Eine kleinräumige Störung sorgt am Wochenende für einen leicht wechselhaften Wettercharakter bei überwiegend frühlingshaften Temperaturen, wobei am Montag im Süden die Niederschläge zahlreicher sein und im Norden die Temperaturen etwas zurückgehen können. Im weiteren Wochenverlauf verlagert sich das Hoch wieder über Mitteleuropa, so dass im Zeitraum zwischen dem 14./18. April ein frühlingshaftes Temperaturgefüge sehr wahrscheinlich ist. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodell simulieren die Großwetterlage zwischen dem 14./18. April mit einem Tief westlich von Europa, einem Hoch über der Mittelmeerregion und einem Zentraltief über Skandinavien weitgehend einheitlich. Im Verbund zwischen dem Mittelmeerhoch und den Tief westlich von Europa kommt es zu der teils sehr warmen südlichen Anströmung der Luftmassen in Richtung Deutschland. Wie warm kann es werden? Blickt man auf die Kontrollläufe, so wird der vorläufige Höhepunkt der warmen Temperaturen mit einem möglichen Spektrum von +14/+24 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad im Norden, sonst zwischen +18/+19 Grad am 16. April simuliert. Erst im Zeitraum nach dem 17. April differieren die Simulationen der Wettermodelle wieder zueinander. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt der frühlingshaft warme Wettercharakter mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bis zum 22. April bestehen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so positioniert sich das Hoch weiter im Westen, so dass im Verbund mit dem Zentraltief über Skandinavien das Zirkulationsmuster über Mitteleuropa meridionalisieren (Trogwetterlage wahrscheinlich) und zu kühleren (normalen) Temperaturen führen kann. In der Niederschlagswahrscheinlichkeit simulieren beide Wettermodelle nach der Monatsmitte eine leicht ansteigende Tendenz, wenngleich Dauerregen in den gängigsten Simulationen zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich ist. Wie sind die Wahrscheinlichkeiten zwischen einem normalisierenden, bzw. zu warmen Temperaturtrend im Zeitraum 15./22. April einzustufen? Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+8) / normal (+8/+15) / zu warm (>+15) liegen am 16. April bei 0/10/90 und am 23. April bei 15/50/35. Das Langfristmodell korrigiert heute seine Wetterprognose für den April etwas und weist den Temperaturverlauf gegenüber dem langjährigen Temperaturmittelwert mit einer Abweichung zwischen -0,5/+0,5 Grad als normal aus. In der Niederschlagserwartung wird im April ein leichtes Defizit erwartet. Für den Mai simuliert das Langfristmodell mit einer Temperaturabweichung von -1/+0,5 Grad eine leicht zu kühle Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert, während im Niederschlagstrend keine wesentlichen Abweichungen feststellbar sind.

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