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Wettervorhersage Winter, Frühling, Sommer, Herbst

Wetter im Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 20. Dezember

Zwar bleiben die Chancen auf weiße Weihnachten bis in mittlere Lagen gering, allerdings dreht das Strömungsmuster über die Feiertage von West auf Nordwest. Ob das für eine nachhaltige Umstrukturierung des Zirkulationsmusters ausreichend ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen müssen. Die Simulationen der Wettermodelle bleiben auch heute noch stark differenziert, da sich die Kaltluftmassen aus dem Norden sich im Zeitraum zwischen dem 27./30. Dezember langsam in Richtung Süden in Bewegung setzen können. Das kann z.T. heftige "Tiefdruckreaktionen" zu Folge haben, wie es bspw. das amerikanische Wettermodell heute simuliert. Hier zieht ein Sturmtief im Zeitraum vom 26./28. Dezember von England über die Ostsee und überquert dabei mit teils heftigen Sturmböen Deutschland - Extremwindereignisse sind demnach bei Temperaturen zwischen +0/+5 Grad nicht ausgeschlossen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so verlagert sich im Zeitraum zwischen dem 26./28. Dezember das Hochdrucksystem kurzweilig über Deutschland, so dass der Wettercharakter eher ruhig und mild ist und die turbulente Windphase mit einem Sturmtief über dem südlichen Skandinavien zwischen dem 28./30. Dezember etwas zeitlich verzögert und gegenüber der Simulation des amerikanischen Wettermodells abgemildert stattfinden kann. Anders ausgedrückt bleibt die Wetterlage keineswegs "langweilig" und die Kaltluftmassen im Norden werden für einiges an Bewegung und Dynamik sorgen. Wie stehen die Chancen auf einen Wintereinbruch zwischen dem 27./30. Dezember? Beide Wettermodelle simulieren ein hohe Tiefdruckaktivität zwischen Island, England und Skandinavien, welche sich im Kern bis zum 30. Dezember allmählich über Skandinavien verlagert. Gleichzeitig bestätigt sich mehrheitlich der Trend zu einem Hochdruckaufbau auf dem Atlantik, welcher in den meisten Simulationen zwischen den Azoren, Island und Grönland stattfindet. Das bietet einiges an Potential für winterliche Witterungsverhältnisse - teils auch bis in tiefere Lagen hinab - im Detail kommt es jedoch darauf an, welche Zugbahn die Tiefdrucksysteme haben und ob sich über Deutschland ein nachhaltiger (gestützter) Trog ausbilden kann - ist das nicht der Fall, kann die Hochdruckachse schnell "kippen" und sich eine milde Südwestwetterlage einstellen. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so sind winterliche Verhältnisse im Zeitraum zwischen dem 27./30. Dezember durchaus nicht unwahrscheinlich und nach dem europäischen Wettermodell mit einer leicht zeitlichen Verzögerung zum 28./30. Dezember möglich. Die Differenzierungen der Kontrollläufe sind im Zeitraum 21./24. Dezember relativ gering, zwischen dem 25./26. Dezember mäßig stark und darüber hinaus äußerst stark ausgeprägt - von einer gesicherten Wetterprognose ist man zum heutigen Stand nicht auszugehen. Deutlich wird das am breiten Temperaturspektrum, welches am 30. Dezember zwischen -6/+11 Grad betragen und einen Mittelwert von +4 Grad im Norden, sonst +1/+3 Grad erreichen kann. Das Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt/normal/zu warm zueinander beträgt am 26. Dezember 20/60/20, am 28. Dezember 40/40/20 und am 30. Dezember 40/25/35. Gegen 20:50 Uhr erfolgt an dieser Stelle eine Aktualisierung von diesem Wettertrend und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein erster Witterungstrend für das Wetter an Silvester.
Update:
Das amerikanische und das europäische Wettermodell simulieren in der Zeit zwischen dem 27./30. Dezember weiterhin unterschiedliche Varianten. Das europäische Wettermodell bleibt dabei seiner Südwestwetterlage treu, so dass am 26. Dezember noch die eine oder andere Schneeflocke bis in tiefere Lagen fallen kann, bevor zum 28./29. Dezember bei wechselhaften Wetter mit einem Südweststurm milde bis warme Temperaturen nach Deutschland geführt werden können. Nachfolgend verlagert sich das Tiefdruckzentrum in Richtung Skandinavien, so dass rückseitig wieder kühlere Luftmassen einfließen können. Winterliche Varianten sind demnach erst nach dem 29. Dezember zu erwarten. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt auch dieses seiner Simulation treu, bei der am 27./28. Dezember ein kleinräumiges aber energiegeladenes Tiefdrucksystem von England über die Nord- zur Ostsee zieht und über Deutschland für Extremwindereignisse sorgen kann. Winterliche Verhältnisse sind demnach gut möglich, wenngleich unter extremen Bedingungen. Nachfolgend kippt hier jedoch die Hochdruckachse auf dem Atlantik und verlagert sich über Deutschland - ein zweiter Schwall kalter Luftmassen wird dabei östlich an Deutschland vorbeigeleitet. Der anfängliche Trog ist also nicht stabil, bzw. nachhaltig genug, um das Zirkulationsmuster nachhaltig zu verändern. Das Spektrum reicht von milden Temperaturen bis hin zu einem Wintereinbruch mit Sturm und allem was dazugehört. Was ist Wahrscheinlicher? Das Temperaturspektrum liegt am 26. Dezember zwischen -4/+8 Grad (Mittelwert: +1 Grad im Osten, +2 Grad im Süden und +3/+4 Grad im Norden und Westen) und am 30. Dezember zwischen -8/+8 Grad (Mittelwert: -4 Grad im Süden, -2 Grad im Osten und +0 Grad im Norden und Westen). Die Verhältnisse von zu kalt/normal/zu warm liegen am 26. Dezember bei 20/55/25, am 28. Dezember bei 55/35/10 und am 30. Dezember bei 70/25/5. Der Trend der Kontrollläufe unterstützt heute Abend mehrheitlich eine zunehmend winterliche Variante ab dem 26./27. Dezember.

