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Im Verlauf der Woche wird der zu Grunde liegende Wettercharakter mit hoher Wahrscheinlichkeit langsam wechselhafter und wohl auch wieder kühler werden, so dass zum Wochenende mit nennenswerten Niederschlägen zu rechnen ist. Die Temperaturen verhalten sich mit Werten von Anfangs +10/+18 Grad noch relativ mild, kühlen im weiteren Verlauf zunehmend ab und schwanken am Samstag bspw. zwischen "nur" noch zwischen +5/+10 Grad. Der Grund für diese Entwicklung ist eine größere Einflussnahme der atlantischen Frontalzone auf Mitteleuropa, bei der die blockierende Wirkung des hohe Luftdrucks allmählich abgebaut werden kann. Nach den gängigsten Simulationen des amerikanischen und des europäischen Wettermodells sind Randtiefentwicklungen im Zeitraum 27./31. März mit Starkwindereignissen wahrscheinlich und zum Monatswechsel sind auch Extremwindereignisse nicht auszuschließen. Im Detail unterscheiden sich die beiden Wettermodelle in der jeweiligen Position der Systeme zueinander, so dass in Abwandlungen auch noch weitere Varianten sich daraus ergeben können. In der ersten Variante wird das Azorenhoch durch die kräftige Tiefdruckaktivität dazu angeregt, sich weiter nach Osten zu positionieren und somit im "günstigsten" Fall Deutschland noch mit einem Hochdruckkeil und relativ ruhigen und warmen Wetter zu beeinflussen. In einer zweiten Abwandlung liegt das Azorenhoch in einer nördlicheren Position, so dass durch die Tiefdruckaktivität entsprechende Warmluftmassen des Hochdrucksystems bis nach Mitteleuropa geführt werden können, gleichzeitig wird der "Nachschub" an Tiefdrucksystemen gebremst, so dass Extremwindereignisse zum Ende des Monats zwar nicht auszuschließen, aber weniger wahrscheinlich sind. Somit bestätigt sich der in den Wettermodellen simulierte Trend der letzten Tage einer aktiv-dynamischen Westwindwetterlage für Ende März auch heute. Die Kontrollläufe bestätigen diesen Trend mit einer gut ausgeprägten Niederschlagserwartung für Ende März mehrheitlich, wobei die Temperaturen noch ein breites Spektrum an Möglichkeiten aufweisen (je nach Hochdruckposition). So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 31. März zwischen +4/+18 Grad bei einem Mittelwert von +10/+12 Grad. Das Langfristmodell simuliert für den April und Mai kaum Abweichungen gegenüber dem langjährigen Mittelwert. So liegt die simulierte durchschnittliche Abweichung des Temperaturwertes mit -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen Bereich, wobei der Temperaturtrend auch in Richtung leicht zu kühl gehen kann. In der Niederschlagserwartung zeigt sich in der Trendentwicklung im April ein leichtes Niederschlagsdefizit im Süden und eine leicht erhöhte Niederschlagsneigung für den Norden im Mai. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Osterwetter.
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Die Wetterentwicklung der Woche zeigt eine stetige Zunahme des leicht wechselhaften und auch mäßig milden bis kühleren Wettercharakter, so dass bis zum Freitag verbreitet mit etwas Niederschlag gerechnet werden kann. Viel wird es mit 2-7 l/m² voraussichtlich nicht sein, jedoch können im Stau der Alpen und im Nordwesten unter Umständen bis 20 l/m² an Niederschlag erwartet werden. Im Detail kommt es darauf an, wie sich der schwache "Abtropfprozess" eines Tiefdrucksystems über dem westlichen Europa entwickelt - Veränderungen sind im Verlauf der Woche zum heutigen Stand nicht auszuschließen. Im Zeitraum zwischen dem 27./30. März simuliert das amerikanische Wettermodell eine andere Variante wie in den letzten Tagen, bei der das Azorenhoch sich weiter nach Osten positionieren kann und dadurch etwas näher an Europa liegt. Somit besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein "Brückenschlag" über Mitteleuropa zum Kontinentalhoch über dem westl. Russland. Gleichzeitig nimmt die Wetterentwicklung über dem Atlantik mit einem kräftigen Kaltluftvorstoß zwischen Kanada und Grönland in Richtung Süden an Fahrt auf, so dass mit Hilfe der Hochdruckbrücke über Deutschland eine leicht wechselhafte aber sehr warme Südwestwetterlage sich einstellen kann. Die simulierten Tageswerte liegen zumeist zwischen +13/+17 Grad. Das diese Wetterentwicklung bereits seit Tagen auf "unsicheren Beinen" steht, beweist heute das europäische Wettermodell. Hier kommt die Hochdruckbrücke zwischen den beiden Hochdrucksystem über Mitteleuropa nicht zustande. Stattdessen hält ein Tiefdrucksystem über dem östlichen Mittelmeer die schwache Tiefdruckrinne über Mitteleuropa mit einer Nordwest - Südost verlaufenden Tiefdruckachse aufrecht, so dass der Temperaturcharakter kühl und der Wettercharakter mit höherer Wahrscheinlichkeit leicht wechselhaft bleiben kann. Im Zeitraum 30./31. März simulieren beide Wettermodelle den Vorstoß der atlantischen Frontalzone bis über Skandinavien, so dass eine windige, mäßig milde bis kühle und wechselhafte Wetterphase für Ende März / Anfang April wahrscheinlicher wird. Die Kontrollläufe bestätigen mehrheitlich eine höhere Niederschlagswahrscheinlichkeit ab dem 28. März bei einem breiten Spektrum an Möglichkeiten hinsichtlich der Temperaturentwicklung. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 27. März zwischen +6/+12 Grad (Mittelwert: +9/+10 Grad) und am 31. März zwischen +3/+17 Grad (Mittelwert: +10/+12 Grad). Wie bereits gestern bestätigt sich auch heute für Anfang April eine ansteigende Wahrscheinlichkeit für eine aktiv-dynamische Wetterentwicklung - mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für das Wetter an Ostern.
