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Winterprognose: Wackelwinter oder kollabierender Polarwirbel - der Hochwinter klopft an

| M. Hoffmann

Das Wetter stellt sich in den kommenden Stunden um. Ein Hochdrucksystem verlagert sein Kerngebiet vom westlichen Russland in Richtung Skandinavien und positioniert dort zum Wochenende seinen Hochdruckkern. Im weiteren Verlauf strebt das Hoch weiter in den Polarwirbel hinein vor und schwächt ihn massiv. Reicht es für einen Polarwirbelsplit, kann das System auch kollabieren. Entscheidend dafür, ob der Winter noch einmal seinen Weg nach Deutschland findet, ist die Positionierung des Hochdrucksystems.

Der Hochwinter mit eisiger Kälte über Deutschland ist möglich © Martin Bloch
Der Hochwinter mit eisiger Kälte über Deutschland ist möglich © Martin Bloch

Letzte Regentropfen ziehen heute Mittag nach Osten ab, während von Süden die Bewölkung auflockert und einen verbreitet sonnigen Nachmittag möglich macht. Nördlich der Linie Köln-Berlin dominiert starke Bewölkung und ganz über dem Nordwesten kann der eine oder andere Regentropfen nicht ausgeschlossen werden. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen über dem Osten Höchstwerte von +2 bis +6 Grad und über der Westhälfte +7 bis +12 Grad, örtlich sogar bis +14 Grad.

Gradientenschwaches Wetter über Deutschland

Mit der Verlagerung des Hochdrucksystems in Richtung Skandinavien (Blocking Nordeuropa) gerät Deutschland in dessen Einflussbereich. So kommt es vom 16. bis 20. Januar (Fr. - Di.) zu einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken sowie regional dichten Nebel- oder Hochnebelfeldern. Insbesondere in Gewässernähe können sich die Nebelfelder als äußerst zäh erweisen und den Sonnenschein ganztägig eintrüben. Lokal kann Nebelnässe oder leichter Sprühregen nicht ausgeschlossen werden. Mit dem Hoch dreht der Wind auf Ost und führt etwas frischere Luftmassen nach Deutschland. Dadurch gehen die Temperaturen von Samstag mit +0 bis +4 Grad im Osten und bis +12 Grad im Westen bis Dienstag auf -2 bis +6 Grad zurück. Insbesondere über den Nebelgebieten kann sich Dauerfrost einstellen. Wer es genauer wissen möchte: Wetter Januar.

Gradientenschwaches und ruhiges Wetter über Deutschland
Wettervorhersage der Prognose-Modelle: Gradientenschwaches und ruhiges Wetter über Deutschland © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Polarwirbel kollabiert

Insbesondere das europäische Wettermodell zeigte sich in den vergangenen Tagen eher zurückhaltend, was einen Polarwirbelsplit anbelangte. Heute überraschen die Europäer jedoch mit einer progressiven Variante. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Europäer im Vergleich zu den Amerikanern gestörte Zirkulationsmuster zumeist besser interpretieren können (die Amerikaner haben ihre Stärke in zonalen Wetterlagen).

Polarwirbelsplit

Der Knackpunkt in den vergangenen Tagen war stets die Frage, ob es dem Hoch über Skandinavien gelingt, quer durch den Polarwirbel hindurch eine Querverbindung zum Aleutenhoch aufzubauen. Nach der aktuellen Wetterprognose gelingt dieser Prozess zum 25. Januar. Dabei verlagert das Skandinavienhoch seinen Schwerpunkt weiter nach Westen und positioniert sich auf dem europäischen Nordmeer zwischen Grönland und Skandinavien.

Der Frost kommt von Ost

Da sich Hochdrucksysteme im Uhrzeigersinn drehen, wird die polare Luftmasse über das westliche Russland und Osteuropa in Richtung Mitteleuropa geführt. Dadurch können die Temperaturen über Deutschland, Österreich und der Schweiz bis zum 25. Januar über dem Osten auf bis -9 Grad und über dem Westen auf bis +2 Grad zurückgehen.

