Wetter Winter 2013/2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Winter 2013/2014 - Wettertrend vom 31. Dezember

  • M. Hoffmann
Gemäß den Simulationen der Wettermodelle treiben es die Tiefdrucksysteme im ersten Januar-Drittel recht "bunt" und sorgen somit für nicht gerade langweilige Stunden für Meteorologen. Die spannende Frage - wann mit Schneefall zu rechnen ist - bleibt aber auch heute ungeklärt. Das sog. Minor-Warming, welches sich in einigen Simulationen im Januar auch als Major-Warming entwickeln könnte, bleibt der "Lichtblick" für alle Freunde des Winterwetters. Aktuell liegt das Warming mit -20 Grad zwischen Sibirien, der Mongolei und China und erreicht am 4. Januar mit bis -12 Grad seinen vorläufigen Höhepunkt über Sibirien. Die Auswirkungen in der Stratosphäre wirken sich mit 3-8 Tagen zeitverzögert auf die unteren Luftschichten aus, so dass in den kommenden Simulationen der Wettermodelle durchaus Spielraum für Überraschungen gegeben ist. Ein zweites, intensiveres Warming zeichnet sich zum 7./10. Januar auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Kanada, Grönland und Skandinavien ab. Anders ausgedrückt geht es dem "gesunden" und gut strukturierten Polarwirbel zunehmen an den Kragen. So rückt eine Umstellung der Großwetterlage zwischen dem 6./10. Januar mit einer Wahrscheinlichkeit von 39 Prozent immer näher. Allerdings ist die dynamisch-turbulente Westwetterlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent ebenbürtig. Die restlichen 21 Prozent verfallen auf ruhige und relativ milde Hochdrucklösungen. Das Langfristmodell jedenfalls scheint sich in seiner Wettervorhersage für den Januar zunehmend sicher zu sein - im Schnitt soll dieser gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel um 3 bis 4 Grad zu warm ausfallen. Und auch der Februar wird mit einem Temperaturüberschuss von 2 bis 3 Grad ebenfalls zu warm Simuliert - das könnte man auch als "Totalausfall" des Winters interpretieren.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +6,07 +3,38 +2,6 237 l/m² - normal

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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