Wetterprognose: Winter-Top oder Winter-Flop - Plötzliche Stratosphärenerwärmung ein Trigger
Noch vor ein paar Tagen hatten die Vorhersage-Modelle die Zufuhr eisig kalter Luftmassen aus Sibirien berechnet, was über Deutschland Ende Januar und Anfang Februar zu einer hochwinterlichen Wetterlage geführt hätte. Doch waren die Berechnungen zu extrem und der Hinweis auf das gesunde Maß an Skepsis gegenüber diesen Extremen war durchaus angebracht. Doch wie steht es um den Winter, welche Rolle spielt der Polarwirbelsplit vom kommenden Wochenende und lässt eine plötzliche Stratosphärenerwärmung mit veränderten Spielregeln den Winter noch in eine völlig andere Richtung kippen?
Das Blockadehoch über Skandinavien leistet ganze Arbeit und dehnt sich bis zum kommenden Wochenende weiter in Richtung Island und Grönland und zum Start in die neue Woche in Richtung der Aleuten aus. Der Polarwirbel erfährt somit einen Split zwischen Spanien, England, Island und den Aleuten. Ein Cluster des Polarwirbels befindet sich über Kanada und Grönland, der zweite über Sibirien. Deutschland gelangt zum Wochenende zunehmend in eine östliche bis nördliche Strömungskomponente.
Am Wochenende Schneefall möglich
Das Hoch sorgt im Moment noch vielerorts für sonniges und trockenes Wetter. Doch machen sich über dem Westen bereits die Ausläufer eines Tiefdrucksystems bemerkbar, welches versucht, das Hoch an seinem südlichen Gradienten zu unterwandern. So verdichtet sich die Bewölkung von Westen langsam aber stetig und trübt den Sonnenschein zum Wochenende mehr und mehr ein. Vereinzelte Regentropfen sind bis Freitag über dem äußersten Westen möglich, sonst bleibt es zunächst trocken. Ab Samstag setzt von Südwesten Niederschlag ein, der über dem Westen nach Norden zieht und im Bereich zwischen dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen länger andauernd ausfallen kann. Bei Temperaturen von -1 bis +4 Grad schwankt die Schneefallgrenze zwischen 200 und 700 Meter. Verläuft der Sonntag ruhig und trocken, so erreicht zum Start in die neue Woche ein weiteres Schneefallgebiet Deutschland und kann im Schwerpunkt über dem Süden und Südosten - je nach Wettermodell - für teils unwetterartige Neuschneemengen sorgen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Kein Winter Anfang Februar
Vor rund 48 Stunden sind die Vorhersage-Modelle nach einem längeren Zeitraum der Unsicherheiten komplett in eine Richtung gekippt. Bereits die obenstehenden Wetterkarten zeigen aber noch die bestehenden Unsicherheiten - ausgehend vom Polarwirbelsplit.
Hochdruckachse kippt - Winter dreht
Wer bei uns schon eine Weile zu Gast ist, der kennt das Resümee der vergangenen 14 Tage, dass die Frage ob Winterwetter oder frühlingshafte Temperaturen stark vom Polarwirbel abhängig ist. Genauer gesagt kommt es auf die Ausrichtung der Splitachse an und die kippt nach der Wetterprognose des europäischen Wettermodells bereits zum 28. Januar um 90 Grad und dreht mit seiner Achse von Island/Grönland-Aleuten nach Alaska-Sibirien.
Hochdrucksysteme drehen sich im Uhrzeigersinn und befördern die polaren Luftmassen nach Kanada und Grönland. Dort angekommen fließen diese bei Neufundland auf den Atlantik ab und befeuern so die atlantische Frontalzone und da weder auf dem Atlantik noch über Skandinavien ein Blockadehoch vorhanden ist, kann sich die Frontalzone auf dem Atlantik frei entwickeln.
Tauwetter bis auf höhere Lagen
Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden sich im Zeitraum vom 26. Januar bis 5. Februar im permanenten Einflussbereich einer Vorderseitenanströmung. Infolge daraus steigen die Temperaturen vom 27. Januar mit -4 bis +3 Grad bis zum 31. Januar auf +4 bis +8 Grad und über dem Westen auf bis +10 Grad an und verweilen in diesem Spektrum bis zum 5. Februar. Vom Winter ist über tieferen und mittleren Lagen nicht viel zu erwarten und das Tauwetter kann sich phasenweise auch bis auf die höheren Lagen durchsetzen.

Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: der Wackelwinter und eine Grenzwetterlage
Die Grundlagen sind in der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells der des europäischen Vorhersage-Modells zunächst sehr ähnlich. Die Splitachse kippt zum 27. Januar und richtet sich zwischen Sibirien und Alaska neu aus. Der Unterschied zum europäischen Wettermodell liegt jedoch in den kleinen - aber für den Winter über Deutschland entscheidenden - Details.
Frontalzone weit nach Süden verschoben
Der erste Unterschied ist das Polarhoch, dessen Kern zwischen Alaska und Sibirien erhalten bleibt und sich nicht in eine Hochdruckzone umwandeln lässt. Somit ist der Kaltluftzustrom in Richtung Kanada und Grönland nur temporär und reißt Ende Januar bereits wieder ab. Zudem drückt das Hoch die Polarfront weiter nach Süden.
Infolge daraus kann die Vorderseitenanströmung nicht so greifen und vermischt sich mit der polaren Luftmasse, die über den gesamten Zeitraum hinweg nicht weit von Deutschland entfernt ist. Im Grunde genommen handelt es sich um eine maritim angewärmte Kaltluftmasse, die sich nicht komplett aus Deutschland vertreiben lässt.
Luftmassengrenze bringt Schneefall und Dauerfrost über dem Norden und Osten
Die maritimen Luftmassen beeinflussen überwiegend den Westen und Südwesten, was die Temperaturen südlich einer Linie von Köln und München auf +2 bis +6 Grad und über dem äußersten Westen auf bis +8 Grad ansteigen lassen kann. Weiter nach Osten und Norden bleibt mit -4 bis +0 Grad der Dauerfrost erhalten. Zeitweiliger Niederschlag geht über dem Westen unterhalb von 300 bis 800 Meter als Schnee und nach Osten bis auf die tieferen Lagen als Schnee nieder.
Vollständig gestörte Zirkulation im Februar
Anfang Februar ist es dann mit der Frontalzone auf dem Atlantik auch schon wieder vorbei. Das Konstrukt fällt rasch in sich zusammen. Die Auslöser sind gleich drei Hochdrucksysteme, welche den Wirbel massiv schwächen und im Bereich von Grönland, Island und Europa das nächste Blockadehoch entstehen lassen.

Auf den Punkt gebracht: Ob Winter oder nicht, entscheidet der Polarwirbel
Das Resümee bleibt nach Tag 15 uneingeschränkt so stehen. Der Zustand des Polarwirbels - der aktuell äußerst schwach und anfällig für Störungen ist - wird darüber entscheiden, ob der bislang zu warme Winter (61/90: +1,5 Grad; 91/20: +0,3 Grad) sich normalisieren oder mehr in Richtung Supermildwinter kippen wird.
Warming in Stratosphärenhöhe
Wir hatten in unserem gestrigen Abend-Update den Schwerpunkt auf das Major-Warming gelegt, welches durch die Hintergrundmodulation des QBO-Ost weiter getriggert wird. Beide Vorhersage-Modelle berechnen zwischenzeitlich starke Signale für eine plötzliche Stratosphärenerwärmung von -80 auf +8 Grad. Imposant war dabei die Berechnung von heute Nacht, welche wir einmal zur Verdeutlichung der Wucht sowie der daraus resultierenden Unabwägbarkeiten und Sprunghaftigkeit in den Vorhersage-Modellen zeigen möchten. Also ja, auch wenn die Vorhersage-Modelle im Moment eine aus der Erfahrung heraus seltsame Entwicklung des Polarwirbels berechnen, wird es in den kommenden Stunden und Tagen noch zu erheblichen Verwerfungen in den Berechnungen kommen können.

Welches Wetter wahrscheinlich ist
Der Polarwirbelsplit zum Wochenende muss noch in den Realdaten ankommen. Die Drehung der Splitachse um 90 Grad ist plausibel und ist bei ähnlichen Konstellationen schon so vorgekommen. Dennoch passt dieses Schema so überhaupt nicht zu den Rahmenbedingungen und den Randfaktoren, wobei ein mögliches Major-Warming frühestens ab dem 5. Februar greifen würde. Das wird spannend zu sehen sein, was letztlich kippt - die Rahmenbedingungen oder die Prognosemodelle.
