Ein Außenthermometer sollte immer in einer schattigen, aber luftigen Umgebung in ca. 2 Meter Höhe angebracht werden. Idealerweise mindestens 1-2 Meter von der Hauswand weg (Abstrahlung) und sollte vor Rückstrahlung/Abstrahlung geschützt werden. Denn "knallt" die Sonne gegen die Hauswand und strahlt die Helligkeit und Wärme auf den in 1-2 Meter entfernten Sensor ab, so kann es zu einer Fehlertoleranz von +1/+2 Grad kommen. Apropos Fehlertoleranz: Außenthermometer haben häufig eine Fehlertoleranz von +/- 0,5 bis 1 Grad. So kann es durchaus vorkommen, dass wenn man drei Thermometer an den gleichen Platz montiert es zu drei unterschiedlichen Messergebnissen kommen kann. Achten Sie zudem darauf, dass der Außenthermometer nicht über Beton oder ähnlichen verbauten Oberflächen angebracht wird. Diese heizen sich auf und können das Messergebnis auch noch in 2 Meter Höhe verfälschen.

Praxistipp: Am besten baut man sich eine eigene kleine Wetterhütte und positioniert diese an einem schattigen Platz über dem Rasen in ca. 2 Meter Höhe. Achten Sie unbedingt auch auf die unterschiedlichsten Sonnenstände im Jahr, direkte Sonneneinstrahlung auf den Außenthermometer kann das Messergebnis erheblich verfälschen. Durch eine Wetterhütte verhindert man die Verfälschung der Messwerte durch indirekte Sonnenstrahlen und gleichzeitig wird der Außenthermometer gegen Regen geschützt - denn Auffällig viele Außensensoren waren in unserem Test unzureichend gegen Nässe geschützt. Wollen Sie sich keine Wetterhütte selber bauen, so empfiehlt sich das Anbringen des Außenthermometers in 2 Meter Höhe an der nördlichen Hauswand - idealerweise mit einem Abstandhalter zur Hauswand und nicht gerade über dem Fenster oder dem Kellerschacht. Denken Sie aber bitte daran, dass durch die Anbringung an die Hauswand der Messwert mit hoher Wahrscheinlichkeit verfälscht wird. Hobbymeteorologen werden um den Bau einer Wetterhütte nicht Drumherum kommen

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