Wetter im Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 19. Dezember

Freunde des Winterwetters haben es auch in diesem Winter bisweilen nicht leicht. Schnee ist und bleibt bis Weihnachten Mangelware und ist selbst in den Höhenlagen der Mittelgebirge und des Schwarzwaldes aktuell nur bedingt anzutreffen (Schneehöhen). Vielversprechend waren in den letzten Tagen jedoch die Simulationen der Wettermodelle, als dass über die Weihnachtsfeiertage der Beginn einer Umstrukturierung des Zirkulationsmusters erfolgen könnte - ob die Temperaturen dann zu kalt oder zu warm werden können, blieb Aufgrund eines breiten Spektrums noch im Unklaren. Versucht man zu verstehen, was ein solches breites Spektrum an Möglichkeiten hervorrufen kann, muss man auf das nördliche Europa blicken. Hier verlagern sich auch in den heutigen Simulationen im Zeitraum zwischen dem 24./30. Dezember die Kaltluftmassen im Norden von Grönland über das europäische Nordmeer bis über die Karasee. Zum Vergleich: aktuell liegen die Temperaturen über Skandinavien zwischen +9/-10 Grad und am 26. Dezember sollen dort die Werte auf -0/-20 Grad absinken. Mit dem Kaltlufttransport verlagert sich auch die Tiefdruckaktivität weiter nach Osten, was im speziellen im Zeitraum zwischen dem 27./30. Dezember zu drei möglichen Varianten führen kann. Zum einen eine weiterhin anhaltende Westwindzirkulation mit einer zunehmenden Wahrscheinlichkeit einer Luftmassengrenze. Zum zweiten eine Ausbildung von hohen Luftdruck auf dem Atlantik, welches sich nachfolgend sich zu einem Blockadehoch entwickeln kann, auf dessen Rückseite die Kaltluft nach Süden ausströmen kann. Bildet sich dabei ein Mittelmeertief, so kann dieser Trogprozess auch nachhaltiger sein - gelingt dies nicht - so ist so ein Kaltluftausbruch häufig nur von kurzer Dauer. In einer dritten Variante zeigt sich eine durchaus spannende Entwicklung, wenngleich für Freunde des Winterwetters ernüchternd. Auch in dieser Variante kommt es zu einem Trogprozess, allerdings findet dieser vor Mitteleuropa statt - gleichzeitig gelingt es dem Hochdrucksystem nicht, sich über dem Atlantik zu positionieren und es kommt zu einer Hochdruckverlagerung in Richtung Mitteleuropa. Eine relativ milde, teils warme Süd- bis Südwestwetterlage wäre hieraus die Folge. Blickt man auf die aktuellen Simulationen, so zeigt das europäische Wettermodell im Zeitraum 26./29. Dezember eine Verlagerung des Hochdruckkerns von England/Frankreich über das östliche Europa und gleichzeitig den Aufbau hohen Luftdrucks zwischen Neufundland und Grönland. Dadurch, dass sich das Hoch über Europa nach Osten verlagern kann, ergibt sich daraus eine "Steilvorlage" für eine stramme und überwiegend warme Südwestwetterlage. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so kommt es zu einer starken Komprimierung der Gradientenlinien über Mitteleuropa im Zeitraum 27./29. Dezember, bei der das Tief über Skandinavien versucht sich gen Süden auszuweiten. Dem hohen Luftdruck über dem Mittelmeerraum bleibt kaum eine andere Wahl, als über den Atlantik auszuweichen, was im Zeitraum zwischen dem 27./29. Dezember Potential für Starkwindereignisse bietet und nachfolgend mit einer Ostwärtsverlagerung des Tiefdrucksystems Rückseitig Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland gelangen können - ein "Hauch" von Winter bietet diese Variante. Die Differenzierungen der Kontrollläufe sind im Zeitraum 21./24. Dezember relativ gering, zwischen dem 25./26. Dezember mäßig stark und darüber hinaus äußerst stark ausgeprägt. Deutlich wird das am breiten Temperaturspektrum, welches am 30. Dezember zwischen -10/+10 Grad betragen und im Mittelwert +1/+2 Grad erreichen kann. Das Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt/normal/zu warm zueinander beträgt am 25. Dezember 0/20/80, am 27. Dezember 20/40/40 und am 30. Dezember 55/10/35. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 20:50 Uhr in einem Update zum Wetter über Weihnachten.

