Nach dem teils stürmischen Wochenende simulieren die Wettermodelle weiterhin unterschiedliche Varianten. Die eine Variante geht bereits ab dem 17./19. Februar in die nasskalte Richtung mit durchaus winterlichen Optionen in höheren Lagen, während die andere Variante eine stramme und somit relativ milde West- bis Südwestwetterlage bleibt. Die Modelle selbst schwanken dabei in ihren Simulationen von Lauf zu Lauf, was die großen Unsicherheiten widerspiegelt. Begründet sind diese zum einen mit dem Warming der letzten Tage in der Stratosphäre und zum anderen mit der konkreten Ausbildung eines Polarhochs. Je nachdem wie dessen Achse verlaufen wird, ist eine Umstellung der Großwetterlage möglich. Die bisherige West- bis Südwestzirkulation ist aber bestrebt, dass bisherige Muster beizubehalten (Erhaltungsneigung) und wird - vereinfacht ausgedrückt - alles daran setzen, dass sich daran auch nichts ändert. Wie die Schwankungen aussehen können, zeigt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Februar mit -4/+10 Grad bei einem Mittelwert von +2 Grad im Süden und +3 Grad im Norden. Anders ausgedrückt bestätigt sich der nasskalte Wettertrend (-1/+6 Grad) der letzten Tage für den Zeitraum zwischen dem 17./23. Februar auch heute erneut. Winterliche Optionen sind für die mittleren bis höheren Lagen weiterhin gegeben (300-600 Meter).

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