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Zwischen einem Tief über dem Westen und einen sich aufbauendem Hochdrucksystem über Mitteleuropa können in den kommende Tagen vermehrt warme, teils auch heiße Luftmassen nach Deutschland geführt werden. Im Wesentlichen kommt das Tiefdrucksystem über dem Westen nicht weiter nach Osten voran, kann aber am Dienstag und auch am Mittwoch mit einer erhöhen Schauer- und Gewitterneigung das Wetter über Deutschland vermehrt beeinflussen. Darüber hinaus zeigt sich nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells eine "Pattsituation" zwischen dem Tief über dem Westen und dem Hoch über Mitteleuropa, bzw. dem östlichen Europa. Zeitweilig gelingt es dem Tief über dem Westen im Zeitraum 8./10. August seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung zu vergrößern, der Temperaturcharakter bleibt demnach weiterhin sommerlich, wobei die Niederschlagsneigung eine von Nordwest nach Südost abnehmende und die Temperaturen eine ansteigende Tendenz aufweisen können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so können die Störungen am 8./9 August auch weiter nach Süden vorankommen, so dass auch dort mit vermehrten Niederschlag und etwas zurückgehenden Temperaturen zu rechnen ist. Die Gemeinsamkeiten beider Wettermodelle liegt in der Wetterentwicklung im Zeitraum darüber hinaus, bei der es der atlantischen Frontalzone erneut nicht gelingen mag, sich gegen den hohen Luftdruck durchzusetzen. Stattdessen liegt das Hoch in einer Position, welche zwei Wetterentwicklungen im Zeitraum 9./15. August wahrscheinlich macht. Zum einen eine südlich und zum anderen eine südwestlich orientierte Grundströmung. In beiden Fällen ist ein überwiegend sommerlicher im Süden und Osten teils auch hoch sommerlicher Temperaturcharakter wahrscheinlich und der Unterschied liegt im Wesentlichen in der Zufuhr von mehr oder minder feuchten Luftmassen. Geht es nach den Kontrollläufen, so steigt die Schauer- und Gewitterneigung von Süd nach Nord im Zeitraum 5./13. August langsam aber stetig an und das Temperaturspektrum liegt bspw. am 8. August zwischen +14/+32 Grad (Mittelwert: +19 Grad über dem Norden, +22 Grad über dem Westen und +30/+32 Grad über dem Süden und Osten) und am 14. August zwischen +17/+32 Grad (Mittelwert: +22 Grad über dem Norden, +23 Grad über dem Westen und +25/+26 Grad über dem Süden und Osten).
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In der aktuellen Wettervorhersage für die kommenden Tage zeigt sich ein Temperaturanstieg auf sommerliche und zum Start in die neue Woche auf teils hoch sommerliche Werte, bevor zum Dienstag und Mittwoch ein Tiefdrucksystem zwischen England und Skandinavien feuchtere Luftmassen nach Deutschland führen und somit das Schauer- und Gewitterrisiko ansteigen lassen kann. Wie geht es weiter? Geht es nach der aktuellen Simulation des amerikanischen Wettermodells, so bleibt der sommerliche bis hoch sommerliche Temperaturcharakter bis zur Monatsmitte weitgehend erhalten. In Konstellation mit dem Tiefdrucksystemen bei England gelingt es dem Hoch über Mitteleuropa, bzw. dem östlichen Europa immer wieder erneut sich zu regenerieren, was im Wesentlichen am Achsverlauf der beiden Systeme zueinander liegen mag. Es kommt - wie bereits gestern beschrieben - zu der sog. Pattsituation bei der das Hochdrucksystem dafür sorgt, dass das Tief nicht weiter nach Osten vorankommt und der nachströmende Tiefdruck immer wieder in die gleiche Bahn gelenkt werden kann. Sind die Zirkulationsmuster entsprechend eingefahren, kann es zur Erhaltungsneigung der Systeme zueinander kommen, was für einen längeren Zeitraum stabile Wetterverhältnisse zur Folge haben kann. Das amerikanische Wettermodell simuliert diese heute relativ eindrucksvoll. Geht es nach der Simulation des europäischen Wettermodells, so