Im Verlauf der kommenden Woche zeigt sich der Wettercharakter zunehmend wechselhafter und in Teilen auch kühler. Insbesondere in der Temperaturentwicklung simulieren die Wettermodelle noch unterschiedliche Ansätze. Im Wesentlichen liegt das an einer sich meridionalisierende Zirkulationsstruktur über Mitteleuropa, welche nach dem amerikanischen Wettermodell etwas kräftiger als nach dem europäischen Wettermodell simuliert wird. Die Hauptrolle für den Wetterverlauf im Zeitraum 25./31. März spielt dabei ein Mittelmeertief und jeweils ein Hochdrucksystem über den Azoren und Skandinavien, bzw. westl. Russland (Kontinentalhoch). Zwar simulieren beide Wettermodelle eine ähnliche Konstellation der Systeme, jedoch sind diese unterschiedlich positioniert, was hauptsächlich unterschiedliche Temperaturen zur Folge haben kann. Die Gemeinsamkeiten liegen hingegen bei einem zunehmend wechselhaften Wettercharakter, da das Mittelmeertief eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Kontinentalhoch nicht zulässt und die Tiefdruckrinne von Nordwest nach Südost über Mitteleuropa verlaufen kann. Die Natur wird es freuen - blickt man auf die bisherigen Niederschlagssummen im März, so sind im Süden mit 10-30 Prozent, im Norden mit 20-50 Prozent und im Mittelwert gerade einmal 33 Prozent des Niederschlagssolls erreicht. In den letzten Tagen simulierte überwiegend das amerikanische Wettermodell auch eine aktiv-dynamische Wetterlage für Ende März, teils auch mit Randtiefentwicklungen und den daraus möglichen Starkwindereignissen - was ist daraus geworden? Das Potential ist weiterhin vorhanden, allerdings wird das Hoch über dem nordöstlichen Europa etwas stärker als in den letzten Tagen simuliert, was die Frontalzone über Mitteleuropa zunächst einmal abschwächt. Im weiteren Verlauf zieht sich das Hoch im Nordosten noch weiter zurück, so dass die Randtiefentwicklungen zum Ende des Monats, bzw. auf Anfang April fallen können - mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für das Osterwetter.
