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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Ob die sog. Eisheiligen zu Pfingsten eine Rolle spielen werden, bleibt zu heutigen Stand noch abzuwarten. Zwar simulieren die Wettermodelle eine Zunahme von kühleren Varianten, im Mittelwert liegt das Temperaturspektrum mit +15/+18 Grad aber (noch) im durchaus Jahreszeit-typischen Bereich. Nichtsdestotrotz werden die nun in den kommenden Tagen zu erwartenden warmen Temperaturen mit einer höheren Wahrscheinlich über Pfingsten nicht gehalten werden können (Details s. Wetter Mai | Wetter Pfingsten).

Wie sieht der Wettertrend nach Pfingsten aus? Das amerikanische Wettermodell neigt im Zeitraum vom 16./20. Mai dazu, ein meridionales Grundmuster (Nord-Süd, Süd-Nord) aufrecht zu erhalten. Somit wären stabile Wetterverhältnisse über Mitteleuropa weniger wahrscheinlich. Unterstützt wird diese Entwicklung von einem Azorenhoch, welches eine keilförmige Ausbildung seiner Hochdruckachse in Richtung Island aufweist. Somit sind für den Zeitraum nach Pfingsten - zum heutigen Stand - drei Wetterentwicklungen möglich.

In der ersten Variante dominiert ein Tiefdrucksystem über Skandinavien das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das kann in Form einer West, oder aber auch Nordwestwetterlage geschehen. Sollte solch eine Wetterlage eintreten, so wäre das Temperaturniveau als normal bis zu kalt bei einem wechselhaften und teils windigen Wettercharakter einzustufen.

In der zweiten Variante strebt das Hochdrucksystem über den Azoren nach Norden in Richtung Island/Grönland auf, so dass im Verbund mit einem Tiefdrucksystem über Skandinavien kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden können.

In der dritten Variante liegt das Hochdrucksystem im Bereich zwischen Skandinavien, Island und Grönland und "zwingt" die atlantische Frontalzone nach Süden auszuweichen. In Folge dessen bleibt die blockierende Wirkung des Hochdrucksystems erhalten und das Strömungsmuster kommt über Deutschland, Österreich und der Schweiz überwiegend aus östlichen Richtungen. Dennoch könnten die atlantischen Tiefdrucksysteme das Hochdrucksystem "unterwandern" und in Richtung Mittelmeerraum ziehen, was einer sog. Vb-Zugbahn entspräche (Mittelmeertief). Solche Mittelmeertiefdrucksysteme haben dabei einen größeren Einfluss auf die östlichen und südlichen Regionen von Deutschland.

Welche der Varianten ist zum heutigen Stand am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe stützen bis zum 20. Mai einen klaren Temperaturrückgang, welcher von einem sehr hohem Niveau bis zum 14. Mai kommt und zum 15./16. Mai auf ein Jahreszeit-typisches Niveau absinken kann. So liegt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe am 16. Mai zwischen +7/+24 Grad (!!!) (Mittelwert: +16/+17 Grad) und am 19. Mai zwischen +14/+25 Grad (Mittelwert: +17/+19 Grad). Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+14) / normal (+15/+20) / zu warm (>+20), so liegen diese am 16. Mai bei 25/50/25 und am 19. Mai bei 15/40/45. Allein die weitere Zunahme von kühleren Varianten gegenüber den letzten Simulationen zeigt eine gewisse Tendenz zu einem doch möglicherweise kühleren Abschnitt an Pfingsten, bzw. im Zeitraum kurz nach Pfingsten, so dass die Wettersingularität der sog. Eisheiligen zum heutigen Stand nicht auszuschließen wäre.
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Der Frühling kehrt zurück und wandelt sich bereits mancherorts schon in den Frühsommer um, denn bis zum Wochenende können die Temperaturen verbreitet auf +18/+23 Grad und örtlich schon auf bis zu +25 Grad ansteigen. Ist es am Donnerstag noch weitgehend trocken, so nimmt von Freitag bis Sonntag die Neigung zu Schauern und Gewittern zu und der teils böige Wind aus östlichen Richtungen könnte als "unangenehm" empfunden werden (s. Wetter Mai).

Der Grund für dem Warmluftschub ist ein Hochdrucksystem im Bereich zwischen Deutschland und Skandinavien, welches seinen Hochdruckkern zum 8. Mai zwischen Skandinavien und dem westl. Russland positionieren kann. Gleichzeitig liegt über dem westlichen Mittelmeer und Atlantik ein Tiefdrucksystem zwischen den Azoren, England, Portugal und Spanien. Im Verbund beider Systeme können warme, aber auch zunehmend feuchte Luftmassen aus der Mittelmeerregion nach Norden geführt werden.