Polarwirbel kollabiert - Winterwetter über Deutschland

Im Zeitraum vom 25. Januar bis Anfang Februar wirken die Hochdruckzentren des Aleutenhochs und des ehemaligen Skandinavienhochs innerhalb des Polarwirbels und lassen ihn mit fünf Clustern regelrecht kollabieren. Ende Januar und Anfang Februar dehnt sich zudem ein Keil des Azorenhochs in Richtung Grönland aus und macht die stark gestörte Zirkulation perfekt.

Über Deutschland hat dies eine Intensivierung der Ostanströmung zur Folge. Die Höchsttemperaturen gehen bis zum 28. Januar auf -13 bis -4 Grad zurück - wohlgemerkt die Höchsttemperaturen. In den Nächten sinken die Werte auf -18 bis -8 Grad ab und können über Schnee auch unter die -20-Grad-Marke fallen.

Kommt Schnee?

Eher wenig. Kommt die Luft aus Ost oder Nordost, ist sie meist trocken, und die tiefen Temperaturen entziehen den Luftmassen zusätzlich Feuchtigkeit. Dadurch ist zwar verbreitet mit starkem Frost zu rechnen, jedoch nur mit wenig Neuschnee. Etwas Schnee ist meist über dem Süden mithilfe eines Mittelmeertiefs oder über dem Norden durch einen Lake-Effect möglich. Größere Neuschneemengen sind bei solchen Wetterlagen jedoch eher selten.

Eisige Polarluft erreicht Deutschland und sorgt für hochwinterliche Temperaturen - viel Schnee wird jedoch nicht dabei sein
Eisige Polarluft erreicht Deutschland und sorgt für hochwinterliche Temperaturen - viel Schnee wird jedoch nicht dabei sein © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wettervorhersage nach dem amerikanischen Wettermodell: Der Wackelwinter

Die Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells lässt das Hoch bis zum 21. Januar weit nach Norden aufstreben. Auch hier lässt sich ein Kontaktversuch zum Aleutenhoch erkennen. Doch bevor es zu einem Polarwirbelsplit kommt, intensiviert sich der Wirbel zwischen Kanada und Grönland und drückt den Keil des Azorenhochs nach Osten ab.

Gradientenschwache Wetterentwicklung

Die Hochdruckzone verweilt über Europa und der nach Norden aufstrebende Keil kippt zum 23. Januar in Richtung der Barents- und Karasee ab. Das ist im Hinblick auf den Winter eine suboptimale Entwicklung, da zum einen der Kaltluftvorstoß über Russland und nicht über Skandinavien erfolgt und zum anderen Deutschland im Einflussbereich des Blockadehochs verweilt.

Hochwinterliche Temperaturen

Dennoch ist das Hoch kräftig genug, um an seinem südlichen Gradienten Kaltluft über Russland zu advehieren und diese nach Mitteleuropa zu führen. Die Temperaturen gehen zum 24. Januar über dem Osten auf bis -5 Grad und über dem Westen auf bis +3 Grad zurück. Am 26. Januar werden Höchstwerte von -9 Grad über dem Nordosten sowie -2 bis +0 Grad über dem Westen und Südwesten erreicht. Am 28. Januar schwanken die Höchstwerte über ganz Deutschland zwischen -10 und -3 Grad. Der Hochwinter kehrt auch nach dieser Prognose mit einer kräftigen Ostströmung zurück.

Etwas Schneefall

Doch auch nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells ist nicht mit viel Niederschlag zu rechnen. Etwas Schneefall wird lediglich für Süddeutschland berechnet. Kahlfrost wird zunehmend wahrscheinlicher.

Warum Wackelwinter? Das Hoch ist instabil und schafft es nicht, den Polarwirbel nachhaltig zu schwächen. Insbesondere der Cluster zwischen Kanada und Grönland setzt dem Hoch stark zu und intensiviert das Azorenhoch. Dieses beginnt zwischen dem 28. Januar und Anfang Februar nach Osten abzukippen. Die Blockade gegenüber der Frontalzone bricht zusammen und Frontensystemen gelingt der Sprung in Richtung Skandinavien. Dadurch dreht die Grundströmung über Deutschland von Ost auf West bis Südwest, und die Temperaturen schnellen bis Ende Januar auf +1 bis +6 Grad hoch.

