Bis zum kommenden Wochenende wird, bzw. bleibt das Wetter winterlich mit etwas Schneefall, wobei im Osten auch stärkerer Schneefall möglich ist. In den vergangenen Tagen gab es unterschiedliche Simulationen und Möglichkeiten, wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann - eine mögliche Variante war dabei die langsame Erwärmung der Luftmassen zum Ende Februar hin. Diese Variante ist heute die Lösung mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, da der kalten Luft quasi der Weg versperrt wird - in Folge kommt kein "Nachschub" und die Luft erwärmt sich langsam durch den höheren Sonnenstand. Dennoch sind zunächst keine extrem milden Temperaturen zu erwarten, zum 25. Februar werden -2/+4 Grad simuliert. Über den 27. Februar hinaus zeigen die Wettermodelle den Trogvorstoß arktischen Ursprungs, der aktuell durch das "quer liegende" Hochdrucksystem nach Osten hin abgelenkt wird - die Folge daraus ist eine mit 0/+6 Grad relativ milde und hochdruckdominierte Südwestwetterlage. Und darin liegt auch die Begründung für die heute noch ungewisse Wetterentwicklung bis in den März hinein. Das Hoch kann je nach Positionsverschiebung den Trogvorstoß ablenken oder in westlicher Position auch unterstützen. Auch wenn durch eine nahezu übereinstimmende Simulation der Wettermodelle und dem deutlich milden Wettertrend ab dem 25. Februar der Kontrollläufe die Wahrscheinlichkeit für eisiges Wetter sinkt, so sollte diese Wetterentwicklung nicht unterschätzt werden. NAO-Index und AO-Index nehmen in den kommenden Tagen negative Werte ein, Hochdruck über Island/England baut sich mit bis 1040 hPa stabil auf, und über der Barentssee/Karasee festigt sich ein Tiefdruckwirbel mit 985 hPa - in der Theorie sind das die richtigen Faktoren für eine Verlängerung des Winterwetters. Mehr dazu im Laufe des Abends in einer Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Eine Milderung zum Ende des Monats hin wurde im Laufe des Tages immer wahrscheinlicher. Dennoch besteht weiterhin die Möglichkeit einer Trogvariante mit winterlichem Wetter

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