Zunächst wird es in den kommenden Tagen kalt, teils ist mit Nachtfrost zu rechnen und die Schneefallgrenze schwankt tagsüber zwischen 700-1.000 Meter und kann in den Nächten auf bis 200-600 Meter absinken. In den ersten Mai-Tagen setzt sich die verhalten positive Wetterentwicklung weiter fort, erreicht aber nach derzeitigen Stand gerade einmal den Jahreszeit-typischen Wert und liegt in der Tendenz noch knapp darunter (s. Wetter April | Wetterprognose Mai).

Wie geht es weiter, wann kommt der Frühling zurück? Die atlantische Frontalzone gewinnt bereits in den ersten Mai-Tagen wieder an Kraft und setzt sich nach den aktuellen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells mit ihrer Tiefdruckrinne bis zum 5. Mai in den Bereich zwischen Island, England und dem westlichen Skandinavien durch. Dadurch wird die "Wellenbewegung" angeregt, so dass sich auf der Tiefdruckvorderseite ein Hochdruckkeil des Mittelleerhochs nach Norden aufwölben kann. In Folge dessen wird aus einer nördlichen eine westliche und ab dem 5. Mai eine südwestliche Grundströmung ermöglicht, was die Temperaturtendenz weiter ansteigen lassen könnte.

Anders formuliert zeigen sich heute durchaus auch mehr Varianten in den Simulationen, welche die frühlingshaften Temperaturwerte im ersten Mai-Drittel noch zurückkehren lassen können, wenngleich der Prozess der Erwärmung nur sehr zögerlich von statten geht. Deutlicher zeigt sich das anhand der Mittelwerte des Temperaturspektrums, welches am 1. Mai zwischen +13/+14 Grad, am 5. Mai zwischen +14/+15 Grad und am 7. Mai zwischen +15/+16 Grad liegen kann (und damit auch das Jahreszeit-typische Niveau erreichen kann). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+18) / zu warm (>+18), liegen am 2. Mai bei 35/50/15 und am 7. Mai bei 15/75/10 und bestätigen die Normalisierung des Temperaturniveaus mehrheitlich.

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