Eine hochwinterliche Wetterentwicklung mit eisiger Kälte, jedoch nur wenig Schnee - Bis Februar kippt die Wetterlage erneut und mit einem Temperatursprung wird es deutlich wärmer
Eine hochwinterliche Wetterentwicklung mit eisiger Kälte, jedoch nur wenig Schnee - Bis Februar kippt die Wetterlage erneut und mit einem Temperatursprung wird es deutlich wärmer © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Auf den Punkt gebracht: Schwacher Polarwirbel und eine Rückkehr des Winters

Auch heute bleibt das Resümee der vergangenen Tage bestehen. Die Vorhersage beider Modelle stützt eine Ostwetterlage mit eisiger Festlandsluft und wenig Schnee im Zeitraum vom 23. bis 30. Januar. Fraglich ist noch der Polarwirbelsplit. Sollte dieser kommen, kann sich der Hochwinter auch noch weit in den Februar hineinziehen.

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Die Kontrollläufe stehen einem hochwinterlichen Temperaturabschnitt weiterhin skeptisch gegenüber. Die Temperaturanomalie schwankt bis zum 21. Januar zwischen +4 und +6 Grad und sinkt bis zum 26. Januar in einen Bereich ab, der für die Jahreszeit normal ist. Die Wetterprognosen des amerikanischen und europäischen Wettermodells bilden dabei die mit Abstand kältesten Varianten ab. Die Temperaturen in 1.400 Meter Höhe liegen am 27. Januar zwischen -4 und -7 Grad. Das kann über dem Flachland zu Temperaturen zwischen -2 und +1 Grad führen.

Also ja, ein gesundes Maß an Skepsis gegenüber hochwinterlichen Temperaturen ist durchaus angebracht. Das hängt stark davon ab, wie sich das Hoch als Störimpuls über Skandinavien entwickeln kann. Schaun mer mal.

Die Störung des Polarwirbels - reicht es für einen Polarwirbelsplit?
Der Wettertrend nach dem Mittelwert aller Kontrollläufe: Die Störung des Polarwirbels - reicht es für einen Polarwirbelsplit? © www.meteociel.fr
Temperaturprognose der Wettermodelle für Januar
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
21. Januar -1 bis +5 Grad +2 bis +3 Grad
25. Januar -9 bis +5 Grad -2 bis +2 Grad
30. Januar 2026 -8 bis +10 Grad -1 bis +1 Grad
Diagramm Temperaturen Februar 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Februar 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Nächste Aktualisierung

  • 20:15 Uhr: Aktualisierung der Wetterprognose Winter an dieser Stelle

Update der Wetterprognose von 20:22 Uhr

Die Kontrollläufe blieben heute Mittag skeptisch gegenüber den hochwinterlichen Prognosen der Vorhersage-Modelle - und das zu Recht. Die Vorhersage des amerikanischen Wettermodells von heute Mittag sowie von heute Abend ist von der großen Kälte abgerückt und berechnet stattdessen vergleichsweise normales Winterwetter.

Polarwirbelsplit

Sowohl heute Mittag als auch heute Abend wurde der Polarwirbelsplit bestätigt. Er vollzieht sich im Bereich zwischen Mitteleuropa und den Aleuten. Das ist im Hinblick auf den Hochwinter über Deutschland eine suboptimal verlaufende Achse, da die Kaltluftmassen über Russland und Osteuropa nach Süden abgeleitet werden und Deutschland nur streifen.

Winterliche Temperaturen

Der Streifschuss der polaren Luftmassen reicht jedoch aus, um die Temperaturen zum 22. Januar auf -3 bis +5 Grad, zum 25. Januar auf -5 bis +2 Grad und bis zum 30. Januar auf -8 bis 0 Grad zurückgehen zu lassen.

