Regenradar

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Der Monat Mai – frühlingshaft, angenehm und nicht umsonst als Wonnemonat beschrieben. Kommt doch Dank des hohen Sonnenstandes die warme Jahreszeit im Mai so richtig in Fahrt. Die Natur hat meist bis Mitte Mai schon voll ausgetrieben und das milde Wetter lädt zu den ersten Gartenpartys ein. Für manche wird auch die Grill Saison im Mai eröffnet und so manch anderer genießt schon ein paar Tage Urlaub im Mai, der durch seine Vielzahl an Brückentagen glänzen kann. Vom Wetter her hat sich das letzte Drittel vom Mai als am stabilsten erwiesen. Selten sind dann noch Temperaturen unter 18 Grad und oftmals steigen die Temperaturen gegen Ende Mai auch schon gerne über die 30 Grad. Die Eisheiligen können hingegen im Mai nochmals für die eine oder andere Abkühlung sorgen. Im langjährigen Mittel hat der Mai eine Durchschnittstemperatur von +12,1 Grad und ein durchschnittliches Niederschlagsvolumen von 71 Liter pro m². Besonderheiten im Mai sind oftmals starke Niederschläge - auch in gewittriger Form.

Wetterereignisse im Mai

Die Differenz zwischen dem höchsten und tiefsten Wert im Mai liegt im Durchschnitt bei 34,6 Grad und zeigt sogleich, was im Mai noch alles für Temperaturwerte möglich sind. 98 Prozent aller Messstationen in Deutschland haben schon einmal Werte unter 0 Grad registriert, wobei die kälteste Temperatur am 9. Mai 1941 in Eslohe im Sauerland mit -7,5 Grad gemessen wurde. Tageshöchstwerte um die 0 Grad Grenze herum sind im Mai zwar nicht auszuschließen, aber dennoch selten. So verwundert es auch nicht, dass an 35 Prozent aller Stationen im Mai auch eine Schneedecke vorzufinden war, welche sich meist tagsüber nicht sehr lange behaupten konnte. Die höchste Schneedecke in tieferen Lagen wurde am 18. Mai 1919 mit 10 cm in Cottbus und am 14. Mai 1979 im Sauerland mit 14 cm gemessen. Während die Ausbildung einer Schneedecke nicht so häufig vorkommt, kommt hingegen Schneefall im Mai schon des Öfteren vor. Temperaturen von +25 Grad und mehr gab es unterhalb etwa 1.000 Meter und über Helgoland schon fast überall im Mai und stellen in der Zeit nach den Eisheiligen (Mitte Mai) keine Seltenheit mehr dar. Aber auch heiße Sommertage von +30 Grad und mehr wurden schon an 90 Prozent der Messstationen erreicht, lediglich in lagen oberhalb etwa 400-500 Meter und entlang der Küstenregionen kommen Temperaturwerte von +30 Grad und mehr eher seltener vor. Die ersten Tropennächte mit Werten von über +20 Grad sind im Mai eher selten und wurden an 5 Prozent der Messstationen zur Kenntnis genommen.

Mit seinen rund 71 l/m² gehört der Mai schon zu den niederschlagsreicheren Monaten des Jahres, was auch mit der beginnenden Gewittersaison zusammenhängen mag. Nicht selten sind die ersten Starkregen- und Unwetterereignisse im Mai zu erwarten. Fast trocken blieb es hingegen im Mai 1949 in Oberyiechtach im Bayerischen Wald. Übrigens sind die sonnigen Tage im Mai über Norddeutschland häufiger anzutreffen, als über dem Süden von Deutschland. Der Grund hierfür ist noch das kalte Wasser der Nord- und Ostsee, welches die Wolkenbildung noch verhindern kann, während über Süddeutschland feucht-warme Luftmassen für eine entsprechende Wolkenbildung sorgen kann.

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