Grundlegend hat sich nichts verändert - die Wetterlage bleibt äußerst schwierig vorherzusagen. Die Grundkonstellation ist bei den Wettermodellen im wesentlichen die Gleiche. Hoch bei Skandinavien, ein Tief östlich davon und das Tief bei Island. Beide Systeme stützen sich weitestgehend. Im Normalfall würde das Hoch und das Tief östlich davon für einen knackig kalten Winter bei uns sorgen. Das Tief bei Island verstärkt sich jedoch und hat etwas dagegen, dass diese beiden Systeme bei uns Wetterbestimmend werden. In der Regel läuft so etwas auf eine Grenzwetterlage hinaus. Diese ist bei uns auch derzeitig vorherrschend - und das auch über die kommende Woche hinaus. Winter im Nordosten und Frühlingsgefühle im Südwesten. So zeigt es auch das Langfristmodell für den Februar 2011. Der Nordosten fällt zu kalt aus, in der Mitte normal und im Südwesten zu warm. Nun könnte aber im Laufe der kommenden Woche - und das ist der große Unsicherheitsfaktor - sich ein Mittelmeertief bilden, welches eine Troglage verursachen kann. Damit würde die kalte Luft aus Skandinavien auf direktem Wege zu uns strömen. Ein Blick auf die ENS zeigt ebenfalls große Unsicherheiten ab dem 18. Februar 2011 - wobei hier die kalten Varianten von Tag zu Tag zunehmen. Ein kaltes, letztes Februar 2011 Drittel ist nicht unwahrscheinlich.

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