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Wettervorhersage: Keine Chance für den Frühling - Trogwellen dominieren das Wetter

| M. Hoffmann

Ein Trog nach dem anderen dehnt sich in den kommenden Tagen nach Süden aus. Der Frühling hat bis auf Weiteres nichts zu melden, stattdessen ist mit teils frostigen Nächten, gelegentlichen Graupelschauern oder Gewittern und winterlichen Wetterbedingungen ab den höheren mittleren Lagen zu rechnen. Launisches Aprilwetter.

Ab den höheren mittleren Lagen wird es nochmal richtig winterlich
Ab den höheren mittleren Lagen wird es nochmal richtig winterlich

Südlich einer Linie vom Saarland und Nürnberg zeigt sich der Himmel heute überwiegend stark bewölkt und häufiger ist mit Schauern unterschiedlichster Intensität zu rechnen. Entlang der Alpen können die Schauer auch länger andauernd ausfallen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein und mit Schauern ist nur noch vereinzelt zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und kann gelegentlich stark böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen über dem Süden kaum die +10 Grad-Marke und können nach Norden - mithilfe des Sonnenscheins - bis +12 Grad möglich machen.

Zweite Trogwelle erreicht Deutschland

Bereits in der Nacht auf den 19. April (Fr.) stößt eine zweite Trogwelle nach Süden vor und sorgt über Deutschland für eine dichte Bewölkung, aus der zeitweilige Schauer hervorgehen können. An dieser erhöhten Schaueraktivität ändert sich am 20. April (Sa.) nichts. Was sich ändert ist, dass zwischen den Schauern die Bewölkung auch auflockern und so etwas Sonnenschein ermöglichen kann. Der Wind kommt böig aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +5 bis +10 Grad ein. Mit einer entsprechenden Schauerdynamik können bis auf tiefere Lagen herab Graupelschauer möglich sein. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 600 und 1.000 Meter, darüber hinaus kann mit winterlichen Witterungsbedingungen, sowie mit der Ausbildung einer Schneedecke gerechnet werden.

Gradientenschwaches Regenwetter

Der Trog ist auch am 21. April (So.) noch über Deutschland aktiv. So ist bei einem böigen Wind aus nordöstlichen Richtungen immer wieder mit Schauern zu rechnen, welche sich nach Südwesten intensivieren und über Teilen von Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und dem westlichen Bayern zu länger andauerndem und ergiebigen Dauerniederschlag führen kann. Bei Temperaturen von +5 bis +10 Grad schwankt die Schneefallgrenze weiterhin zwischen 600 und 1.000 Meter. Insbesondere am nördlichen Stau der Alpen kann sich eine nennenswerte Neuschneedecke ausbilden. Über den restlichen Gebieten kommt zwischen den Schauern auch mal die Sonne zum Vorschein, was die Temperaturen kurzzeitig auf bis +12 Grad ansteigen lassen kann.

Nachlassende Schaueraktivität bei anhaltender Zufuhr kalter Luftmassen polaren Ursprungs

Die nördliche Grundströmung bleibt am 22. und 23. April über Deutschland erhalten und gestaltet die Temperaturen mit +5 bis +10 Grad wenig frühlingshaft. Zwar ist an beiden Tagen weiterhin mit Schauern zu rechnen, doch lässt deren Intensität und Anzahl weiter nach. Die Bewölkung lockert häufiger auf und ermöglicht so auch längere sonnige Abschnitte.

Bei einer labilen Schichtung der Luftmassen, ist generell mit einer erhöhten Neigung von lokalen Gewittern zu rechnen. Klart es in den kommenden Nächten auf, so ist leichter Frost von bis -2 Grad möglich.

Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose des deutschen Vorhersage-Modells
Die Großwetterlage und Niederschlagsprognose des deutschen Vorhersage-Modells © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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