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Das Wetter im Juli zählt in Deutschland neben dem August zu den Wetter beständigen Sommermonaten. Durchschnittlich erreicht die Temperatur im Juli einen Wert von 16,9 Grad und damit ist der Juli – in der durchschnittlichen Betrachtung – der wärmste Sommermonat mit dem höchsten Sonnenstand. Wer also Urlaub in Deutschland machen möchte, sollte sich den Juli vormerken. Allerdings ist das Wetter im Juli auch relativ nass – durchschnittlich fallen in einem Juli 78 Liter Regen pro m². Meist begrenzen sich diese Niederschläge auf kurze Zeiträume in Form von Gewittern und Starkregen. Die übliche Wetter Konstellation im Juli ist aber von Hochdruckgebieten geprägt.

Wetterrekorde im Juli

Der Sommer kommt im Juli so langsam auf Hochtouren und erreicht Ende Juli mit den Hundstagen seinen Höhepunkt, welcher sich noch in den August hineinziehen kann. So wurde die +40 Grad am 27. Juli 1983 gleich an mehreren Messstationen über dem Südosten von Deutschland (Ingolstadt, Neuburg an der Donau) erreicht. Hingegen wurden über einigen Bergregionen, sowie über Helgoland im Juli noch nie die +30 Grad Marke überschritten. Dass es im Juli auch kühl werden kann, zeigen die 20 Prozent der Stationen, welche bereits Tageshöchstwerte von unter +10 Grad im Juli registrierten. Boden- und auch Luftfrost wurden in den Nächten ebenfalls an 20 Prozent der Messstationen erreicht, selbst in den Niederungen wurden schon bis -2 Grad registriert.

Die Sonne erreicht Anfang Juli ihren Höchststand und sorgt meist für viel Sonnenschein. Am meisten schien die Sonne auf Arkona mit 402,5 Stunden im Juli 1994. Im Mittel gab es damals also 13 Stunden Sonnenschein pro Tag - maximal möglich gewesen wären 16,5 Stunden und zeigt, wie damals die Touristen und Urlauber mit Sonnenschein verwöhnt wurden. Viele Wolken gab es hingegen im Juli 2000, als an 10 Prozent der Stationen gerade einmal 2-3 Sonnenstunden registriert wurden. Mit insgesamt 48,4 Stunden war die Sonne in Nordhessen im Jahr 200 durchschnittlich sogar weniger als 2 Stunden pro Tag zu sehen.

Die Sommermonate sind - bedingt durch ihre Wärme und damit verbundene Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit auch gleichzeitig die niederschlagsreichsten Monate des Jahres. Den meisten Niederschlag gab es mit 578 l/m² im Juli 1958 in Siegsdorf (Chiemsee) und mit 778,5 l/m² an der Station Aschau-Stein zu vermelden. Rechnet man daraus den täglichen Durchschnitt aus, so wäre das eine ergiebige Regenmenge von 19 l/m², bzw. 25 l/m² pro Tag! Wenig Niederschlag von unter 10 l/m² wurden im Juli schon an rund 20 Prozent der Messstationen in Deutschland registriert.

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