ist ein gegenüber dem langjährigen Mittelwert ein zu hohes Temperaturniveau ebenfalls bis zum 11. August wahrscheinlich allerdings zeigt sich die Großwetterlage als labil, so dass demnach mit einer erhöhten Niederschlagsneigung zu rechnen ist. Die Kontrollläufe stützen einen um +1/+6 Grad zu warmes Temperaturniveau vom 1. bis 13. August, bei der die Niederschlagsneigung - zumeist in Form von Schauern und Gewittern - ab dem 4./5. August eine ansteigende Tendenz aufweist. Das Temperaturspektrum liegt am 7. August zwischen +18/+35 Grad (Mittelwert: +24 Grad über dem Norden, +26 Grad, über dem Westen und +31/+32 Grad über dem Süden und Osten - wohlgemerkt der Mittelwert!) und am 13. August zwischen +14/+30 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden, +23 Grad über dem Westen und +24/+25 Grad über dem Süden und Osten). Das Langfristmodell reagiert nur sehr zögerlich auf diese Entwicklung und berechnet in seiner heutigen Wetterprognose das Temperaturniveau im August gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad als normal, bei einem gleichfalls normalen Niederschlagsverhalten.
Die sommerlichen, bzw. hoch sommerlichen Temperaturverhältnisse können sich nach der aktuellen Wettervorhersage in den ersten August-Tagen wieder durchsetzen. Bleibt der Sommer beständig oder ist das nur eine vorübergehende Warmphase? Das amerikanische Wettermodell simuliert ein stetes "anrennen" der Tiefdrucksysteme aus dem Westen gegen das Hochdrucksystem, welches sich im Zeitraum 5./9. August von der Mittelmeerregion bis über Deutschland, später auch über das östliche Europa erstrecken kann. In der heutigen Berechnung kommt es zu einer Pattsituation der beiden Systeme, so dass weder das Hoch noch das Tief sich über Deutschland dominierend durchsetzen kann. Stattdessen gelangt Deutschland in den sehr warmen, teils heißen Zustrom der Luftmassen aus südlichen Richtungen, was die Temperaturen im Zeitraum 5./8. August verbreitet in den Bereich der +30 Grad Marke und mancherorts auch in Richtung +40 Grad Marke bringen kann. Im Detail wird es darauf ankommen, wie sich die Systeme zueinander positionieren - wenige Kilometer Unterschied kann aus hoch sommerlichen Wetter einen unbeständigen und mäßig warmen Wettercharakter machen. Und aus der Nähe des Tiefdrucksystems können die Luftmassen ab dem 4./5. August zunehmend feuchter werden, so dass das allgemeine Schauer- und Gewitterrisiko ansteigen kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich auch nach dessen Simulation eine weitgehende Pattsituation für Deutschland, wobei der Westen und Norden auch zeitweilig von kühleren Luftmassen beeinflusst werden könnte, während über dem Süden die sommerlichen Temperaturen im Zeitraum 4./9. August weitgehend erhalten bleiben können. Zusammenfassend simulieren die Wettermodelle ein überwiegend sommerliches Temperaturverhalten im ersten August-Drittel, bei dem die Niederschlagsneigung ab dem 5. August eine in ganz Deutschland ansteigende Tendenz aufweist. Die Kontrollläufe stützen die sommerliche Temperaturvariante im ersten August-Drittel mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 5. August zwischen +17/+32 Grad (Mittelwert: +21 Grad über dem Norden, +23 Grad über dem Westen und +26/+27 Grad über dem Osten und Westen) und am 9. August zwischen +16/+32 Grad (Mittelwert: +22/+23 Grad über dem Norden und Westen und +24/+25 Grad über dem Süden und Osten). Wie geht es weiter? Sollte sich die simulierte Pattvariante tatsächlich so durchsetzen können, wären im Zeitraum 10./14. August drei Varianten denkbar. Zum einen zeigt das stete "Anrennen" der atlantischen Frontalzone seine Wirkung, bei der sich über dem skandinavischen Raum über kurz oder lang ein Tiefdrucksystem positionieren kann. In Folge dessen hätte es ein Hochdrucksystem schwer sich über