Eines ist sicher - entschieden ist zwischen den Frontensystemen noch gar nichts. Der Winter bleibt in der Nordosthälfte erst einmal bis auf weiteres. Eine durchgreifende Milderung ist nach heutigem Stand dort nicht in Sicht. Die Kalte Luft kommt auch wieder ein Stück weiter nach Süden voran. Am Sonntag liegt die Dauerfrostgrenze nördlich einer Linie Bremen - Nürnberg. Nach dem amerikanischen Wettermodell kommt im Laufe der nächsten Woche der Wetterumschwung mit Dauerfrost und Schneefall vor allem südlich der Mittelgebirge. Anschließend baut sich auf dem Atlantik eine Hochdruckbrücke auf, was den Winter in den März hinein verlängern könnte. Ein nicht unähnliches Szenario sieht auch das europäische Wettermodell in seinem heutigen Morgenlauf. Galt der Trend von gestern noch als mild, so geht er heute eher in Richtung Winter. Ich glaube, dass sich das in den nächsten Tagen noch ein paar mal hin und her bewegen wird. Der Grund ist die scharfe Luftmassengrenze, eine kleine Veränderung kann hier große Auswirkungen haben.

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