Die Kontrollläufe haben in den vergangenen 24 Stunden eine teils deutliche Korrektur nach oben erfahren. Die Temperaturen in 1.400 Meter Höhe schwanken im Zeitraum vom 26. Januar bis zum 5. Februar im Bereich von -2 und -4 Grad - auch über dem Osten und Norden, was Anfang Februar über tieferen Lagen ein Temperaturspektrum von +2 bis +6 Grad zur Folge hat. Im direkten Vergleich zu den Kontrollläufen ist die Prognose des europäischen Wettermodells gut eingebettet, während die Amerikaner die kälteste Variante abbilden. Schaun mer mal, was sich im Tagesverlauf noch ändert - oder auch nicht.

| Tag | Temperaturspektrum | Temperaturmittelwert |
|---|---|---|
| 27. Januar | -3 bis +7 Grad | -0 bis +3 Grad |
| 31. Januar | -5 bis +9 Grad | +2 bis +4 Grad |
| 5. Februar | -2 bis +12 Grad | +3 bis +5 Grad |

Nächste Aktualisierung
- 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose Februar an dieser Stelle
Update der Wetterprognose von 20:23 Uhr
Die Vorhersage-Modelle sind in den vergangenen 36 Stunden regelrecht gekippt. Von einer ursprünglich eisig kalten Ostwetterlage hin zu einer vergleichsweise warmen Südwestwetterlage. Wie kann das sein?
fragt sich bestimmt der eine oder andere unter Ihnen. Wir haben das am 16. Januar folgendermaßen erklärt:
Und was ist mit demFrühling? Sollte sich das Hoch über Skandinavien anstatt nach Westen nur etwas nach Osten verlagern, so wird ein Polarwirbelsplit zum Aleutenhoch nicht mehr möglich sein. Stattdessen richtet sich das Aleutenhoch zwischen Alaska und Sibirien aus. Die Frontalzone auf dem Atlantik wird befeuert, läuft jedoch auf das nach Osten verschobene Skandinavienhoch auf und führt mit südwestlichen Winden ungewöhnlich warme Luftmassen nach Deutschland. Diese Variante ist im Moment zwar nur eine These, doch sollte man diese Variante in den kommenden Stunden noch im Hinterkopf behalten. Anders formuliert sollte man gegenüber den hochwinterlichen Temperaturen noch mit einem gesunden Maß an Skepsis begegnen... Auszug: Wetterprognose vom 16. Januar 2026 - Winterprognose: Gestörter Polarwirbel - Zwischen Frühling, eisigem Kahlfrost und Vollwinter mit viel Schnee
So wahrscheinlich ist ein Kippen der Wetterlage im Februar
Es handelte sich am 16. Januar nur um eine These, die weder von den Kontrollläufen noch von den Vorhersage-Modellen so simuliert wurde. Das hat sich in den vergangenen 36 Stunden bekanntlich - sehr zum Leidwesen aller Freunde des Winters - geändert. Doch ist derzeit so vieles in Bewegung und es ist an der Zeit diese wenig winterliche Wetterlage einmal einzuschätzen.
Major-Warming in Stratosphärenhöhe
Wir haben das Major-Warming in der Stratosphärenhöhe und dessen Auswirkungen auf den Polarwirbel und das Wetter über Deutschland gestern einmal näher erläutert und führen das heute nicht noch einmal auf - wer will, kann das gerne nachlesen: Welche Auswirkungen hat ein Major-Warming auf das Wetter?.
Das Major-Warming ist ein Mechanismus, welcher den Polarwirbel mit dem Top-Down-Prinzip von oben herab stark beeinflusst. Diese Schwächung kann so weit gehen, dass der komplette Polarwirbel in sich zusammenbricht - oder anders formuliert, kollabiert der Polarwirbel.

Die Winde in Stratosphärenhöhe
Es ist erst dann ein Major-Warming, wenn auch die Winde drehen. Nach der obenstehenden Prognose wird das Ende Januar bereits der Fall sein können und die möglichen Auswirkungen sowie eine Sprunghaftigkeit in den Vorhersage-Modellen sind für den Zeitraum vom 2. bis 10. Februar zu erwarten.