Der Split erhält sich bis Ende Januar und verläuft weiterhin von Mitteleuropa bis zu den Aleuten. Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden sich zwischen den Fronten in einer überwiegend nördlichen Grundströmung.

Ist auch Schnee dabei?

Ähnlich wie in den Prognosen der vergangenen Stunden handelt es sich auch dieses Mal um trockene Luftmassen, die nur sehr wenig Niederschlag mit sich führen. Dennoch können sich regional durch Schneefall winterliche Straßen- und Wetterverhältnisse einstellen.

Die große Kälte rauscht zwar an Deutschland vorbei, doch ist weiterhin eine winterliche Wetterentwicklung möglich
Die große Kälte rauscht zwar an Deutschland vorbei, doch ist weiterhin eine winterliche Wetterentwicklung möglich © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Der Wackelwinter

Aber auch das europäische Vorhersage-Modell rückt heute Abend von seiner hochwinterlichen Wetterprognose ab. Der Grund ist, dass sich kein Split zwischen Skandinavien und den Aleuten einstellt. Stattdessen kippt das Aleutenhoch in Richtung Alaska ab. Das befeuert wiederum den Cluster des Polarwirbels zwischen Kanada und Grönland.

Das hat zur Folge, dass Deutschland im Zeitraum vom 23. bis 26. Januar in die Vorderseitenanströmung der Frontalzone über dem Atlantik gelangt. Dadurch strömen feuchtere Luftmassen nach Deutschland, was zugleich einen Temperaturanstieg auf +4 bis +8 Grad zur Folge hat.

Winterwetter bis auf tiefere mittlere Lagen herab

Im Zeitraum vom 26. Januar bis Anfang Februar bricht die Frontalzone über Deutschland nach Süden aus und leitet eine Nordwestwetterlage ein. Die Nordwestströmung führt jedoch kalte Luftmassen bis über die Mittelmeerregion, wodurch die Temperaturen über Deutschland um den Gefrierpunkt schwanken. Die Luftmassen sind feucht genug, um zeitweiligen Schneefall bis auf die tieferen mittleren Lagen (200 bis 500 Meter) zu bringen.

Normales Winterwetter mit Dauerfrost und etwas Schneefall ab den tieferen mittleren Lagen
Normales Winterwetter mit Dauerfrost und etwas Schneefall ab den tieferen mittleren Lagen © www.meteociel.fr

Fazit: Ob Winter oder nicht, entscheidet der Polarwirbel

Das Resümee der vergangenen Tage ist aktueller denn je. Die Vorhersage-Modelle zeigen sehr deutlich, wie knapp die Lage zwischen einem Kollaps des Polarwirbels und einer strukturellen Reorganisation des Clusters zwischen Kanada und Grönland verläuft.

Doch auch mit einem Polarwirbelsplit - und das zeigt die Prognose des amerikanischen Wettermodells - ist Winterwetter zwar wahrscheinlich, der Hochwinter kann jedoch auch an Deutschland vorbeirauschen. Schneefall ist dabei keine Selbstverständlichkeit.

Es geht bei uns nicht um Möglichkeiten, sondern um Wahrscheinlichkeiten. Waren die Prognose-Modelle heute Mittag im Vergleich zu den Kontrollläufen noch die kalten Ausreißer, so haben sie sich heute Abend gut in den Mittelwert eingebettet. Apropos Mittelwert: Dieser hat heute Abend erneut eine leichte Korrektur nach unten erfahren und berechnet in 1.400 Meter Höhe ein Temperaturspektrum zwischen -5 und -8 Grad. Das sollte vielerorts für Dauerfrost sowie winterliche Temperaturen zwischen -4 und +0 Grad ausreichen.

Interessant ist jedoch noch ein anderer Aspekt, der sich aus den Kontrollläufen ergibt. Die trockene Witterung, welche die Vorhersage-Modelle berechnen, wird durch eine leicht erhöhte Niederschlagsentwicklung nicht bestätigt.