Im Zeitraum zwischen dem 8./13. Mai wird das Tiefdrucksystem zunehmend stärker, was zu komplexeren Wetterlagen führen, aber im Grunde das gleiche Ergebnis zur Folge haben kann. Beide Wettermodelle simulieren dabei eine weitgehend übereinstimmende Entwicklung der Wetterlage. So bleibt die Position des Hochdrucksystems über Skandinavien bis zum 10. Mai erhalten, während sich das Tief über dem westlichen Mittelmeerraum weiter intensiviert. Statt sich aber beide Wettersysteme zueinander stabilisieren, sorgt ein Tiefdruckwirbel zum 11./12. Mai über dem europäischen Nordmeer für eine Störung der stabilen Verhältnisse. Das Hochdrucksystem wird weiter nach Osten abgedrängt und das Tiefdrucksystem über dem Mittelmeer strebt nach Norden in Richtung Skandinavien.

Sollte diese Wetterentwicklung tatsächlich wie simuliert eintreten, so würde der Zeitraum vom 10./13. Mai mit Schauern und Gewittern unbeständig ausfallen, wobei auch länger andauernde Niederschläge nicht auszuschließen wären. Da sich Deutschland, Österreich und die Schweiz aber noch auf der warmen Vorderseite des Tiefdrucksystems befinden, ändert sich an den warmen Temperaturen zunächst einmal wenig.

Die Kontrollläufe stützen diese Variante mehrheitlich. Die Niederschlagsneigung steigt zum 11. Mai an und hält sich auf einem mäßig hohen Niveau bis zum 13. Mai. Das Temperaturspektrum liegt am 9. Mai zwischen +17/+24 Grad (Mittelwert: +20 Grad über dem Osten und Norden und +22 Grad über dem Süden und Westen) und am 13. Mai zwischen +14/+26 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad). Ob es - passend zu Pfingsten - warm bleibt, oder das Tiefdrucksystem über dem skandinavischen Raum eine sich abkühlende Temperaturphase einläutet, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Pfingsten 2016.
Bis zum 5. Mai nimmt die Niederschlagsneigung über dem Süden ab und von Norden setzt sich mehr und mehr die Sonne durch und die Temperaturen erreichen bis zum Donnerstag (Christi Himmelfahrt, Vatertag) Werte, welche verbreitet zwischen +14/+19 Grad, örtlich auch bis +22 Grad im milden bis warmen Bereich liegen können (s. Wetter Mai).

Über das "verlängerte" Wochenende - im Zeitraum vom 5./8. Mai - liegt über der Ostsee ein Hochdruckkern, welches sich mit seinem dazugehörigen Hochdrucksystem vom östlichen Skandinavien bis über die Mittelmeerregion erstrecken kann. Zur gleichen Zeit liegt zwischen England, den Azoren und Portugal ein Tiefdrucksystem, so dass im Verbund beider Systeme warme Luftmassen von Süden her über die Alpen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden können.

In Folge daraus steigen die Temperaturen rasch an und erreichen bis zum Sonntag verbreitet Werte, welche zwischen +19/+24 Grad, örtlich auch bis +26 Grad erreichen können. Das ist nicht nur frühlingshaft mild, sondern mancherorts schon sommerlich warm. Ob Niederschläge zu erwarten sind, wird maßgeblich davon abhängen, wie weit das Tiefdrucksystem nach Osten vorankommen wird, oder ob es schon frühzeitig vom Hochdrucksystem blockiert werden kann. In den heutigen Simulationen der Wettermodelle zeigt sich eine schwache Niederschlagsneigung, welche sich in einer zu Schauern und Gewittern neigenden Form zeigt und meist regional begrenzt ist.

Wie wahrscheinlich ist so ein frühsommerlich "verlängertes" Wochenende? Da sich diese Wetterentwicklung schon seit mehreren Tagen in den Simulationen der Wettermodelle zeigt und stets erneut berechnet wird, ist die Eintreffwahrscheinlichkeit als hoch einzustufen. Ob sich dieser warme Temperaturtrend bis, bzw. über Pfingsten halten kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Pfingstwetter.
Passend zum Feiertag am 5. Mai (Christi Himmelfahrt) kommt verbreitet die Sonne zum Vorschein und es wird deutlich wärmer. Nach den gängigsten Simulationen der Wettermodelle hält das warme Wetter unter Zunahme einer lokal ausgeprägten Schauer- und Gewitterneigung bis zum kommenden Sonntag an - örtlich wäre das erreichen der +25 Grad Marke nicht auszuschließen (s. Wetter Mai).

