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Wettervorhersage Winter, Frühling, Sommer, Herbst

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 22. April

Das Hoch über Skandinavien und das Tief über dem Atlantik stehen sich im Wochenverlauf gegenüber und gemäß dem "normalen" Zirkulationsmuster möchte das Tief gerne nach Osten abziehen. Dort wirkt aber das Hoch wie eine Blockade, so dass das Tief auf eine südlichere Bahn ausweichen muss. Das passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit am Donnerstag/Freitag, wobei die Wettermodelle die Zugbahn unterschiedlich interpretieren. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so kommt das Tief bis England voran und versucht dann die klassische Vb-Zugbahn einzuschlagen (Mittelmeertief). Das Hoch stellt sich aber blockierend dagegen und es gelingt dem Tiefdrucksystem nicht sich durchzusetzen. In Folge daraus bleibt das Wetter über Deutschland zwischen dem 25./30. April äußerst wechselhaft und ab dem 26./27. April gehen die Temperaturen auf Normalwerte zurück (+12/+17 Grad). Das europäische Wettermodell simuliert einen "durchschlagenden Erfolg" des Tiefdrucksystems am 26. April. Dabei gelingt die Indizierung eines Mittelmeertief, welches das Hoch gen Osten abdrängt, gleichzeitig entsteht über Skandinavien der steuernde Kerntiefpunkt, so dass vom Mittelmeer her das Tief wie eine langestreckte schleifende Front über Deutschland liegt. Das Ergebnis daraus ist regnerisches Wetter, welches auf seiner Rückseite zum 29. April kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland führen könnte (+4/+12 Grad tagsüber und in den Nächten potentielle Bodenfrostgefahr). Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe favorisieren eine Normalisierung der Temperaturen bis zum 28. April, wobei das Niederschlagsrisiko sehr hoch ist. Ab dem 28. April gibt es ein paar kalte "Ausreißer", wobei die aber zum heutigen Stand in der Minderheit sind. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 30. April zwischen +6/+16 Grad bei einem Mittelwert von +14 Grad im Norden und +15 Grad im Süden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 21. April

Im Wochenverlauf halten sowohl das Tief im Westen, als auch das Hoch im Norden sich auf Distanz und verändern ihre Position zueinander nur wenig. Insofern bleibt das Wetter durchwachsen und bei weiterhin sehr warmen Temperaturen ist mit weiteren Schauern und Gewittern unterschiedlichster Intensität zu rechnen. Zum Wochenende hin kippt das Kräfteverhältnis mit höherer Wahrscheinlichkeit zugunsten des Tiefdrucksystems auf dem Atlantik, welches damit seinen Einfluss auf Mitteleuropa ausweiten kann. Da der Systemumbau nicht so einfach, bzw. rasch von statten gehen wird, versucht es das Tief zunächst mit einer südlichen "Unterwanderung" des Hochdrucksystems. Geht es bspw. nach dem amerikanischen Wettermodell, so werden zum Wochenende über dem Süden teils kräftige Niederschläge simuliert, die Temperaturen bleiben im Trend aber bis zum Sonntag auf weitgehend hohem Niveau. Die Großwetterlage gestaltet sich in der Art, dass entlang der Polarfront hoher Luftdruck gen Norden strebt und das Zirkulationsmuster zu stören versucht. Die Wellenbewegungen entlang der Polarfront werden wohl zwischen dem 25./30. April zunehmen, woraus sich mit höherer Wahrscheinlichkeit eine zunächst warme Vorderseite und später eine kühle Rückseite einstellen kann. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodell simulieren diese Wellenbewegungen, jedoch mit unterschiedlicher Position. Schneller geht der Prozess nach dem amerikanischen Wettermodell vonstatten, so dass das Wetter zwischen dem 26./30. April wechselhafter und kühler (+10/+18 Grad) wird. Das europäische Wettermodell stellt die "Welle steiler" auf, was die Verschiebung des System nach Osten erschwert. Deutschland würde demzufolge genau zwischen den Fronten liegen - auch hier wäre reichlich Niederschlag bei etwas wärmeren Temperaturen die Folge daraus. Zusammenfassend geht der Trend Ende April/Anfang Mai zu niederschlagsreichen Wetter, wobei sowohl kühle als auch warme Temperaturen gleichermaßen möglich sind. Das Temperaturspektrum erstreckt sich bspw. am 28. April zwischen +8/+20 Grad bei einem Mittelwert von +13 Grad im Süden und +15 Grad im Norden.

Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 20. April

Das überwiegend warme und wechselhafte Wetter hält mit hoher Wahrscheinlichkeit noch bis zum 25. April an. Darüber hinaus simulieren die Wettermodelle eine Westverlagerung des Hochdrucksystems über Skandinavien, so dass kalte Luftmassen über die Grönlandsee bis zur Barentssee transportiert werden können. Sollte dieses Szenario sich in den Simulationen der Wettermodelle behaupten können, so steigt die Wahrscheinlichkeit für eine kühle Troglage über Mitteleuropa Ende April/Anfang Mai. Dabei stößt das Hoch nicht nur nach Westen in Richtung Grönland vor, sondern erstreckt sich auch in Richtung Polregion. Im Verbund mit tiefen Luftdruck zwischen der Karasee und Skandinavien/England kann in Staffeln die kühle Luft bis nach Mitteleuropa gelangen (ein Hoch dreht sich im Uhrzeigersinn, ein Tief gegen den Uhrzeigersinn). Welche Möglichkeiten können sich noch ergeben? Das Hochdrucksystem stößt zu weit gen Westen und Norden vor, so dass eine blockierende Position kaum mehr möglich ist und in Folge dessen sich das bisherige Zirkulationsmuster rasch erholen kann (Südwest-, bzw. Westwetterlage ). Die Kontrollläufe bestätigen mehrheitlich die warme Wetterlage bis zum 27. April, wobei die Niederschlagsaktivität im Süden höher als im Norden einzustufen ist. Zwischen dem 27. April und dem 1. Mai geht der Temperaturtrend leicht nach unten und liegt im Temperaturspektrum zwischen +8/+20 Grad bei einem Mittelwert von +14/+16 Grad im Süden und +15 Grad im Norden. Der Blick auf das Langfristmodell zeigt einen unverändert normalen bis leicht zu kühlen Temperaturverlauf für das Wetter im Mai, wobei die Niederschlagserwartung zwischen normal bis leicht zu trocken simuliert wird.

Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 19. April

Die kurzen kühlen Wetterphasen werden es nicht mehr verhindern können, dass auch der April deutlich zu warm ausfallen wird. Warum? Das Wetter der kommenden Tage wird gegenüber dem langjährigen Mittel wieder deutlich zu warm ausfallen und da die Temperaturabweichung im April aktuell schon positiv ist, wird sich daran auch nicht mehr viel ändern. Ob der April auch zu trocken ausfallen wird, bleibt abzuwarten, da in der kommenden Woche besonders im Süden mit z.T. kräftigen Schauern zu rechnen ist. Die Großwetterlage wird von einem Hochdrucksystem über Skandinavien geprägt und wie in den vergangenen Tagen bereits beschrieben, ist solch ein Hoch keine "Eintagsfliege". In einer bestimmten Position kann dieses Hoch - welches sich im Uhrzeigersinn dreht - im Norden (Grönland - Barentssee) kalte Luftmassen von West nach Ost und im Süden warme Luftmassen von Ost nach West transportieren. Das entspricht nicht dem gewohnten Strömungsmuster, so dass dies einem im Ansatz entsprechenden gestörtem Zirkulationsmuster entspricht, welches beide Wettermodelle in ihren Simulationen als die wahrscheinlichste Variante zwischen dem 25./30. April zeigen. Sollte das eintreffen, so ist das insofern bemerkenswert, dass dies ernstzunehmende Signale sind die das bislang eingefahrene Zirkulationsmuster zu ändern. Was passiert konkret bei einer gestörten Zirkulation? Stark vereinfacht ausgedrückt strömt der hohe Luftdruck entlang der Polarfront "plötzlich" gen Norden in Richtung Polregion (Blockadehoch), so dass es zu einer Zweiteilung des Wirbels kommt, was zu einem sog. Polarwirbelsplitt führt. Dadurch wird die Strömung über Mitteleuropa mäandriert (länger gestreckte und gedehnte Linien). Das hat zur Folge, dass sich die Hoch und Tiefdruckgebiete nicht mehr so schnell fortbewegen und die Wahrscheinlichkeit von Trögen steigt, wobei auch ein sog. "Frontenfriedhof" nicht auszuschließen ist. Was bedeutet das konkret? Die Wahrscheinlichkeit für kühles als auch warmes Wetter ist zwischen dem 25./30. April gleichermaßen hoch, wobei das Schauerrisiko im Süden höher als im Norden ist. Das mögliche Temperaturspektrum erstreckt sich bspw. am 27. April zwischen +5/+22 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad im Süden und +14 Grad im Norden.

Wetter im Frühling 2014 - Wettertrend vom 18. April

Der Wettertrend der kommenden Woche geht in Richtung warmes und wechselhaftes Wetter. Der Grund hierfür liegt in einem Hochdrucksystem über dem nördlichen Europa und einem Tiefdruckkomplex zwischen Neufundland und England, welches zeitweise das Hochdrucksystem im Norden "unterwandern" kann. Nun sind Hochdruckgebiete über dem skandinavischen Raum keine "Eintagsfliegen" und können das Wetter durchaus für längere Zeit beeinflussen. Geht es nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle, so wird das Hoch wohl bis Ende April die dominierende Rolle für das Wetter in Mitteleuropa übernehmen. Zeitgleich müssen die Tiefdrucksysteme auf eine südlicher Bahn ausweichen, so dass diese bis über die Mittelmeerregion vorstoßen können. Ist das der Fall, so ergeben sich im Zeitraum zwischen dem 24./30. April drei mögliche Varianten. Zum einen können beide Systeme zusammen in "Harmonie" nebeneinander, bzw untereinander existieren und es kommt zu einer recht niederschlagsreichen Wetterlage im Süden und einer relativ trockenen Phase im Norden. In der zweiten Variante kann es dem Tiefdrucksystem über dem Mittelmeerraum gelingen einen Trog über Mitteleuropa zu induzieren, was kühles und wechselhaftes Wetter zur Folge haben kann. In der dritten Variante "kippt" das Hoch in Richtung Südosten und es kommt zu einer relativ warmen Südwestwetterlage über Mitteleuropa, bei der im Nordwesten mehr Niederschläge als im Südosten zu erwarten sind. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe zeigen einen wechselhaften und leicht zu warmen Verlauf im letzten April-Drittel, wobei im Norden deutlich weniger Niederschläge simuliert werden, als das im Süden der Fall ist. Anders ausgedrückt ist die erste Variante mit einem Hoch im Norden und einem Mittelmeertief die aktuell wahrscheinlichere Variante. Für das Wetter im Mai zeigt das Langfristmodell gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel einen normalen bis leicht zu kühlen Wetterverlauf (Abweichung: +1/-0,5 Grad) bei einer normalen Niederschlagserwartung.

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