Die Winde in Stratosphärenhöhe betragen entlang des 60. Breitengrades aktuell +151 km/h und entsprechen dem, was für die Jahreszeit auch üblich ist. Bis Anfang Februar sinkt der Mittelwert auf +43 km/h ab, bleibt jedoch mehrheitlich positiv. Einige Varianten - und darunter auch die obenstehende - lassen mit -17 km/h eine Windumkehr in Betracht ziehen. Das Phänomen des Major-Warmings wird also noch für Spannung sorgen und die Prognosen in den kommenden Tagen weiter begleiten.
Reagieren die Vorhersage-Modell darauf?
Beginnen wir mit der abendlichen Prognose des amerikanischen Wettermodells und die Frage lässt sich mit einem klaren Nein beantworten. Die Splitachse kippt auch in den abendlichen Berechnungen zum 27. Januar um 90 Grad und positioniert sich zwischen Alaska und Sibirien.
Die Folge hieraus ist ähnlich der Prognose von heute Morgen. Die Temperaturen steigen bis zum 30. Januar auf +6 bis +12 Grad an und sinken bis zum 5. Februar auf -2 bis +6 Grad ab. Winterwetter sieht anders aus.

Der Winter kommt und ist dann auf den Rückzug
Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells von heute Abend ist zwar anders aufgebaut und zum 31. Januar treten die strukturellen Schwächen des Polarwirbels deutlicher hervor, was bis dahin bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nennenswerten Schneefall bringen kann, doch festigt sich der Polarwirbel Anfang Februar und leitet nach und nach eine vergleichsweise warme Südwestwetterlage ein, was die Temperaturen vom 30. Januar mit -4 bis +4 Grad bis zum 5. Februar mit +8 bis +12 Grad und örtlich mit bis +15 Grad in Richtung frühlingshafte Werte ansteigen lassen kann.
Fazit: Ob Winter oder nicht, entscheidet der Polarwirbel
Es ist so, es bleibt so. Die Vorhersage-Modelle halten an den Mildvarianten bis Februar fest. Waren die Vorhersage-Modelle heute Mittag aber noch gut im Mittelwert aller Kontrollläufe eingebunden, so hat sich das heute Abend verschoben. Die Kontrollläufe selbst wurden etwas nach unten korrigiert.
Die Wahrscheinlichkeiten für Winterwetter bis ganz runter liegen nach den Kontrollläufen über dem Süden und Westen Anfang Februar bei 28 Prozent und über dem Norden und Osten bei rund 50 Prozent. Für Winterwetter ab den mittleren Lagen liegt die Wahrscheinlichkeit über dem Süden und Westen bei 35 Prozent und über dem Norden und Osten bei 65 Prozent. Das spiegelt die Prognosen ganz gut wider - bleibt nur noch die momentane Skepsis, dass das tatsächlich alles so kommen wird.
Warum ein gesundes Maß an Skepsis angebracht ist? Der Polarwirbel erholt sich - trotz der ganzen strukturellen Schwächen - zu schnell. Ja, das ist wieder eine These, die so nicht abgebildet wird. Es lässt sich jedoch erst rückblickend sagen, was an so einer These dran ist. Schaun mer mal. In diesem Sinne Ihnen einen wunderbaren Mittwochabend.

Wetterdaten Januar 2026
Top-10 Extremwerte Januar 2026
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Wert Datum Station Bundesland 16,3 16.01.2026 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg 16,1 16.01.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg 16,0 16.01.2026 Freiburg Baden-Württemberg 15,5 16.01.2026 Baden-Baden-Geroldsau Baden-Württemberg 15,3 15.01.2026 Müllheim Baden-Württemberg 15,2 15.01.2026 Ohlsbach Baden-Württemberg 15,2 16.01.2026 Rheinau-Memprechtshofen Baden-Württemberg 15,1 16.01.2026 Lahr Baden-Württemberg 15,1 16.01.2026 Obersulm-Willsbach Baden-Württemberg 2,0 20.01.2026 20098 -
Wert Datum Station Bundesland -21,7 04.01.2026 Zugspitze Bayern -21,7 06.01.2026 Oberstdorf Bayern -19,8 06.01.2026 Tirschenreuth-Lodermühl Bayern -19,6 12.01.2026 Doberlug-Kirchhain Brandenburg -19,6 12.01.2026 Sohland - Spree Sachsen -19,4 12.01.2026 Hoyerswerda Sachsen -19,3 06.01.2026 Leutkirch-Herlazhofen Baden-Württemberg -19,1 06.01.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen -18,9 11.01.2026 Wittingen-Vorhop Niedersachsen -18,8 12.01.2026 Baruth Brandenburg -
