Wie unsicher die Wetterentwicklung der kommenden Woche ist, zeigen die weiterhin unterschiedlichen Simulationen der Wettermodelle. Positiv ist dabei die Simulation des amerikanischen Wettermodells, welches die Hochdruckbrücke in der kommenden Woche aufrecht erhält, so dass die Tiefdrucksysteme weit nach Norden abgedrängt werden. Die Folge daraus ist relativ schönes und warmes Frühlingswetter in Deutschland. Anders dagegen das europäische Wettermodell - hier positioniert sich ein Tiefdrucksystem über Zentralskandinavien, was ein stabiles Hochdrucksystem über Mitteleuropa verhindert. Mit einer "steifen" Westbrise bleibt das Wetter nördlich der Mittelgebirge wechselhaft und nur mäßig warm, während sich im Süden der Hochdruckeinfluss mit frühlingshaften Temperaturen bemerkbar macht. Was ist wahrscheinlicher? Bis zum 23. April bleibt es bei leicht unterkühlten Temperaturen, ab dem 24. April wird es mit einer zunehmenden Wahrscheinlichkeit wärmer (+17/+23 Grad). Etwa ab dem 26. April kann die atlantische Frontalzone wieder vermehrt Einfluss auf das Wetter in Deutschland nehmen, was kühlere Temperaturen (+10/+15 Grad) zu Folge haben kann. Anders ausgedrückt ist eine stabile Wetterlage nicht in Sicht. Das Temperaturspektrum zeigt bspw. für den 25. April Werte zwischen +8/+22 Grad, wobei der Mittelwert bei +16 Grad liegt. Das Langfristmodell hat auch heute seine Simulationen zum Wetter im Mai nicht geändert, es bleibt gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel leicht zu kalt bis normal mit etwas erhöhter Niederschlagsneigung im Süden.

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