Mitteleuropa zu behaupten, so dass mit weiter nachfolgenden Tiefdrucksystemen die Grundströmung auf westliche Richtungen kippt und nachfolgend für wechselhaftes, windiges und mäßig warmes bis kühles Wetter sorgen kann. In der zweiten Variante behauptet sich das Hoch über Mitteleuropa, so dass der Grundcharakter im schwachgradientigen Zustand relativ trocken und sommerlich warm sein kann. In der dritten Variante kann sich das Hochdrucksystem gegen die atlantische Frontalzone behaupten, so dass der Achsverlauf von Südwest nach Nordost verlaufen kann. In Folge dessen wäre eine wechselhafte, mäßig warme bis warme Südwestwetterlage die wahrscheinlichste Variante. In den Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24) zeigt sich der erweiterte Temperaturtrend zum 10. August mit 15/30/55 und am 14. August mit 45/40/15 langsam normalisierend bis leicht zu kühl. Trotz der warmen Phase bleibt das Langfristmodell seinen Berechnungen gegenüber der letzte Tage treu und simuliert über dem Norden mit einer Abweichung von -1/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert einen leicht zu kühlen Temperaturverlauf, welcher mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im Süden ein normales Temperaturniveau aufweist - eine Veränderung der Prognose der Langfristmodells in eine normale bis zu warme Tendenz wäre in den kommenden Tage keine Überraschung.
Der Sommer kommt in den nächsten Tagen mit warmen - und zum Wochenstart nach der aktuellen Wettervorhersage auch mit heißen - Temperaturwerten zurück. Der Grund hierfür ist ein sich in den kommenden Stunden aufbauendes Hochdrucksystem, welche sich bis Sonntag, bzw. Montag über Mitteleuropa positionieren kann. Zur gleichen Zeit liegt in etwa zwischen England und Island ein kräftiges Tiefdrucksystem, welches in seiner Ostwärtsbewegung vom Hochdrucksystem blockiert werden kann, so dass im Verbund beider Systeme sehr warme und in der kommenden Woche teils heiße Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. Das Tiefdrucksystem kann voraussichtlich zur Wochenmitte vermehrt mit feuchten Luftmassen von Westen her Einfluss auf das Wetter über Deutschland nehmen, so dass die Schauer- und Gewitterneigung eine ansteigende Tendenz aufweisen kann. Das Hochdrucksystem kann sich jedoch nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells gegen das Tiefdrucksystem behaupten, so dass sich der Zeitraum zwischen dem 7./10. August von den Temperaturwerten her mit einem südwestlich orientierten Zirkulationsmuster erneut hoch sommerlich zeigen kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich im Zeitraum 7./10. August ein langsamer Abbau der Hochdruckstruktur über Mitteleuropa, so dass nicht nur der Tiefdruckeinfluss größer werden kann, sondern auch die Temperaturen ein normalisierendes Niveau erreichen können. Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum vom 6./13. August ein für die Jahreszeit erhöhtes Temperaturniveau, welches gegenüber dem langjährigen Mittelwert um 1/5 Grad erhöht sein kann. In der Niederschlagswahrscheinlichkeit zeigt sich ab dem 5. August eine erhöhte Niederschlagserwartung, welche zumeist in Form von Schauern und Gewittern zu erwarten ist (regionale Unterschiede). In der gestrigen Wetterprognose für den Sommer haben wir angedeutet, dass sich die Simulation des Langfristmodells in den kommenden - aufgrund der nun folgenden warmen Witterung - wohl anpassen wird. Das ist bisweilen noch nicht erfolgt und lässt somit die Optionen für einen gemäßigt warmen Verlauf für das zweite August-Drittel noch offen. In den Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24) zeigt sich der erweiterte Temperaturtrend zum 10. August mit 10/45/45 (gestern: 15/30/55) und am 14. August mit 50/20/30 (gestern: 45/40/15) zur Monatsmitte noch in einem breiten Entwicklungsspektrum.
