Die Simulationen der Wettermodelle bestätigen auch heute den Abbau des hohen Luftdrucks über Skandinavien bis zum 12. August, so dass sich ab dem 13. bis zum 18. August mit hoher Wahrscheinlichkeit die atlantische Frontalzone bis nach Skandinavien ausweiten kann. Gleichzeitig wölbt sich das Azorenhoch gen Norden auf, so dass die Wetterlage im zweiten August-Drittel im günstigsten Fall mäßig warm ausfallen kann (+20/+25 Grad). Im ungünstigsten Fall manifestiert sich über Skandinavien ein autarkes Tiefdrucksystem, welches durch das Azorenhoch abgeschnürt wird - aus einer mäßig warmen Westwetterlage kann rasch eine Nordwetterlage werden, bei der die Tageswerte um oder unter +20 Grad liegen können. Gemäß dem amerikanischen Wettermodell liegt Deutschland im Bereich einer Tiefdruckwelle, welche von Grönland über Island/England nach Deutschland bis über das östliche Skandinavien führt. Die Vorgänge sind hierbei weitgehend schwachgradientig, so dass der Grundcharakter wechselhaft und mäßig warm bleibt. Das europäische Wettermodell positioniert über Skandinavien ein dominierendes Zentraltief, welches mit einer nordwestlichen Strömungskomponente immer wieder Tiefdrucksysteme über Island/England nach Deutschland führt und dabei Luftmassen arktischen Ursprungs "anzapft". Anders ausgedrückt sind derzeit in den Simulationen der Wettermodelle im Zeitraum zwischen dem 12./18. August kaum mehr hoch-sommerliche Wetterlagen für das zweite August-Drittel erkennbar. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen normalisierenden bis leicht zu kühlen Temperaturtrend im Zeitraum zwischen dem 12./19. August. So liegt bei einem wechselhaften Wettercharakter bspw. am 15. August das Temperaturspektrum zwischen +13/+25 Grad bei einem Mittelwert von +18 Grad im Süden, +19 Grad im Norden und +20 Grad im Osten.

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