Der Grund für den Warmluftschub ist eine östliche Grundströmung, welche von einem Hoch über dem skandinavischen Raum und einem Tief über dem westlichen Mittelmeer/Atlantik initiiert wird. Im Zeitraum vom 9./11. Mai kann das Tiefdrucksystem seine Gradienten weiter nach Norden ausweiten, so dass feuchtere Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen können, was eine von Süden her ansteigende Schauer- und Gewittertendenz zur Folge haben kann.

Im Zeitraum vom 11./13. Mai simulieren die Wettermodelle zwei unterschiedliche Ansätze zur Entwicklung der Großwetterlage. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine Zugbahn des Mittelmeertiefs zum 11. Mai von der Mittelmeerregion bis zwischen England und Skandinavien und zum 12. Mai zwischen Island und Skandinavien. Somit würde der hohe Luftdruck über dem skandinavischen Raum abgebaut werden können und die atlantische Frontalzone hätte durchaus mehr Spielraum, sich dort bis zum 13. Mai zu positionieren. Bis es aber soweit ist, verbleibt Deutschland, Österreich und die Schweiz in dem Einflussbereich milder bis warmer, aber auch feuchter Luftmassen, was die Neigung zu Schauer und Gewitter auf einem mäßigen bis hohem Niveau hält.

Geht es nach den Berechnungen des europäischen Wettermodells, so ist die Entwicklung der Großwetterlage komplexer. Hier zieht das Tief vom westlichen Mittelmeer über das östliche und zeitgleich baut sich dahinter ein Hochdruckkeil des Azorenhochs in Richtung Skandinavien auf, welches zum 13. Mai eine Hochdruckbrücke zum Hoch über dem europäischen Nordmeer aufbauen könnte. In Folge bleiben aber auch nach diesen Berechnungen die Temperaturwerte bis zum 13. Mai im warmen Bereich, wenngleich die Schauer- und Gewitterneigung von Süden her zunehmen kann.

Die Kontrollläufe stützen die warme bis milde Wetterentwicklung im Zeitraum 9./13. Mai mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 9. Mai zwischen +16/+25 Grad (Mittelwert: +21/+22 Grad) und am 13. Mai zwischen +8/+25 Grad (Mittelwert: +18/+19 Grad). Der Temperaturtrend zeigt also kurz vor Pfingsten nach unten - ob die Eisheiligen mit kühlem und unbeständigen Wetter dann pünktlich zu Pfingsten eintreffen können, oder ob es frühlingshaft warm bleiben kann klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Pfingsten.
Passend zu Christi Himmelfahrt (Vatertag) kommt häufig die Sonne zum Vorschein, der Wind dreht auf östliche Richtungen und lässt die Temperaturen in Richtung der +20 Grad Marke ansteigen. Zuvor bleibt das Wetter unbeständig und vor allem über den südlichen Regionen ist mit vermehrten Niederschlag zu rechnen. Deutlicher zeigt sich das anhand der simulierten Niederschlagssummen bis einschließlich Mittwochabend. So werden etwa südlich einer Linie Köln - Regensburg 10-30 l/m² und im Stau der Alpen und des Schwarzwaldes 30-70 l/m² berechnet, während nördlich davon mit 1-10 l/m² deutlich weniger an Niederschlag simuliert wird und es über dem äußersten Osten auch gänzlich trocken bleiben kann.

Wie entwickelt sich die Großwetterlage an dem für viele sicherlich verlängerten Wochenende im Zeitraum vom 5./8. Mai? Beide Wettermodelle simulieren ein Hochdrucksystem über dem östlichen Skandinavien, was die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend noch vor Mitteleuropa blockiert. In Folge dessen dreht die Grundströmung auf südliche bis südöstliche, teils auch östliche Richtungen und führt milde bis warme Luftmassen nach Deutschland, Österreich und Deutschland heran.

In Folge daraus dominiert über den östlichen und südlichen Regionen hoher Luftdruck das Wettergeschehen, während der Tiefdruckeinfluss über dem Westen und Norden zeitweilig - in Form von Schauern - zunehmen kann. Die Temperaturen steigen nach den heutigen Simulationen aber weiter an und können am 6. Mai Werte zwischen +15/+23 Grad bei einem Mittelwert von +19/+20 Grad und am 8. Mai zwischen +15/+25 Grad bei einem Mittelwert von +19/+22 Grad erreichen. Somit bestätigt sich heute erneut der frühlingshaft milde, teils aber auch schon frühsommerlich warme Temperaturtrend der letzten Tage, was die Eintreffwahrscheinlichkeit erhöht. Wie das Wetter vor, bzw. an Pfingsten sich entwickeln kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Pfingstwetter.