Wert Datum Station Bundesland 41,5 08.01.2026 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg 38,0 08.01.2026 Todtmoos Baden-Württemberg 36,9 08.01.2026 Sankt Blasien-Menzenschwand Baden-Württemberg 36,6 08.01.2026 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg 36,0 08.01.2026 Görwihl-Burg Baden-Württemberg 34,3 08.01.2026 Dachsberg-Wolpadingen Baden-Württemberg 32,2 09.01.2026 Börfink-Brunnen Rheinland-Pfalz 31,3 09.01.2026 Freudenstadt-Kniebis Baden-Württemberg 30,5 08.01.2026 Simonswald-Obersimonswald Baden-Württemberg 29,3 09.01.2026 Heiligenhaus-Abtsküche Nordrhein-Westfalen -
Wert Station Bundesland 110,0 Freudenstadt-Kniebis Baden-Württemberg 109,4 Vöhrenbach-Urach Baden-Württemberg 108,1 Bernau-Goldbach Baden-Württemberg 106,1 Braunlage Niedersachsen 97,1 Sankt Blasien-Menzenschwand Baden-Württemberg 94,5 Oberharz am Brocken-Sorge Sachsen-Anhalt 91,3 Freudenstadt Baden-Württemberg 90,7 Oberstdorf-Rohrmoos Bayern 88,6 Wermelskirchen Nordrhein-Westfalen 87,1 Todtmoos Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 0,0 Steingaden-Lauterbach Bayern 0,0 Weiding, Kreis Cham-Dalking Bayern 0,2 Siegenburg Bayern 4,2 Beckum-Vellern Nordrhein-Westfalen 5,0 Lauchstädt, Bad Sachsen-Anhalt 5,0 Weissach Baden-Württemberg 5,3 Grünow Brandenburg 5,7 Dresden-Hosterwitz Sachsen 6,0 Berlin-Köllnische Heide Berlin 6,2 Schladen (Pegel) Niedersachsen -
Wert Datum Station Bundesland 146,2 09.01.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg 136,4 01.01.2026 Brocken Sachsen-Anhalt 124,2 03.01.2026 Leuchtturm Alte Weser Niedersachsen 121,0 09.01.2026 Zugspitze Bayern 113,0 09.01.2026 UFS Deutsche Bucht Hamburg 112,0 09.01.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz 111,6 02.01.2026 Spiekeroog (SWN) Niedersachsen 109,8 09.01.2026 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein 109,4 03.01.2026 Fichtelberg Sachsen 108,4 09.01.2026 Helgoland Schleswig-Holstein -
Wert Station Bundesland 110,4 Zugspitze Bayern 93,9 Hohenpeißenberg Bayern 86,4 Rheinfelden Baden-Württemberg 85,0 Kaufbeuren-Oberbeuren Bayern 84,2 Reit im Winkl Bayern 83,1 Kandern-Gupf Baden-Württemberg 83,0 Altenstadt Bayern 82,0 Ingolstadt-Manching Bayern 81,3 Kempten Bayern 79,7 Sipplingen (SWN) Baden-Württemberg -
Wert Station Bundesland 0,0 Boizenburg Mecklenburg-Vorpommern 0,0 Wolfach Baden-Württemberg 8,6 Weiskirchen - Saar Saarland 9,2 Tholey Saarland 10,2 Perl-Nennig Saarland 10,8 Blankenrath Rheinland-Pfalz 11,0 Perl-Sinz-Renglischberg Saarland 11,0 Idar-Oberstein Rheinland-Pfalz 11,1 Saarbrücken-Burbach Saarland 11,5 Manderscheid-Sonnenhof Rheinland-Pfalz
Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Januar 2026 beträgt -0,5 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 0,1 °C (91/20 -1,4 °C). Am 16.01.2026 konnte mit 16,3 °C über Emmendingen-Mundingen (Baden-Württemberg) die höchste und am 06.01.2026 mit -21,7 °C über Oberstdorf (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 1,7 °C Nordrhein-Westfalen. Frischer ist der Januar 2026 mit einem Durchschnittswert von -2,0 °C bisweilen über Bayern.
Im Januar 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 30,5 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 49 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 6 Tagen.
Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 43,8 Stunden ihren Sollwert von 44,0 Stunden zu 100 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 110,4 Stunden über der Zugspitze (Bayern). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 0,0 Stunden über der Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern).