Bis zum kommenden Donnerstag wird der Wettercharakter zunehmend wechselhafter. Der Grund hierfür ist eine sich kurzweilig meridionalisierende Zirkulationsstruktur über Mitteleuropa mit einer schwach ausgeprägten Luftmassengrenze über Deutschland, welche voraussichtlich am Mittwoch ihren vorläufigen Höhepunkt findet. So können im Westen die Temperaturen am Mittwoch zwischen +5/+10 Grad betragen, während im Osten bis +15/+18 Grad möglich sind. In der Detailprognose muss jedoch noch der genaue Verlauf der Luftmassengrenze abgewartet werden - Veränderungen sind hier noch möglich. Im Verlauf zwischen dem 27./31. März bestätigt sich nach dem amerikanischen Wettermodell der Trend der letzten Tage zu einem wechselhaften Wettercharakter. So reicht bspw. am 29. März das Kontinentalhoch bis an das östliche Skandinavien heran und das Azorenhoch liegt in einer West-Ost Achse mit seinem Kern direkt über den Azoren. Gleichzeitig befindet sich über dem östlichen Mittelmeerraum ein Tiefdruckkomplex, welcher im Wesentlichen eine Hochdruckbrücke zwischen den beiden Hochdrucksystemen über Mitteleuropa verhindert. Über Island positioniert sich zur gleichen Zeit ein massives Tiefdrucksystem mit einer starken Ausprägung für Randtiefentwicklungen. Das europäische Wettermodell simuliert eine ähnliche Druckverteilung, jedoch ist hier das Azorenhoch etwas nördlicher und östlicher zwischen den Azoren und Portugal positioniert, was die atlantische Frontalzone (Jetstream) etwas weiter nach Norden verlagert. In Folge daraus wird auch nach dem europäischen Wettermodell der Wettercharakter zunehmend wechselhafter, jedoch zeigt sich hier eine geringere Neigung für Randtiefentwicklungen. Anders formuliert ist im Zeitraum zwischen dem 27/31. März bei mäßig milden bis kühlen Temperaturen mit einer höheren Niederschlagswahrscheinlichkeit zu rechnen. Ob es zu den befürchteten Randtiefentwicklungen mit möglichen Stark-, bzw. Extremwindereignissen kommt, bleibt noch abzuwarten. Für Anfang April steigt die Wahrscheinlichkeit für eine turbulent-dynamische Wetterentwicklung an - mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für das Wetter an Ostern.
Der Trend einer zunehmend meridionalen Grundstruktur im Zeitraum 22./26. März bestätigt sich in den heutigen Simulationen, wobei es im Detail darauf ankommen wird, wie die Gradienten über Deutschland zueinander verlaufen werden. So ist auch eine Luftmassengrenze über Deutschland nicht auszuschließen, bei der die Temperaturen bspw. zur Wochenmitte im Westen zwischen +3/+8 Grad und über dem Osten +15/+20 Grad erreichen können. Mit einer Luftmassengrenze sind - bedingt durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Luftmassen - z.T. auch kräftige und länger anhaltende Niederschläge zu erwarten. Zwar stimmen die Simulationen der Wettermodelle hinsichtlich eines sich entwickelndem meridionalen Grundmuster im groben überein, jedoch ergeben sich im Detail noch Unterschiede bzgl. der Position der Luftmassengrenze und der damit zu erwartenden Niederschläge. Im Zeitraum zwischen dem 26./31. März simuliert das amerikanische Wettermodell ein Hochdrucksystem über dem westl. Russland und ein Hoch über den Azoren in relativ flacher Position. Gleichzeitig liegt über dem östlichen Mittelmeerraum ein Tiefdrucksystem, so dass es den Hochdrucksystemen nicht gelingen mag, über Mitteleuropa eine Hochdruckbrücke aufzubauen. Stattdessen gelingt es der atlantischen Frontalzone ihren Einfluss mit wechselhaften, teils windigem Wetter mit mäßig milden Temperaturen auf Deutschland auszuweiten. Auffällig in dieser Simulation ist ein kräftiger Kaltluftvorstoß zwischen dem östlichen Kanada, Neufundland und Grönland, welches die Tiefdruckrinne weit nach Süden verlagern kann. Deutschland könnte somit auch in den Einflussbereich der südlichen Gradientenstruktur gelangen, so dass Randtiefentwicklungen, bzw. Starkwindereignisse im Zeitraum 28./31. März nicht auszuschließen sind. Das europäische Wettermodell verfolgt einen anderen Ansatz als das amerikanische Wettermodell. Zwar ist auch hier im Zeitraum 23./26. März eine meridionalisierende Grundstruktur über Mitteleuropa sehr wahrscheinlich, jedoch verlagert sich das Hoch im Norden nur unwesentlich nach Osten und verbleibt im Zeitraum 26./30. März im Bereich Karasee, Skandinavien, westl. Russland. Bedingt durch die auflebende Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik bleiben dem Azorenhoch somit mehr Spielräume sich auch über Mitteleuropa auszuweiten. Anders ausgedrückt ist nach der Simulation des europäischen Wettermodells eine mäßig milde und deutlich ruhigere Wetterphase bis zum Monatsende als nach dem amerikanischen Wettermodell zu erwarten. Eines haben aber beide Wettermodelle gemeinsam - eine geringe Wahrscheinlichkeit für Temperaturen jenseits der +15 Grad Marke. Die Kontrollläufe stützen einen zunehmend wechselhaften Wettercharakter im Zeitraum 25./31. März. Das Temperaturspektrum ist dabei noch breit gestreut, weist aber in seinem Mittelwert einen für die Jahreszeit typischen Wert auf. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 25. März zwischen +3/+17 Grad (Mittelwert: +9 Grad im Süden und Norden, +7 Grad im Westen und +12 Grad im Osten) und am 30. März zwischen +4/+19 Grad (Mittelwert: +9/+11 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für das Osterwetter.