Regen, Wind und Sturm - Jetzt schlägt das Wetter im März um
Das bislang über Deutschland dominante Hoch hat sich zwischenzeitlich nach Osten zurückgezogen und der Frontalzone auf dem Atlantik mit ihren Ausläufern Platz gemacht. Zwar scheint heute noch vielerorts die Sonne und es bleibt trocken, doch die nächsten Frontensysteme überqueren Deutschland in raschen Abständen über das Wochenende und zum Start in die neue Woche. Die Folge: unbeständiges, windiges bis stürmisches und vergleichsweise frisches Märzwetter.

Der Regen der Nacht zieht im Laufe des Vormittags über den Südosten von Bayern ab. Über dem Rest von Deutschland stellt sich bei wechselnder Bewölkung ein überwiegend trockener und sonniger Märztag ein. Zum Nachmittag verdichtet sich mit einem böig auflebenden Wind aus südwestlichen Richtungen die Bewölkung nördlich einer Linie zwischen Köln und Hamburg. Es bleibt jedoch bis in die erste Nachthälfte hinein trocken. Entlang der Küsten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein lassen sich stürmische Windböen nicht ausschließen. Die Temperaturen erreichen +10 bis +15 Grad.
Ein Regenband über Deutschland
Der nächste Ausläufer der Frontalzone auf dem Atlantik erreicht mit zunehmender Bewölkung am 13. März (Freitag) Deutschland. So trübt sich der Himmel zügig von West nach Ost ein und nachfolgend beginnt es über dem Westen zu regnen. Der Regen dehnt sich bis Freitagabend entlang eines breiten Streifens zwischen dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern aus und verlagert seinen Schwerpunkt am Samstag entlang eines breiten Streifens zwischen Baden-Württemberg und Brandenburg. Insbesondere über Baden-Württemberg ist am 14. März (Samstag) mit länger andauerndem und ergiebigem Niederschlag zu rechnen. Der Wind kommt am Freitag zunächst noch stark böig und über den Küsten von Nord- und Ostsee auch stürmisch aus südwestlichen Richtungen, was die Temperaturen auf +12 bis +16 Grad und örtlich auf bis +18 Grad ansteigen lassen kann. Mit einsetzendem Niederschlag gehen die Temperaturen auf bis +10 Grad zurück und pendeln sich am Samstag mit +4 bis +8 Grad auf wenig frühlingshafte Werte ein, wobei mit Sonnenschein über dem Nordwesten bis +10 Grad und über dem Südosten - unter Föhnbedingungen - bis +18 Grad erreicht werden können.
Teil 3: Das nächste Tief erreicht Deutschland
Am 15. März (Sonntag) liegt das Niederschlagsband vom Vortag noch über den östlichen Landesteilen und bringt über Teilen von nördlichem Bayern, Thüringen, dem südlichen Brandenburg sowie Sachsen noch bis zum Nachmittag zeitweiligen, meist leichten Niederschlag. Weiter nach Westen klingt der Niederschlag ab und entlang eines breiten Streifens zwischen dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern lockert die Bewölkung auf, sodass etwas Sonnenschein möglich ist. Zum späten Nachmittag verdichtet sich jedoch von Westen die Bewölkung erneut und zu den Abendstunden ist westlich einer Linie zwischen Hamburg und dem Saarland mit einsetzendem Niederschlag zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und frischt zum Abend über dem Westen böig auf. Die Temperaturen erreichen bei starker Bewölkung und Regen Höchstwerte von +6 bis +10 Grad und in den sonnigen Momenten können örtlich bis +13 Grad erreicht werden.
Erst der Regen, dann der Sonnenschein
Zum Start in die neue Woche erreicht der nächste Ausläufer der Frontalzone am 16. März (Montag) Deutschland. Noch in der Nacht dehnt sich der Niederschlag über den Westen zügig nach Osten aus und sorgt bis Montagnachmittag über ganz Deutschland für zeitweiligen Niederschlag, der regional in Schauerform und örtlich auch als länger andauernder und ergiebiger Regen niedergehen kann. Der Wind frischt stark böig aus westlichen Richtungen kommend auf und die Temperaturen pendeln sich auf vergleichsweise frische +7 bis +11 Grad ein.
Zum Nachmittag lockert die Bewölkung über dem Westen auf und kündigt ein Zwischenhoch an, welches sich am 17. März (Dienstag) bei aufgelockerter Bewölkung über Deutschland mit viel Sonnenschein bemerkbar macht. Die Temperaturen erreichen am Dienstag +8 bis +12 Grad und örtlich bis +14 Grad. Der Wind schwächt sich ab und dreht auf südliche Richtungen.

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Windböe (km/h) Station 82,1 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern) 76,7 Putbus (Mecklenburg-Vorpommern) 74,2 Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) 71,6 Travemünde (Schleswig-Holstein) 70,2 Büsum (Schleswig-Holstein) -
Sonnenschein (h) Station 11,9 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern) 11,2 Freiburg (Baden-Württemberg) 11,2 Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) 10,7 Ulm-Mähringen (Baden-Württemberg) 10,5 München-Flughafen (Bayern)