Major-Warming in Stratosphärenhöhe

Nur kurz: Die Hintergrundmodellation des QBO-Ost verstärkt die Schwäche des Polarwirbels, die in den Vorhersage-Modellen derzeit unterschiedlich ausgeprägt ist. Das begünstigt nicht nur ein Splitverhalten, sondern erhöht auch den Einfluss auf die Häufigkeit eines Major-Warmings in Stratosphärenhöhe, das wir in den vergangenen Tagen immer wieder im Detail besprochen haben.

Heute Abend ist die Ausprägung deutlich stärker und intensiver als in den Tagen zuvor und erreicht Ende Januar ihren Höhepunkt. Das - könnte - zusammen mit einem Major-Warming zu einem vollständigen Kollaps des Polarwirbelsystems führen, was Auswirkungen auf das Wetter im Februar und möglicherweise auch noch bis in den März hinein haben kann.

Die Winde in Stratosphärenhöhe wehen derzeit mit +82 km/h von West nach Ost und schwächen sich bis Ende Januar auf +50 km/h ab. Die nachfolgende Simulation zeigt mit -8 km/h sogar eine Windumkehr, was auf das oben angesprochene Major-Warming hindeutet. Sollte es tatsächlich zu einem Major-Warming kommen, schwächt das den Polarwirbel weiter und führt letztlich zu dessen Kollaps. Das wiederum verbessert die Grundlagen für Winter- und Hochwinterwetter. Eine solch spannende Wetterentwicklung gab es schon lange nicht mehr, und man darf gespannt sein, in welche Richtung die Vorhersage-Modelle in den kommenden 24 Stunden kippen werden. In diesem Sinne: Ihnen einen wunderbaren Donnerstagabend.

Ein Major-Warming in Stratosphärenhöhe samt Windumkehr
Ein Major-Warming in Stratosphärenhöhe samt Windumkehr © www.meteociel.fr

Wetterdaten Juni 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Juni 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 16,1 °C +0,9 °C -0,3 °C
Sonne (Ø) 23,1 h 11 % 11 %
Niederschlag (Ø) 19,66 mm 23 % 26 %
Wind (Ø) 12,0 km/h
Max. Temp. 29,5 °C Kitzingen
Min. Temp. -5,5 °C Zugspitze
Max. Böe 102,2 km/h Lindau (SWN)
Max. 24h Niederschlag 59,9 mm Redefin
Frosttage 0.01 17 % 50 %
Sommertage 1.09 18 % 14 %

