Regenradar

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Das Wetter im März ist vor allem eines: Abwechslungsreich. So erwärmen sich die Landmassen - Dank des höheren Sonnenstandes - nun schneller als die Wasserflächen, was die Turbulenzen und die Wetteraktivität gleichermaßen erhöhen kann. Dabei reicht die Temperaturspanne vom klassischen März-Winter bis hin zu frühlingshaften Temperaturwerten. Zum 20. März setzt dann die Vegetationsperiode ein. Soll heißen, dass die Natur aus dem Winterschlaf erwacht. Nach dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 hat der März eine Durchschnittstemperatur von +3,5 Grad und sorgt für durchschnittlich 57 Liter Niederschlag pro m².

Wetterrekorde im März

10 Prozent der Messstationen in Deutschland registrierten Anfang März noch eine Tageshöchsttemperatur von unter -10 Grad. Hingegen wurden Tiefsttemperaturen von unter -20 Grad an 30 Prozent aller Messstationen gemessen, wobei die -30 Grad Marke nur auf der Zugspitze geknackt wurde. In tieferen Lagen war es am 1. März 2005 mit -28 Grad in der Nähe von Ulm am kältesten.

Schneehöhen von 100 cm und mehr sind im März in den Mittelgebirgen, dem Schwarzwald, des Bayerischen Waldes und der Alpen keine Seltenheit. In Oberstdorf wurden am 12. März 1968 stolze 170 cm Schnee gemessen und am 8. März 1970 gab es mit 164 cm in den Mittelgebirgen bei Clausthal-Zellerfeld auch noch eine tolle Schneepracht zu bestaunen. In tieferen Lagen gab es Anfang März 1979 über Norddeutschland mit 50 cm noch eine prächtige Schneedecke.

Temperaturen von +20 Grad haben schon fast alle Wetterstationen im März einmal registriert (mit Ausnahme der küstennahen Orte). Einen Sommertag mit +25 Grad und mehr hatten rund 10 Prozent der Messstationen schon einmal im März erfasst. Der höchste Temperaturwert im März wurde am 28.3.1989 in Baden-Baden registriert.

Mit ansteigenden Temperaturen steigt auch die Niederschlagserwartung an - allerdings gehört der März noch zu den drei niederschlagsärmsten Monaten im Jahr. Nichtsdestotrotz wurden im März 1988 in Freudenstadt (Schwarzwald) 527 l/m² an Niederschlag registriert - mancherorts fällt diese Niederschlagssumme nicht einmal im gesamten Jahr! Ebenfalls in der Region Schwarzwald wurde auf dem Feldberg mit 263 Stunden im Jahr 1953 und 21 Stunden im Jahr 1988 die meisten und zugleich die wenigsten Sonnenstunden gemessen. Vergleicht man dies mit der maximal möglichen Sonnenscheindauer, so wurde diese 1953 zu 80 Prozent und 1988 zu 6 Prozent erreicht.

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