Ein wunderschöner "Bluescreen" (ja, es gibt ihn noch) hat uns heute die Aktualisierung der Wetterprognose für den Winter heute "zerschossen" und wir mussten noch einmal von vorne anfangen. Bereits in den ersten Februar Tagen wird das Wetter wieder zunehmend winterlicher, vor allem oberhalb 400-500 Meter kann sich in der Nacht auf Samstag und am Samstag Vormittag etwa südlich der Mainline eine Schneedecke ausbilden, sonst bleibt es bei nasskalten Temperaturen. Im weiteren Verlauf kommt nach den heutigen Simulationen das Winterwetter in Etappen, wobei es zu Beginn der neuen Woche noch einmal milder werden kann. Die Großwetterlage wird sich zunehmend auf nordwestliche Richtungen umstellen, was teils winterliches, teils nasskaltes Wetter zu Folge haben wird, da die Tiefdrucksysteme aus Nordwest teils noch milde Luftmassen heranführen - oberhalb etwa 400 Meter sollte es aber ab dem 6./8. Februar zunehmend winterlicher werden. Blickt man noch etwas weiter in die Zukunft, so wölbt sich das Azorenhoch nicht nur, sondern es "keilt" in Richtung Polarregion hoch. Sollte diese Simulation zum 8. Februar auch eintreffen, dann können sich alle Freunde des Winterwetters freuen. Aber der Reihe nach - Betrachtet man die Entwicklung in der Polarregion, so ist der Polarwirbel weiterhin durch ein Hochdrucksystem mit "Querverbindung" Sibirien/Kanada gesplittet. Nicht gerade zur Verbesserung trägt dazu das Aufkeilen des Azorenhochs bei, welches den Polarwirbel in 4 Teilcluster splitten könnte. Über Skandinavien liegt ein teilsteuerndes System, welches zusammen mit dem Hochdruck auf dem Atlantik eisig kalte Luftmassen nach Mitteleuropa führen könnte - die Betonung liegt dabei (noch) auf "könnte" und ist z.Zt. nur eine mögliche Variante. Die Kontrollläufe stützen auch heute eine "Keilstruktur" des Azorenhoch, was im weiteren Verlauf zu einer gestörten Zirkulation führen sollte. Anders ausgedrückt wird ein winterliches Szenario noch im ersten Februar Drittel immer wahrscheinlicher. Je nach Wettermodell mal früher oder später. Im Laufe des Abends erfolgt eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Das amerikanische Wettermodell ist (noch) gemäßigt, dass europäische Wettermodell ab dem 6. Februar "voll" auf Winterkurs. Je nach Wettermodell mal mit mehr, mal mit weniger Schnee. In Lagen oberhalb 400 Meter geht der Wettertrend in Richtung tiefwinterliches Wetter. In den Mittelgebirgslagen und am Alpenrand können bei solch simulierten Nordlagen enorme Schneemengen zusammen kommen.

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