiger Neujahrstag

Der 1. Januar zeigt sich in seiner ersten Tageshälfte noch windig und über exponierten Lagen - wie auch über dem Küstenregionen - können stürmische Windböen nicht ausgeschlossen werden. Bei wechselnder bis starker Bewölkung kommt bei gelegentlichen Schauern zwischendurch immer wieder die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad etwas zurück. Ab den Nachmittagsstunden lässt der Wind nach und über dem Südwesten zieht ein kräftiges Niederschlagsfeld nach Deutschland, welches südlich der Linie von Köln und Berlin bis zu den späten Abendstunden für Regen sorgen kann. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 900 bis 1.300 Meter.

Windiges und unbeständiges Januarwetter
Windiges und unbeständiges Januarwetter

Zwischen den Fronten

Am 2. Januar liegt Deutschland zwischen den Fronten eines nach Osten abziehenden Tiefdrucksystems und einem Hochdruckkeil über den Alpen. Ab dem Nachmittag nähert sich von Westen das nächste Sturmtief. So ist es tagsüber wechselnd bis stark bewölkt und hier und da ist gelegentlich ein Schauer zu erwarten. Die Temperaturen pendeln sich auf +3 bis +6 Grad ein und die Schneefallgrenze liegt bei 600 bis 1.000 Meter.

Stürmisches Wetter

Schon in der Nacht auf den 3. Januar erreicht das Sturmtief Deutschland und sorgt von West nach Ost für kräftigen Niederschlag. Besonders über Baden-Württemberg und Bayern können die Niederschläge - zum aktuellen Stand - auch länger andauernd und ergiebiger ausfallen - ein örtliches Unwetterpotential ist nicht auszuschließen. Der Wind gewinnt an Kraft und kann in Böen über exponierten Lagen und entlang der Küste auch stürmisch sein. Die Temperaturen steigen wieder etwas an und erreichen über dem Süden +7 bis +12 Grad und über dem Norden +5 bis +9 Grad. Die Schneefallgrenze liegt über dem Norden bei 500 Meter und steigt nach Süden auf 1.000 bis 1.700 Meter an.

Windiges und wechselhaftes Wetter

Am 4. Januar ändert sich nicht viel. Die intensiven Niederschläge lassen über dem Süden nach und verbreitet ist mit gelegentlichem Niederschlag zu rechnen. Die Temperaturen gehen mit +4 bis +8 Grad allgemein etwas zurück, der Wind bleibt aber böig und über exponierten Lagen sind - vor allem in der ersten Tageshälfte - noch stürmische Windböen möglich.

Wetterberuhigung

Das Wetter beruhigt sich im Zeitraum vom 5. bis 6. Januar allmählich. So ist am Freitag noch mit einer hohen Niederschlagsneigung zu rechnen, welche zum Samstag hin nachlässt. Gleiches gilt auch für den Wind, welcher bis zum Samstag schwach aus unterschiedlichen Richtungen kommen kann. Am Freitag steigen die Temperaturen auf +7 bis +11 Grad und am Samstag sind +4 bis +8 Grad zu erwarten.

Die Wettermodelle berechnen eine zunehmende Übereinstimmung darüber, als dass sich die Großwetterlage im Zeitraum vom 5./6. Januar verändern könnte. Insofern sind für beide Tage im Detail noch Veränderungen möglich. Wie der weitere Wettertrend aussieht, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage Winter 2018.

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