Top-10 Extremwerte Juni 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    29,5 08.06.2026 Kitzingen Bayern
    29,5 08.06.2026 Regensburg Bayern
    29,4 08.06.2026 Möhrendorf-Kleinseebach Bayern
    28,7 08.06.2026 Simbach - Inn Bayern
    28,6 08.06.2026 München-Stadt Bayern
    28,5 02.06.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    28,5 08.06.2026 Emmendingen-Mundingen Baden-Württemberg
    28,4 08.06.2026 Nürnberg-Netzstall Bayern
    28,3 08.06.2026 Müllheim Baden-Württemberg
    10,2 08.06.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -5,5 03.06.2026 Zugspitze Bayern
    2,9 06.06.2026 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen
    3,3 05.06.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    4,0 06.06.2026 Carlsfeld Sachsen
    4,2 04.06.2026 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    4,2 04.06.2026 Oberstdorf Bayern
    4,2 06.06.2026 Lobenstein, Bad Thüringen
    4,3 06.06.2026 Oberharz am Brocken-Stiege Sachsen-Anhalt
    4,3 08.06.2026 Königshofen, Bad Bayern
    4,5 05.06.2026 Großer Arber Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    59,9 04.06.2026 Redefin Mecklenburg-Vorpommern
    43,1 02.06.2026 Hötensleben-Barneberg Sachsen-Anhalt
    42,7 02.06.2026 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    39,9 02.06.2026 Balderschwang Bayern
    39,6 04.06.2026 Lübtheen Mecklenburg-Vorpommern
    37,8 02.06.2026 Colmberg-Binzwangen Bayern
    36,0 02.06.2026 Gelbelsee Bayern
    35,0 02.06.2026 Eging am See-Rohrbachholz Bayern
    34,5 02.06.2026 Oberstdorf-Rohrmoos Bayern
    34,4 02.06.2026 Oberdachstetten Bayern
  • Wert Station Bundesland
    86,0 Obere Firstalm - Schlierseer Berge Bayern
    84,5 Oberstdorf-Birgsau Bayern
    77,6 Wittmund-Carolinensiel Niedersachsen
    76,8 Redefin Mecklenburg-Vorpommern
    75,2 Balderschwang Bayern
    68,9 Ahaus Nordrhein-Westfalen
    68,1 Aschau-Stein Bayern
    66,1 Kreuth-Glashütte Bayern
    65,7 Sigmarszell-Zeisertsweiler Bayern
    65,5 Oberstdorf-Rohrmoos Bayern
  • Wert Station Bundesland
    0,2 Neutrebbin Brandenburg
    0,4 Lunow Brandenburg
    0,7 Heilbronn-Klingenberg Baden-Württemberg
    0,9 Schiffmühle-Neutornow Brandenburg
    0,9 Müncheberg Brandenburg
    1,0 Geratal-Gräfenroda Thüringen
    1,0 Neuenstadt - Kocher-Cleversulzbach Baden-Württemberg
    1,0 Oberbarnim-Grunow Brandenburg
    1,1 Schwaigern-Stetten am Heuchelberg Baden-Württemberg
    1,1 Strausberg Brandenburg
  • Wert Datum Station Bundesland
    102,2 02.06.2026 Lindau (SWN) Bayern
    99,4 04.06.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    97,2 04.06.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    88,2 04.06.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    85,3 02.06.2026 Gailingen Baden-Württemberg
    84,6 08.06.2026 Weilheim-Bierbronnen Baden-Württemberg
    80,6 08.06.2026 Weißenburg-Emetzheim Bayern
    80,3 04.06.2026 Gülzow-Prüzen Mecklenburg-Vorpommern
    79,6 04.06.2026 Sembach Rheinland-Pfalz
    78,8 04.06.2026 Wasserkuppe Hessen
  • Wert Station Bundesland
    72,8 Leipzig - Halle Sachsen
    70,9 Görlitz Sachsen
    69,9 Weihenstephan-Dürnast Bayern
    69,3 Konstanz Baden-Württemberg
    68,1 Fürstenzell Bayern
    65,4 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    64,6 Nürnberg Bayern
    64,1 Dresden-Klotzsche Sachsen
    63,6 München-Stadt Bayern
    63,1 Augsburg Bayern
  • Wert Station Bundesland
    4,2 Mittenwald - Obb. Bayern
    5,3 Schneefernerhaus Bayern
    6,1 Mittenwald-Buckelwiesen Bayern
    7,4 Reit im Winkl Bayern
    8,6 Kohlgrub, Bad (Rosshof) Bayern
    9,0 Rosenheim Bayern
    9,4 Halblech-Bayerniederhofen Bayern
    9,8 Frasdorf-Greimelberg Bayern
    9,9 Kiefersfelden-Gach Bayern
    10,0 Roth bei Prüm Rheinland-Pfalz

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Juni 2026 beträgt 16,1 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell 0,9 °C (91/20 -0,3 °C). Am 08.06.2026 konnte mit 29,5 °C über Kitzingen (Bayern) die höchste und am 03.06.2026 mit -5,5 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 18,2 °C Berlin. Frischer ist der Juni 2026 mit einem Durchschnittswert von 15,4 °C bisweilen über Rheinland-Pfalz.

Im Juni 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 19,7 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 23 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 3 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 23,1 Stunden ihren Sollwert von 201,1 Stunden zu 11 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 72,8 Stunden über der Leipzig - Halle (Sachsen). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 4,2 Stunden über der Mittenwald - Obb. (Bayern).

Stand inkl.: 08.06.2026 || Aktualisiert: 09.06.2026 08:55 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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