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Der November 2011 zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass er sehr trocken war - der November war der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1881. An einigen Messstationen ist sogar überhaupt kein Niederschlag registriert worden. Dank des teilweise recht zähen Nebels konnte der Temperaturüberschuss in Grenzen gehalten werden - im Durchschnitt wurden 4,5 Grad erreicht werden, was 0,5 Grad wärmer als das langjährige Mittel ist. Somit ist der November der 10. Monat in 2011, der zu warm ausgefallen ist (einzige Ausnahme war der Juli 2011). Beim Niederschlag wurden im Schnitt 3 l/m² gemessen - normal wären 66 l/m² gewesen. Somit wurden nur 4,5% des der Niederschlagsmenge erreicht, wie sie sonst im November üblich sind. Voll im Plus war der November 2011 dagegen bei der Sonnenscheindauer - 95 Stunden gegenüber 53 Stunden - somit ein Plus von 75%. Wenn Sie sich für den gesamten Wetterrückblick für den November interessieren, können Sie weitere Daten hier nachlesen.
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Derzeitig bläst der Wind an den Küsten mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h in voller Sturmstärke - im Süden scheint hingegen goldgelb die Sonne. Die vom Wind betroffenen Gebiete liegen nördlich einer Linie Köln - Dresden und entsprechende Unwetterwarnungen sollten beachtet werden. Dieses Kontrastwetter wird sich auch bis zum Ende November (Mittwoch) fortsetzen, wobei kein nennenswerter Niederschlag fallen wird. Die Temperaturen bewegen sich je nach Sonnenscheindauer zwischen 3 und 11 Grad und geht in den Nächten auf Werte um 0 Grad zurück. Das alles wird sich zum 1. Dezember grundlegend verändern, mehr dazu aber beim Wetter im Dezember 2011.
Mittlerweile sollte es fast überall etwas geregnet haben - die großen Mengen waren das aber noch nicht. Im Laufe des Tages nimmt im Norden und insbesondere an den Küsten der Wind zu und erreicht mit Spitzengeschwindigkeiten von 90 Km/h am Sonntag Vormittag volle Sturmstärke - besonders nördlich der Linie Köln - Dresden Unwetterwarnungen im Blick haben. Ansonsten passiert nicht mehr all zu viel beim Wetter im November - nördlich der Mittelgebirge ist es windig und z.T. wechselhaft, wobei sich der Regen mit 5 Liter pro m² in Grenzen hält, südlich der Mittelgebirge bekommt man so gut wie gar nichts davon mit. Dort ist es eher neblig trüb, örtlich sonnig bei Tagestemperaturen zwischen 3 bis 10 Grad. Eine spürbare Veränderung der Niederschlagssituation ist erst im Dezember 2011 in Sicht
So gegen 14:00 Uhr wird der Regen heute im Norden erwartet und dieser zieht langsam Südostwärts und löst sich dabei zunehmend auf - Die Regenmenge fällt mit 1-4 Liter pro m² nicht gerade üppig aus und auch im weiteren Verlauf ist - zumindest für den November - keine Änderung in Sicht. Der Wind wird jedoch im Laufe des Wochenendes im Norden immer stärker und erreicht an den Küsten bis zum Sonntag mit bis zu 95 km/h Sturmstärke - an den Mittelgebirgen sind es noch bis 70 km/h und im Süden wird man vom Wind nur sehr wenig mitbekommen. In der neuen Woche zonalisiert sich die Druckverteilung im atlantisch-europäischen Raum immer mehr, so dass sich die atlantische Frontalzone nach und nach durchsetzt. Das Hochdruckthema kann dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für beendet erklärt werden - gut Ding will eben Weile haben.
Heute ist sozusagen der letzte "Hochdrucktag", denn bereits in der Nacht zum Freitag ziehen im Norden dichte Wolken auf, aus denen es im weiteren Verlauf auch Regen geben wird. Auch der Wind nimmt vor allem nördlich der Mittelgebirge zu und erreicht am Freitag an der Küste Windgeschwindigkeiten zwischen 40 und 70 km/h - die Hochphase des Windes wird für Sonntag Nachmittag gerechnet - bis zu 90 km/h an den Küsten und bis 50 km/h an den Mittelgebirgen, südlich davon 30 bis 40 km/h. Die Temperaturen erreichen je nach Sonnenscheindauer Werte zwischen 3 und 10 Grad, am Wochenende zwischen 6 und 10 Grad örtlich auch darüber. Der Regen kommt nur sehr zögerlich nach Süden voran und hält sich mit 2 bis 6 Liter pro m² in Grenzen. Ein richtiges Ende der Trockenheit ist für den November nicht mehr in Sicht.