Unwetterwarnungen
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Wettervorhersagen und Wetterprognosen

Daneben bieten wir noch spezielle Jahreszeiten Wettervorhersagen für derzeitig Winter und Sommer und Feiertagswetterprognosen für Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Silvester. Sollten Sie ganz spezielle Fragen zum Wetter haben oder Sie sich selbst an einer Wettervorhersage versuchen möchten, bieten wir Ihnen unser Wetterforum an. Wir freuen uns auf Sie!
So war das Wetter im April 2012
09. Mai 2012
Geschrieben von: Wetter Sini
Das Wetter im April macht was es will - das war absolut zutreffend für den April 2012. Als Beispiel dient Ostern - zu kalt, örtlich Schneefall oder Schneeschauer und zwei Tage später schon wieder +20 Grad. Das exemplarische Auf und Ab blieb im weitesten Sinne den ganzen April über erhalten. Subjektiv wurde das Wetter im April von vielen als zu kalt und zu nass empfunden, die tatsächlichen Messwerte spiegeln ein anderes Bild wieder: im Durchschnitt war der April 2012 mit etwa +0,7 Grad zu warm (Referenzperiode: 1961-1990; -0,2 Grad zu kalt gegenüber der Periode 1981 bis 2010). Das durchschnittliche Niederschlagsvolumen war im April mit 48 l/m² etwa 17% unter dem Durchschnittswert von 58 l/m². Das durchschnittliche Wetter zeigt sich auch in der Sonnenscheindauer, welche absolut im normalen Bereicht lag. Zusammenfassend war das Wetter im April absolut normal für unsere Breitengrade. Auf den Seiten des DWD können Sie einen detaillierten Wetterverlauf vom April 2012 nachlesen.
So war das Wetter im März 2012
05. April 2012
Geschrieben von: Wetter Sini
Das Wetter im März 2012 war vor allem eines - viel zu warm. Der Grund dafür war ein ausgeprägtes Hochdrucksystem über Mitteleuropa. Kein Wunder also, dass der März der viert sonnigste Monat seit 1951 war - insgesamt hatte der März 168 Sonnenstunden - das sind +152 Prozent seines Solls von 111 Stunden. Wo viel Sonne ist, ist auch wenig Niederschlag - der März 2012 war extrem zu trocken nur der März von 1929 und 1953 waren noch trockener. Insgesamt brachte es der März 2012 auf 16 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - das sind nur 28 Prozent des Sollwertes von 57 l/m². Und wo viel Sonne ist, sind auch hohe Temperaturwerte - der März 2012 verfehlte nur knapp einen neuen Temperaturrekord - durchschnittlich wurde ein Temperaturwert von 6,9 Grad gemessen - normal sind im März 3,5°C, das ist eine Temperaturabweichung von +3,4 Grad in der Messperiode 1961 bis 1990 und +2,6 Grad in der Vergleichsperiode 1981 bis 2010! Der März 2012 war ein ziemliches Wetter extrem, wenn auch der ruhigen Art - wer mehr Daten über den März haben möchte, kann auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes einen Detailrückblick einsehen.
So war das Wetter im Februar 2012
08. März 2012
Geschrieben von: Wetter Sini
Der Winter beschränkte sich in seiner Saison 2011/2012 hauptsächlich auf den Februar 2012 mit sehr eisigen Temperaturen und wenig Schnee. Im Schnitt brachte es der Februar auf -2,6 Grad, das sind rund -3 Grad kälter als das langjährige Mittel von 1961-1990, bzw. -3,5 Grad zu kalt gegenüber der Messreihe von 1981-2010. Die erstaunlichen Tiefsttemperaturen von verbreitet -16/-23 Grad wurden gegen Ende Februar von schon fast frühlingshaften Temperaturen (+10/+17 Grad) abgelöst. Bedingt durch das kräftige Hochdrucksystem brachte es der Februar mit 24 l/m² nur auf etwa die Hälfte seines Niederschlags von 49 l/m². Somit verwundert es auch nicht, dass der Februar zu den sonnen-reichsten Monaten seit Messbeginn von 1951 gehörte. Insgesamt 100 Stunden zeigte sich die Sonne im Februar, das liegt in etwa 38% über dem normal üblichen von 73 Stunden. Auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes können Sie den gesamten Rückblick über das Wetter im Februar nachlesen.
So war das Wetter im Winter 2011/2012
03. März 2012
Geschrieben von: Wetter Sini
So richtig in Schwung gekommen ist der Winter 2011/2012 nicht. Betrachtet man lediglich die Monate Dezember 2011 und Januar 2012, so könnte man der Meinung sein, dass diese die klassischen Herbstmonate waren. Diese zwei Monate waren im Schnitt 2,7 Grad zu warm und hatten mit einem Niederschlagsüberschuss von 71% auch für viel Regen gesorgt. Zudem gab es vor allem für die Norddeutschen kräftigen Wind aus zumeist westlichen Richtungen. Westwindwetter war im übrigen auch die bestimmende Großwetterlage im Winter 2011/2012, was vor allem den nördlichen Alpenregionen ordentlich Schnee brachte. Im Februar konnte dann aufgrund einer kalten Ostwetterlage der ganz große Temperaturüberschuss abgebaut werden - denn mit teilweise -15 Grad Tagestemperatur war es außergewöhnlich kalt und trocken. Im langjährigen Mitten hatte der Februar 2012 ein Temperaturdefizit von -3 Grad und ein Niederschlagsdefizit von -50%. Im Flachland jedenfalls war Schnee eher Mangelware, erst oberhalb etwa 500/600 Meter konnte sich zeitweise eine Schneedecke ausbreiten. Zusammenfassend war der Winter 2011/2012 gegenüber der Messreihe von 1961-1991 um +0,8 Grad, gegenüber der Messreihe von 1981 - 2006 um +0,1 Grad zu warm. Beim Niederschlag war der Winter um +138% zu nass gegenüber dem langjährigen Mittel. Betrachtet man die nackten Durchschnittszahlen, könnte man annehmen, dass der Winter 2011/2012 ein relativ normaler Winter war - war er aber nicht, er war ein Winter der Extreme, die sich gegenseitig aufgehoben haben. Wer den Winter 2011/2012 im Detail nachlesen möchte, kann dies gerne beim Deutschen Wetterdienst machen.
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