Nach der aktuell etwas zu kühlen Wetterphase zeigt die aktuelle Wettervorhersage bereits für Ende Juli einen leichten Anstieg der Temperaturen von Süden her, welche sich darüber hinaus in der erweiterten Wetterprognose bis zum 5. August wieder sommerlich, bzw. hoch sommerlich warm präsentieren können. Der Grund für diesen Warmluftschub ist ein Hochdrucksystem, welches sich bis zum 5. August von der Mittelmeerregion bis über Skandinavien ausweiten kann. Zur gleichen Zeit liegt über dem Atlantik ein Tiefdrucksystem, so dass im Verbund beider Systeme zueinander die Grundströmung auf südliche Richtungen drehen und somit die warmen Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell im Zeitraum 6./10. August eine Stabilisierung des Hochdrucksystems mit Kern über dem Norden von Deutschland, bzw. Skandinavien. Der Kerndruck selbst ist mit 1020 hPa, bzw. 1025 hPa als noch nicht sonderlich stabil zu bezeichnen, allerdings reicht die simulierte Position dafür aus, um das erste August-Drittel im Temperaturniveau sommerlich warm erscheinen zu lassen. Die "Gefahr", die bei solchen Wetterlagen ausgeht ist eine Clusterung der zwei Hochdrucksysteme über den Azoren und Skandinavien, so dass über Mitteleuropa eine Lücke zwischen den Hochdrucksystemen entstehen kann. So simuliert das amerikanische Wettermodell im Zeitraum zwischen dem 10./14. August die Clusterung der Hochdrucksysteme, so dass aus nordwestlichen Richtungen die Tiefdrucksysteme bis über Mitteleuropa mit wechselhaften, kühlen und teils windigen Wetter vordringen können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so zeigt sich der Zeitraum vom 1./8. August in anlehnender Variante an das amerikanische Wettermodell als sommerlich bis hoch sommerlich, bevor nachfolgend auch hier eine Umstrukturierung der Großwetterlage erfolgen kann. Wie wahrscheinlich sind diese Varianten? Geht es nach den Kontrollläufen, so zeigt sich mehrheitlich der Zeitraum vom 1./9. August in seinem Temperaturmittelwert gegenüber dem vieljährigen Mittelwert etwa um 1/5 Grad zu warm. In der Niederschlagswahrscheinlichkeit zeigt sich im Zeitraum 1./5. August eine geringe Niederschlagsneigung, welche darüber hinaus eine deutlich ansteigende Tendenz aufweist (zumeist in Form von Schauern und Gewittern). Im Zeitraum 9./13. August zeigt der Mittelwert des Spektrums in eine normalisierende Richtung, so dass zu kühle Varianten zwar möglich sind, im Mittelwert sich das Temperaturniveau jedoch den für die Jahreszeit-typischen Werten angleicht. Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 7. August bei 10/25/65 und am 13. August bei 40/35/25. Das Langfristmodell bleibt seiner Wetterprognose für den August der letzten Tage treu und simuliert über dem Norden mit einer Abweichung von -1/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert einen leicht zu kühlen Temperaturverlauf, welcher mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im Süden ein normales Temperaturniveau ausweist. Im Niederschlagsverhalten zeigen sich nach dem Langfristmodell - zum heutigen Stand - keine sonderlichen Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert.