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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Mit +4/+9 Grad wird es in den kommenden Tagen richtig mild werden können - örtlich ist auch das Überschreiten der +10 Grad Marke nicht auszuschließen. Von Norden wird es zunehmend unbeständiger und der Niederschlag kann in der Nacht auf Sonntag auch die südlichen Landesteile erreichen. Betrachtet man die simulierten Niederschlagsmengen bis einschließlich Dienstagabend, so sind über den Gebieten etwa nördlich der Mittelgebirge 10-20 l/m² möglich, während es über dem Süden mit 5-10 l/m² deutlich weniger an Niederschlag zu erwarten gibt - ganz am Alpenrand sind auch nur 0-5 l/m² möglich (Details s. Wettervorhersage Dezember).

Betrachtet man die Großwetterlage am Dienstag, den 13. Dezember, so liegt nach den Simulationen der Wettermodelle ein Hochdrucksystem im Bereich zwischen Deutschland, Skandinavien und dem östlichen Europa. Je nach Variante liegt das Hochdrucksystem etwas östlicher, bzw. nördlicher.

Die Unterschiede der Positionierung des Hochdrucksystems sind nicht hoch, können aber maßgeblich gravierende Unterschiede hinsichtlich der Temperaturentwicklung nach sich ziehen. Warum? Das amerikanische Wettermodell berechnet das Hochdrucksystem am 13. Dezember direkt über Skandinavien mit einer von Süd nach Nord verlaufenden Hochdruckachse und kippt zum 17. Dezember langsam nach Osten weg. In Folge dessen gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz in eine kühle Nordost, später auch Südostanströmung der Luftmassen, was die Tageswerte vom 14./18. Dezember mit -4/0 Grad über dem Osten und -2/+2 Grad über dem Westen vielerorts in den Dauerfrostbereich absinken lassen kann. In den Nächten wäre demnach mit mäßigen bis strengem Nachtfrost zu rechnen und der Wettercharakter neigt zur Ausbildung von zähen Nebel- und Hochnebelfeldern.

Anders sind die Berechnungen des europäischen Wettermodells, welches das Hochdrucksystem noch weiter östlich abwandern lässt und Deutschland, Österreich und die Schweiz auf den westlichen Hochdruckgradienten gelangen lässt. In Folge dessen würde die Anströmung der Luftmassen aus südlichen Richtungen gelingen können, was Tageswerte verbreitet im positiven Bereich zum Ergebnis haben kann.

Die Unsicherheiten hinsichtlich der Hochdruckposition zeigten sich auch schon in den letzten Tagen und spiegelt sich auch heute in den Kontrollläufen wieder. So liegt das Temperaturspektrum am 15. Dezember zwischen -3/+8 Grad (Mittelwert: +5 Grad über dem Westen, +3 Grad über dem Norden, +2 Grad über dem Süden und 0 Grad über dem Osten) und am 18. Dezember zwischen -8/+10 Grad (Mittelwert: +2 Grad über dem Norden und Westen und +/-0 Grad über dem Süden und Osten). Auch wenn die Temperaturen ab Mitte kommender Woche winterlicher werden können, so hat das mit einem klassischen Winterwetter doch wenig gemeinsam, da schlichtweg der Niederschlag fehlt und die Wetterlage nicht gerade dafür bekannt ist, um für einen nachhaltigen Wintereinbruch verantwortlich zu sein. Warum das so ist und was sich bis Weihnachten noch ändern kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Weihnachten 2016 und heute Abend erfolgt an dieser Stelle gegen 20:45 Uhr ein kurzes Update der Winterprognose.
Update Wetter Winter 2016/17:
Weiterhin wird vom amerikanischen Wettermodell ein Hochdrucksystem im Zeitraum vom 13./17. Dezember im Bereich zwischen Deutschland, Skandinavien und dem östlichen Europa berechnet. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen dabei auf der östlichen, später auch südlichen Gradientenseite des Hochdrucksystems, so dass die bodennahe Grundströmung aus nordöstlichen bis östlichen Richtungen erfolgen kann. In Folge daraus wären in diesem Zeitraum von Ost nach West Tageswerte zwischen -2/+4 Grad zu erwarten. Der Wettercharakter selbst wäre als trocken zu bezeichnen und neigt zu zähen Nebel und Hochnebelfeldern.

Das europäische Wettermodell lässt das Hochdrucksystem relativ rasch nach Osten wegkippen, so dass sich von der westlichen Mittelmeerregion bis über das östliche Europa eine Hochdruckbrücke ausbilden kann. In Folge wäre die Temperaturen tagsüber meist im positiven Bereich zu finden und die Grundströmung dreht bis zum 18. Dezember auf eine noch mildere südwestliche Richtung.

Die Unterschiede bleiben bis zum 18. Dezember bei beiden Simulationen bestehen, zeigen sich aber von hohem Luftdruck über Deutschland dominiert und hinsichtlich Schnee wenig winterlich.

Vom 19./24. Dezember berechnet das amerikanische Wettermodell eine südlichere Verlagerung des Hochdrucksystems über den Bereich von den Azoren, der Mittelmeerregion bis über das östliche Europa. Zur gleichen Zeit findet auf dem Atlantik - Aufgrund des Kaltluftvorstoßes über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland - eine rege Tiefdruckaktivität statt. So kann die atlantische Frontalzone bis zum 20. Dezember nach Skandinavien vorankommen und kurzweilig für eine nasskalte Westwindwetterphase sorgen. Das nächste - kräftige - Tiefdrucksystem "schiebt" von Neufundland kommen das Hochdrucksystem wieder über Mitteleuropa, was eine südwestlich orientierte Großwetterlage wiederholen könnte. Es bleibt nach dieser Simulation bis zum 24. Dezember mild, zeitweilig auch kurz nasskalt und insgesamt wenig winterlich.

Reagiert denn das Langfristmodell auf die für die Jahreszeit möglicherweise zu warmen Temperaturaussichten? Etwas ja, aber nicht in dem Ausmaß, wie es sein müsste. So liegt die Abweichung im Dezember 2016 gegenüber dem langjährigen Mittelwert zwischen -0,5/+1 Grad im normalen bis leicht zu milden Bereich. Für Januar 2017 wird eine Abweichung von +0,5/+2 Grad und für den Februar 2017 von +1/+2 Grad in Aussicht gestellt. Somit ändert sich an der Gesamtsituation eines zu milden Winter 2016/17 nach dem Langfristmodell wenig.

Ist die milde Phase vom 17./24. Dezember damit gesichert? Nein - noch immer nicht. Zwar spricht der Kaltluftvorstoß über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland eine deutliche Sprache, jedoch bedeutet das noch lange nicht, dass sich das Hochdrucksystem so verhalten muss, wie es aktuell simuliert wird. Und der Polarwirbel? Der AO-Index wird vom 16./20. Dezember bei einer Skala von +6/-6 mit einem Spread von +5/-1 im positiven Bereich simuliert, sinkt aber zum letzten Dezember-Drittel auf +1/-3 in den negativen Bereich ab, was weitere Entwicklungsmöglichkeiten (noch) offen hält.

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Über Norddeutschland sind die kommenden Tage bis einschließlich Montag mit gelegentlichen Niederschlägen und meist starker Bewölkung als durchwachsen zu bezeichnen. Nach Süden hin kann die Bewölkung auflockern und es bleibt dort die meiste Zeit über trocken, wobei am Sonntag und Montag gelegentlich leichte Niederschläge auch dort nicht auszuschließen sind. Etwas deutlicher zeigt sich die unterschiedliche Niederschlagsentwicklung anhand der simulierten Niederschlagserwartung bis einschließlich Dienstag kommender Woche. So sind etwa nördlich der Linie Bielefeld - Dresden mit 10-20 l/m² mehr Regentropfen als mit 5-10 l/m² über der Mitte und mit 0-5 l/m² über dem Süden zu erwarten. Die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen allgemein auf +4/+9 Grad an und können mit längerer Sonnenscheindauer auch darüber liegen. Zum Start in die neue Woche könnte Ostdeutschland von einem Schwall arktischer Luftmassen erfasst werden, so dass die Temperaturen sich dort wieder der 0 Grad Marke annähern können (Details s. Wettervorhersage Dezember) .

Das amerikanische Wettermodell berechnet vom 14./16. Dezember ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa mit Kern direkt über Deutschland. So ist mit höherer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich an dem ruhigen Wettercharakter bis dahin kaum etwas verändern wird. So ist örtlich mit zähem Nebel, bzw. Hochnebel und hier und da auch mit etwas Regen, bzw. Niesel- oder Sprühregen zu rechnen. Die Temperaturen erreichen meist +1/+6 Grad über dem Osten und Südosten und +4/+8 Grad über dem Westen und Nordwesten.

Das europäische Wettermodell stützt die Variante des amerikanischen Wettermodells nicht und simuliert den Aufbau einer Hochdruckbrücke zum Azorenhoch, was den Hochdruckrücken insgesamt weiter nach Südosten ablenkt und somit über Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer milden und von Westen her zunehmend unbeständigen Südwestanströmung der Luftmassen führen kann.

Trotz der Unterschiede liegen die Gemeinsamkeiten beider Wettermodelle in einer wenig winterlichen Wetterentwicklung bis zum 16. Dezember. Das ändert sich womöglich aber über den Zeitraum darüber hinaus.

Beide Wettermodell berücksichtigen in ihren Simulationen den Abbau von hohem Luftdruck über Mitteleuropa, bzw. dem östlichen Europa und ermöglichen somit einen größeren Spielraum für andere Wetterentwicklungen. Nach den gängigsten Simulationen wären im Zeitraum vom 16./18. Dezember folgende Wetterentwicklungen möglich.

In der ersten Variante zeigt sich ein nach Süden hin abflachendes Hochdrucksystem, so dass die Tiefdruckausläufer vom Atlantik her kommend sich bis über Skandinavien durchsetzen können. In diesem Fall wäre mit einer milden, teils nasskalten, unbeständigen und windigen West- bis Nordwestwetterlage zu rechnen (wenig winterlich).

In der zweiten Variante verlagert sich das Hochdrucksystem weiterer nach Westen auf den Atlantik und kann sich im Bereich zwischen den Azoren, England und Island als ein gegenüber der atlantischen Frontalzone blockierendes Hochdruckelement positionieren. In Folge dieser Variante wäre bis zum 18. Dezember mit einer nasskalten Nordwest- bis kalten Nordwetterlage zu rechnen, was die Optionen auf Schneefall ab ca. 400 Meter erhöht.

Die dritte Variante zeigt sich mit einer von den Azoren bis über das östliche Europa verlaufenden Hochdruckbrücke wenig winterlich und sorgt mit einer südwestlichen Grundströmung für milde Temperaturen und Frust bei den Freunden des Winterwetters.

Nun zeigte sich in den letzten Tagen ein beständiger Trend zum Ende des zweiten Dezember-Drittel hin zu Jahreszeitlich normalen Temperaturen, was eher einem nasskalten Temperaturcharakter entspricht. Welche der Varianten ist zum heutigen Stand wahrscheinlicher und bleibt der zurückgehende Temperaturtrend erhalten? Die Kontrollläufe bestätigen weiterhin eine sich normalisierende Temperaturentwicklung im Verlauf des zweiten Dezember-Drittels. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 18. Dezember zwischen -5/+10 Grad bei einem Mittelwert von +4 Grad über dem Norden und Westen und +1/+2 Grad über dem Süden und Osten. Es wird mit höherer Wahrscheinlichkeit wieder kühler - ob es vom 15./19. Dezember für einen Wintereinbruch reichen kann, ist zum heutigen Stand noch nicht zu sagen und wie die Wahrscheinlichkeiten darüber hinaus liegen können, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Weihnachten 2016. Gegen 20:45 Uhr erfolgt an dieser Stelle ein kurzes Update der Winterprognose.
Update Wetter Winter 2016/17:
Das amerikanische Wettermodell berechnet das Hochdrucksystem in seiner abendlichen Simulation etwas weiter östlich und stützt damit die meridionalisierende Zirkulationsstruktur der letzten Stunden nicht mehr. So liegt das Hoch zum 15. Dezember zwischen Deutschland und Skandinavien, zum 18. Dezember über Deutschland und zum 24. Dezember über der Mittelmeerregion, was zunächst zu mäßig kalte aber bis Weihnachten zu milden Temperaturwerten führen könnte.

Dass in den kommenden Stunden und Tagen es zu einer höheren Schwankung in den Simulationen der Wettermodelle kommen wird, darauf sind wir bereits heute Mittag eingegangen (s. Wetter Weihnachten) - insofern auch nichts ungewöhnliches, schon gar nicht bei einem Hochdrucksystem. Betrachtet man das Temperaturspektrum der Kontrollläufe, so wird das wahre Ausmaß der möglichen Temperaturspanne offenbart, welche letztlich von der Hochdruckposition abhängen mag. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 17. Dezember zwischen -10/+7 Grad (Mittelwert: -1 Grad über dem Osten, +0 Grad über dem Süden und +1/+2 Grad über dem Westen und Norden) und am 24. Dezember zwischen -7/+8 Grad (Mittelwert: +2/+3 Grad über dem Westen und Norden und +0 Grad über dem Süden und Osten).

AO- und NAO-Index sin im Verlauf des zweiten Dezember-Drittels kurzzeitig positiv, mit Beginn des letzten Dezember-Drittels aber zunehmend negativ simuliert. Zusammenfassend: die Hochdruckposition mag sich in den kommenden Stunden und Tage sicherlich noch ein paar Mal anders in den Simulationen darstellen und teils tief-winterliche, teils auch milde Varianten hervorbringen. Entscheidend für den Verlauf des Wetters im letzten Dezember-Drittel aber wird sein, ob sich das Hochdrucksystem über dem Atlantik (winterliche Optionen über Mitteleuropa), über Mitteleuropa (kühles bis leicht zu mildes Wetter) oder über dem östlichen Europa positionieren wird (mild/Warm). Aktuell gibt es eine Mehrheit für eine westlichere Positionierung.

Kurz noch was zum Polarwirbel: eine mögliche Dipolausbildung mit nachfolgendem Polarwirbelsplit bleibt in den Simulationen für das letzte Dezember-Drittel im möglichen Bereich.
Während es über Süddeutschland bis zum Wochenende noch weitgehend trocken bleiben und nach teils zäher Nebelauflösung des Öfteren noch die Sonne zum Vorschein kommen kann, nimmt im Verlauf der Woche über dem Norden die Bewölkung zu und ab dem Wochenende wird es von Norden her zunehmend unbeständiger. Die Temperaturen steigen bis zum Wochenende weiter an und können vielerorts im Bereich zwischen +4/+8 Grad liegen und örtlich auch bis +9/+12 Grad ansteigen.

Einige E-Mails erreichen uns in letzter Zeit mit der Frage, ob der Winter denn bereits jetzt schon gelaufen sei. Der meteorologische Winter hat vor 6 Tagen begonnen und geht noch bis Ende Februar - insofern ist die Frage leicht zu beantworten: Abwarten, was am Ende dabei herauskommt! Hinsichtlich einer winterlichen Entwicklung bleiben die Simulationen der Wettermodelle im Zeitraum vom 11./15. Dezember spannend. Dieser Zeitraum kann zwischenzeitlich auch als entscheidender Zeitraum für die weitere Wetterentwicklung angenommen werden. Warum? Ganz einfach: kann sich die milde Südwest bis Westwetterlage halten und festigen, oder aber ist die Milderung nur von kurzer Dauer und kann sich nachfolgend gar ein meridionales Zirkulationsmuster durchsetzen?

Ansätze für eine kühlere Temperaturphase vom 12./15. Dezember gab es bereits vom amerikanischen und auch europäischen Wettermodell, so dass noch nicht mit absoluter Bestimmtheit zu sagen ist, wohin sich das Wetter im zweiten Dezember-Drittel hin entwickeln kann. Betrachtet man die heutige Simulation des amerikanischen Wettermodells, so wird die gestrige Berechnung des europäischen Wettermodells aufgegriffen, bei der sich zum 11. Dezember über dem Bereich europäisches Nordmeer/Island ein Hochdrucksystem ausbilden kann, welches die atlantische Frontalzone und ihre dazugehörige Tiefdruckrinne bereits im "Keim erstickt", bevor diese sich überhaupt richtig bis nach Mitteleuropa durchsetzen kann. Nachfolgend wird das Hochdrucksystem bis zum 12. Dezember im Bereich zwischen Skandinavien, England, Spanien und dem westlichen Mittelmeer berechnet, so dass Deutschland, Österreich und die Schweiz auf der östlichen Gradientenseite des Hochdrucksystems liegen kann. Mit anderen Worten könnte es unter diesen Umständen bereits zum 12./13. Dezember wieder spürbar kälter werden. Allerdings - für alle die auf Schnee warten - ist die Hochdruckposition ungünstig für entsprechenden Niederschlag in Form von Schnee. Im Zeitraum vom 13./19. Dezember kann sich nach dieser Simulation das Hochdrucksystem im Bereich zwischen England und Skandinavien behaupten, so dass weiterhin kalte Luftmassen aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. Tageshöchstwerte um die 0 Grad Marke herum wären somit nicht auszuschließen.

Die Simulation des europäischen Wettermodells ist zunächst sehr ähnlich der des amerikanischen Wettermodells, was eine Abkühlung vom 11./13. Dezember wahrscheinlicher macht. Allerdings kann das Hochdrucksystem im weiteren Verlauf seine Position über England und Skandinavien nicht festigen und wird nach Osten abgedrängt, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz wieder zu einer milden Vorderseitenanströmung aus südlichen bis südwestlichen Richtungen führen kann.

Wie wahrscheinlich ist die Berechnung des amerikanischen Wettermodells? Ganz klar - der Hauptlauf ist am unteren Ende des Spektrums der Kontrollläufe und es würde nicht überraschen, wenn sich das in den kommenden Stunden wieder normalisiert. Allerdings zeigte sich im Trend der letzten Tage in den Kontrollläufen eine Normalisierung der Temperaturwerte auf ein Jahreszeit-typisches Niveau. Zum heutigen Stand wurde das erneut bekräftigt. So liegt das Temperaturspektrum am 15. Dezember zwischen -5/+10 Grad (Mittelwert: +2/+3 Grad über dem Süden und Osten, +4 Grad über dem Norden und +5 Grad über dem Westen) und am 20. Dezember zwischen -10/+10 Grad (Mittelwert: -1/0 Grad über dem Süden und Osten und +2/+3 Grad über dem Westen und Norden). Insofern ist das - zumindest für den jetzigen Stand - eine langsam aber stetige Entwicklung in Richtung winterliche Temperaturverhältnisse im zweiten Dezember-Drittel. Ob dieser Trend sich tagsüber auch bestätigen kann, klären wir heute Abend gegen 20:45 Uhr an dieser Stelle mit der Analyse der Berechnungen der Wettermodelle von Tage und gegen 17:00 Uhr erläutern wir in einem weiteren Wettertrend für das Wetter Weihnachten, was die aktuelle Entwicklung für Auswirkungen auf die Vorweihnachtszeit haben kann.
Update Wetter Winter 2016/17:
Heute Nachmittag zeigte sich in den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells weiterhin die Unterstützung einer Variante Hochdruck mit einem Kerndruckgebiet über England. Im Gegensatz zu heute Morgen aber etwas weiter östlich positioniert, so dass Deutschland, Österreich und die Schweiz in den inversiven Einflussbereich des Hochdrucksystems gelangen könnte (oben mild/warm, unten kalt/mäßig mild). Heute Abend hat sich daran nur wenig verändert.

Das europäische Wettermodell ist ähnlich der Berechnung des amerikanischen Wettermodells. Der Hochdruckkern liegt weitgehend über Mitteleuropa, was im zweiten Dezember-Drittel für einen ruhigen und teils neblig-trüben Wettercharakter verantwortlich sein könnte.

Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich eine sich normalisierende Temperaturentwicklung bis zum 19. Dezember, so dass der Mittelwert über dem Süden und Osten zwischen -2/0 Grad und +2/+3 Grad über dem Norden und Westen liegt. Das Temperaturspektrum ist am 21. Dezember beachtlich und beträgt im Tagesmaxima zwischen -10/+8 Grad, was zeigt wie sehr die Hochdruckposition das Spektrum der Temperaturen beeinflussen kann.

Der AO-Index (vereinfacht: Zustandsbeschreibung des Polarwirbels) wies in den letzten Tagen einen breiten Entwicklungsspielraum auf. Von einer Skala von +6/-6 lag der Spread zwischen +4/-4 und liegt aktuell mit +1/-3 Grad im Schnitt unter dem normalen Wert. Mit anderen Worten bleibt weiterhin abzuwarten, ob sich der Polarwirbel im zweiten Dezember-Drittel stabilisieren kann. Die Entwicklung der zonalen Winde in Richtung "Normzustand" lässt eine Stabilisierung des Polarwirbels jedenfalls durchaus möglich erscheinen. Betrachtet man die Simulationen des Polarwirbels, so zeigt sich ein Hochdrucksystem über den Aleuten als "Unruhestifter", welcher immer wieder in Richtung Polregion vordringt und im Ansatz eine Dipolausbildung des Polarwirbels provoziert.

Der NAO-Index bleibt indes normal bis negativ berechnet, was wiederum hohen Luftdruck im Bereich zwischen England und Skandinavien zur Folge haben und somit Nordwest- bis Nordwetterlagen (Trog) über Deutschland, Österreich und der Schweiz wahrscheinlicher machen kann.

Das Langfristmodell bleibt seinen Berechnungen der letzten Tage treu und Simuliert in seiner aktuellen Wettervorhersage Winter einen normalen Dezember, einen leicht zu milden Januar und einen zu warmen Februar 2017. In Summe fällt nach diesem Wettertrend der Winter 2016/17 mit einer Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +0,5/+1 Grad über weite Teile von Deutschland leicht zu mild/bis zu mild und mit +1/+2 Grad über dem Süden und Südosten auch zu warm aus.
In den kommenden Tagen ist bis einschließlich Montag mit milden Temperaturen und ab Freitag auch mit nahezu frostfreien Nächten zu rechnen - lediglich in Talsenken und bei Aufklaren ist örtlich noch Nachtfrost möglich. Niederschlag ist auch zu erwarten, dieser beschränkt sich jedoch zumeist auf die Gebiete nördlich der Linie Köln - Berlin, während über Süddeutschland häufiger auch mal die Sonne zum Vorschein kommen kann (Details s. Wettervorhersage Dezember).

Der Zeitraum über den Montag hinaus zeigte sich in den Simulationen der Wettermodelle in den letzten Tagen spannend, da eine milde Südwest- bis Südwestwetterlage durch ein Hochdrucksystem über dem Bereich zwischen England, Skandinavien und Deutschland verhindert werden könnte. Das Hochdrucksystem wird auch in den heutigen Simulationen der Wettermodelle über diesen Gebieten berechnet, jedoch - wie es sich im gestrigen Tagesverlauf schon angedeutet hat - weiter östlicher positioniert.

Was hat die aktuell berechnete Hochdruckposition für Wetterentwicklungen vom 12./17. Dezember zur Folge? Geht es nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells, so kommt es zur Ausbildung eines Hochdruckkeils zwischen den Azoren und Deutschland, bei der Deutschland, Österreich und die Schweiz im gradientenschwachen Umfeld des Hochdrucksystems liegen können. So neigt das Wetter zu einem neblig-trüben, bzw. hochnebelartig bewölkten Charakter, wo es die Sonne zunehmend schwerer haben kann, sich durchzusetzen. Je nach Sonnenscheindauer ist mit Tageswerten zwischen +4/+8 Grad, bzw. -2/+5 Grad zu rechnen.

Etwas anders ist die Berechnung des europäischen Wettermodells, welches das Hochdrucksystem am 14./15. Dezember über Osteuropa deutlich weiter östlich positioniert und keine Verbindung zum Azorenhoch aufbauen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz geraten dadurch auf den westlichen Hochdruckgradienten, was mit Hilfe der Tiefdrucksysteme über dem Atlantik die Zirkulation auf südliche Richtungen drehen lassen kann. Auch nach dieser Simulation wäre tagsüber mit milden +4/+8 Grad zu rechnen bei einer von Westen her zunehmenden Niederschlagsneigung.

Das Hochdrucksystem kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit - ob es aber kalt, mäßig mild oder warm wird, hängt von der Hochdruckposition an sich ab. Die Kontrollläufe berechnen mehrheitlich eine schwache Niederschlagsneigung im Zeitraum vom 12./17. Dezember, was auf die Hochdruckdominanz schließen lässt. Das Temperaturspektrum liegt am 13. Dezember zwischen -3/+9 Grad (Mittelwert: +6 Grad über dem Westen, +5 Grad über dem Norden und +3/+4 Grad über dem Süden und Osten) und am 17. Dezember zwischen -5/+7 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad über dem Norden und Westen und +2/+3 Grad über dem Süden und Osten). Allein die Temperaturspanne der Tagestemperaturen zwischen Dauerfrost und milden Werten bis +7 Grad zeigt, wie sehr es auf die Hochdruckposition und die Möglichkeit von Nebelausbildung ankommen wird. Mit einem Wintereinbruch hat das aber so gar nichts gemeinsam - vielmehr ist so ein Hochdrucksystem eine eher "unspannende" und für Meteorologen langweilige Angelegenheit.

Schaut man sich Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6) an, so liegen diese am 13. Dezember bei 20/35/45 und am 17. Dezember bei 20/40/40 und zeigen im Trend für den Zeitraum vom 13./17. Dezember eine höhere Wahrscheinlichkeit für normale bis zu warme Temperaturen. Ob sich in der Vorweihnachtszeit etwas verändern und welche Auswirkungen das selbst auf Weihnachten haben kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Weihnachten 2016. Gegen 20:45 Uhr erfolgt an dieser Stelle mit einem kurzen Update eine Zusammenfassung des Tages mit den aktuellen Entwicklungen der Wettermodelle vom Abend.
Update Wetter Winter 2016/17:
Beide Wettermodelle simulieren eine annähernd gleiche Wetterentwicklung im zweiten Dezember-Drittel. Ein Hochdrucksystem dominiert den Wettercharakter im Zeitraum vom 12./16. Dezember. Die Tageswerte können - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +2/+7 Grad, bzw. bei Dauernebel zwischen -3/+2 Grad liegen. Es sind nach den Kontrollläufen auch noch kältere Varianten möglich. So liegt der Mittelwert des Temperaturspektrums am 12. Dezember zwischen +6/+7 Grad über dem Norden und Westen und +4/+5 Grad über dem Süden und Osten und am 16. Dezember zwischen +1/+2 Grad über dem Süden und Osten und +3/+4 Grad über dem Norden und Westen. Insgesamt wenig winterlich.

Was seit gestern konstant berechnet wird, ist ein wechselhafter, unbeständiger und nasskalter Ausklang des zweiten Dezember-Drittels mit einer Trogoption zum Beginn des letzten Dezember-Drittels über Deutschland, Österreich und der Schweiz. So liegt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe am 23. Dezember zwischen -12/+8 Grad bei einem Mittelwert von -1 Grad über dem Süden und Osten und +1/+2 Grad über dem Norden und Westen.

Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), liegen am 18. Dezember bei 25/55/20 und am 23. Dezember bei 55/35/10 - weiße, oder zumindest kalte Weihnachten 2016 gar nicht mehr so abwegig? Man wird noch abwarten müssen!
Am Montag und Dienstag ist verbreitet mit Nachtfrost und tagsüber mit sonnigen Abschnitten zu rechnen, während von Mittwoch bis einschließlich Samstag die Bewölkung insgesamt zunehmen und über Norddeutschland gelegentlich für leichten Niederschlag verantwortlich sein kann. Die Nächte sind ab Mittwoch allenfalls über Süddeutschland noch frostig, während über Norddeutschland die Nächte mit positiven Werten frostfrei bleiben können. Der Wind dreht ab Mittwoch auf südliche Richtungen und führt langsam mildere Luftmassen nach Deutschland, so dass die Tageswerte meist im Bereich zwischen +4/+8 Grad, örtlich auch bis +12 Grad liegen können (Details s. Wettervorhersage Dezember).

Das amerikanische und europäische Wettermodell berechnen im Zeitraum vom 10./14. Dezember unterschiedliche Wetterentwicklungen. Das amerikanische Wettermodell simuliert einen weitgehenden Erhalt des westlich bis südwestlich orientierten Zirkulationsmusters, was bei milden Temperaturen zwischen +4/+9 Grad zu zeitweiligen und meist leichten Niederschlägen führen kann.

Das europäische Wettermodell berechnet am 10./11. Dezember ein aufkeilendes Hochdrucksystem von Spanien über England in Richtung Norden, während zur gleichen Zeit ein Tiefdrucksystem über dem östlichen Skandinavien / Osteuropa im Verbund mit dem Hochdrucksystem kalte Luftmassen nach Süden führen kann. Deutschland, Österreich und die Schweiz können durchaus von diesem Schwall arktischer Luftmassen erfasst werden, so dass die Tageshöchstwerte bei Hochdruckeinfluss im Zeitraum vom 12./14. Dezember mit -2/+4 Grad mancherorts durchaus im Dauerfrostbereich liegen können. Vom 14./15. Dezember wird die Position des Hochdrucksystems über Osteuropa etwas weiter östlich berechnet, so dass Deutschland wieder auf der westlichen und somit milden Strömungsseite liegen kann.

Auch wenn die Wettermodelle die Wetterentwicklung bis zum 15. Dezember unterschiedlich interpretieren, so liegt die Gemeinsamkeit darin, dass ein nachhaltiger Wintereinbruch bis zum 15. Dezember weniger wahrscheinlich ist. Zwar berechnen die Kontrollläufe im Zeitraum vom 11./15. Dezember durchaus die Möglichkeit eines Temperaturrückganges, was die milde Variante des amerikanischen Wettermodells grundsätzlich noch in Frage stellt, jedoch liegt der Mittelwert der Kontrollläufe mit +3/+5 Grad bspw. am 14. Dezember noch immer in dem für die Jahreszeit leicht zu milden Bereich, was den oben angedeuteten nachhaltigen Wintereinbruch wenig wahrscheinlich macht.

Der Zeitraum darüber hinaus zeigt sich noch ein breites Entwicklungsspektrum beim Wetter und nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells kann es vom 15./20. Dezember durchaus auch turbulent zu Sache gehen. Der Grund hierfür ist ein Tiefdruckzentrum zum 15. Dezember über Island, auf dessen südlichen Gradienten kleinräumige Tiefdrucksysteme entstehen und in Richtung Mitteleuropa ziehen können. In Folge dessen kann vom 15./17. Dezember der Wettercharakter unbeständiger und auch windiger werden, wobei Starkwindereignisse zum heutigen Stand nicht auszuschließen sind. Vom 17./20. Dezember reißt die Tiefdruckrinne nach Süden in Richtung Mittelmeer ab, während sich zu gleichen Zeit ein Hochdruckkeil des Azorenhochs nördlich der Tiefdrucksystems über England und Deutschland bis über die östliche Mittelmeerregion legen kann. In Abfolge dieser Wetterentwicklung könnte sich der Wettercharakter über Deutschland, Österreich und der Schweiz beruhigen, was die Niederschlagsneigung bei Temperaturen vom +2/+8 Grad abklingen lassen kann. In Summe eine wenig winterliche Entwicklung

Nun berechneten die Wettermodelle in den letzten Tagen durchaus eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine sich normalisierende Temperaturentwicklung im zweiten Dezember-Drittel - ist das heute auch noch so? Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich ein gegenüber dem langjährigen Mittelwert leicht zu milden Temperaturtrend bis zum 17. Dezember, welcher sich auf ein normales Niveau bis zum 20. Dezember entwickeln kann. So liegt das Temperaturspektrum am 15. Dezember zwischen -5/+10 Grad (Mittelwert: +3/+5 Grad) und am 20. Dezember zwischen -8/+10 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad über dem Norden und Westen und +2/+3 Grad über dem Süden und Osten). Vergleicht man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6) gegenüber gestern Abend, so liegen diese am 15. Dezember bei 25/35/40 (gestern Abend: 5/40/55) und am 19. Dezember bei 30/35/35 (gestern Abend: 45/40/10) und zeigen ein nach allen Seiten hin offenes Entwicklungsspektrum. Mit anderen Worten sind vom 15./20. Dezember sowohl winterliche, normale als auch milde Varianten zum heutigen Stand gleichermaßen möglich. Ob sich daran etwas im Tagesverlauf ändern und in welche Richtung die Wetterentwicklung gehen kann, klären wir heute Abend an dieser Stelle gegen 20:45 Uhr in einem kurzen Update des Wettertrend Winter, dann u.a. auch mit der Betrachtung der aktuellen Entwicklung des Polarwirbels und die neuesten Wettervorhersage für den Winter 2016/17 der Langfristmodelle.
Update Wetter Winter 2016/17:
Auch heute Nachmittag simulierte das amerikanische Wettermodell nach einer windigen, ja teils auch stürmischen Wetterphase zwischen dem 12./15. Dezember im weiteren Verlauf bis zum 20. Dezember in Form eines Hochdrucksystems über Mitteleuropa eine Wetterberuhigung. Heute Abend hat sich nur unwesentlich am wenig winterlichen Ergebnis verändert, jedoch zeigt sich zum 12. Dezember ein schwaches Hochdrucksystem über Skandinavien, welches mit entsprechender Intensität auch kältere Luftmassen nach Deutschland führen "könnte".

Das europäische Wettermodell bestätigt mit Ausnahme vom 11./12. Dezember eine milde Temperaturphase bis zum 15. Dezember - in Summe ebenfalls wenig winterlich bis zur Monatsmitte.

Der AO-Index, welcher vereinfacht ausgedrückt den Zustand des Polarwirbels beschreibt, zeigt sich nach den aktuellen Berechnungen mit einem breiten Spread wieder Entwicklungsfreudiger. Die bis dato instabile Verfassung des Polarwirbels mit vermehrten Wellenbewegungen entlang der Polarfront, könnte sich demnach im zweiten Dezember-Drittel entweder stabilisieren, oder weiterhin zur Instabilität neigen. Was hätte das für Auswirkungen? In der Theorie sind Nordwest-, West- bis Südwestwetterlagen bei einem intakten Polarwirbel häufiger als Nord-, Süd-, oder Ostwetterlagen. Anders formuliert macht ein intakter Polarwirbel normale bis zu warme Wetterlagen wahrscheinlicher, als zu kalte und andersherum.

Ein Hochdrucksystem über den Aleuten sorgt noch bis zum 15. Dezember für eine erhöhte Instabilität des Polarwirbels. Das Hochdrucksystem versucht mit dem auf der gegenüberliegenden Seite befindlichen Hochdrucksystem zwischen den Azoren, England und Deutschland eine Hochdruckbrücke quer durch den Polarwirbel aufzubauen. Diese Entwicklung wird schon seit einer geraumen Zeit berechnet und hätte im "Extremfall" eine Dipolausbildung des Polarwirbels mit anschließendem Polarwirbelsplit zur Folge. Aktuell wird lediglich im Ansatz eine Dipolausbildung berechnet. Mit anderen Worten ist das Hochdrucksystem über den Aleuten zum heutigen Stand noch ein Unsicherheitsfaktor, was die Stabilität des Polarwirbels anbelangt und sich im AO-index widerspiegelt.

Der NAO-Index (Verhältnis zwischen Azorenhoch und Islandtief) zeigt sich neutral bis negativ. Das spricht mehrheitlich für eine nasskalte Witterung im zweiten Dezember-Drittels.

Das Langfristmodell berechnet den Dezember mit einer Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit -0,5/+0,5 Grad im normalen Bereich. Der Januar wird mit einer Abweichung von +0,5/+1 Grad leicht zu mild und der Februar 2017 mit +1/+2 Grad zu mild bis zu warm berechnet. In Summe fällt der nach der Wettervorhersage des Langfristmodells der Winter 2016/17 leicht zu mild aus. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich ein etwas zu trockener Dezember und ein gegenüber dem Sollwert unauffälligen Januar und Februar. Das Langfristmodell der NASA berechnet den Dezember mit einer Abweichung von +1/+2 Grad zu warm und den Januar und Februar mit einer Abweichung von +0,5/+2 Grad leicht zu mild bis zu warm.