Wetter im Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 18. Dezember

Auch heute bestätigt sich im Wesentlichen der Trend zu einer Veränderung des Zirkulationsmusters um, bzw. nach den Weihnachtsfeiertagen. Dabei liegt in der Großwetterlage über Skandinavien tiefer Luftdruck, während sich über dem Atlantik ein Hochdruckkeil aufbauen kann und sich mit höherer Wahrscheinlichkeit vor Mitteleuropa ein meridionales Nord-Süd Strömungsmuster einstellen kann. Diese meridionale Struktur verschiebt sich nach dem amerikanischen Wettermodell im Zeitraum vom 26./30. Dezember weiter nach Osten, wobei am 28. Dezember über dem Mittelmeerraum ein Tiefdrucksystem initialisiert werden kann - der Trog Mitteleuropa mit winterlichen Verhältnissen bis teils in tiefere Lagen hinab wäre die Folge daraus. In einer weiteren Variante wird dieser Prozess etwas verzögert, kann sich jedoch mit initialisierendem Tief Mitteleuropa etwas intensiver hinsichtlich der Niederschläge und kühleren Temperaturen auswirken. Auch in dieser Variante wäre ein Wintereinbruch zwischen dem 28./30. Dezember in tiefere Lagen nicht unwahrscheinlich (simulierte Höchsttemperatur bspw. am 29. Dezember zwischen -6/+1 Grad). Die Simulation des europäischen Wettermodells stellt die Gegenvariante dar, bei der über dem Mittelmeer-/Alpenraum kein Tiefdrucksystem initialisiert werden kann. So kippt die meridionale Achse recht schnell und der anfängliche Trog wird rasch nach Osten abgedrängt - nasskaltes bis mildes und wechselhaftes Wetter wäre demnach im Zeitraum zwischen dem 26./28. Dezember zu erwarten. Die Kontrollläufe "splitten" sich in einen warmen und kalten Sektor auf, die normales Varianten liegen dabei in der Minderheit, was anhand der Verhältnisse von zu kalt/normal/zu warm besonders deutlich wird: am 24. Dezember mit 0/5/95, am 27. Dezember 30/40/30 und am 30. Dezember bei 55/5/40. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 29. Dezember zwischen -7/+10 Grad bei einem Mittelwert von +1/+2 Grad. Zusammenfassend bleibt das Spektrum weit gestreut und viele Varianten sind nach Weihnachten noch möglich, allerdings zeigen die Wettermodelle erstmals in diesem Winter ernstzunehmende Tendenzen, bzw. Signale welche zu winterlichen Verhältnissen führen können. Stützend hierzu ist der Trend eines negativen AO-Index (geschwächter Polarwirbel) zum 20./22. Dezember und einen normalisierenden Trend des NAO-Index (Westwetterlage weniger wahrscheinlich). Blickt man etwas detaillierter auf den Zustand des Polarwirbels, so ist im Zeitraum zum Jahresende ein splittähnlicher Zustand zu beobachten, was die Wellenbewegung entlang der Polarfront (Trogwahrscheinlichkeit) erhöhen dürfte - aber auch bei einem Trog gibt es eine warme und kalte Seite. Was macht das Warming in Stratosphärenhöhe? Das wird weiterhin als Minor-Warming mit Höhepunkt von -20/-16 Grad zum 25./26. Dezember simuliert (Temperaturdifferenz binnen 6 Tage von 32/36 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 20:50 Uhr in einem Update zum Wetter über Weihnachten.

Wetter im Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 17. Dezember

Bereits über die Weihnachtsfeiertage simuliert das amerikanische Wettermodell Varianten, welche den Wettercharakter in tieferen Lagen als nasskalt erscheinen lassen und ab den mittleren Lagen (500-800 Meter) auch winterlichen Optionen ermöglichen könnte. Insbesondere im Zeitraum zwischen dem 26./30. Dezember zeigen die Simulationen auch Spielraum für erweiterte winterliche Entwicklungen. Das Grundmuster ist dabei zunächst gleich. Zum 25./27. Dezember positioniert sich über Skandinavien ein Tiefdruckwirbel, gleichzeitig gelingt es einem schwachen Hochdruckkeil sich von den Azoren bis nach Grönland zu erstrecken, somit wird das Gradientenmuster von einer West-Ost-Achse auf eine Nord-Süd-Achse gedreht und kalte Luftmassen arktischen Ursprungs können langsam nach Süden ausströmen können. Im Detail kommt es darauf an, ob über dem Mittelmeerraum ein Tiefdrucksystem initialisiert werden kann. Gelingt dies, so können die kalten Luftmassen bis an die Alpen herangeführt werden, gelingt dies nicht, so kann der Trogvorgang rasch unterbunden werden und eine wechselhafte, windige und relativ milde West- bis Südwestwetterlage könnte nachfolgen. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen: betrachtet man die Simulationen der Wettermodelle so zeigt sich die Wahrscheinlichkeit einer Umstellung des Zirkulationsmusters zum Monatsende im Trend als nicht unmöglich. Dabei wird auf dem Atlantik ein Blockadehoch simuliert, welches im Verbund mit einen Tiefdruckwirbel über Skandinavien die kühlen Luftmassen im Zeitraum zwischen dem 27./30. Dezember in Richtung Mitteleuropa transportieren kann. Verdeutlicht werden kann dieser Trendverlauf anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe zwischen zu kalt/normal/zu warm, welche am 24. Dezember bei 0/25/75, am 26. Dezember bei 35/40/25 und am 30. Januar bei 45/35/20 liegen. Der Polarwirbel selbst macht in den Simulationen im Zeitraum zwischen dem 26./30. Dezember einen grundsätzlich geschwächten Eindruck bei einer deutlich ausgeprägten Wellenform der Polarfront selbst (erhöhte Wahrscheinlichkeit für Troglagen). Was macht das Warming? Das wird weiterhin beginnend ab dem 20. Dezember mit -52 Grad simuliert und erreicht seinen vorläufigen Höhepunkt mit -16 Grad am 24. Dezember als Minor-Warming (Temperatursprung von -36 Grad binnen 4 Tage). Der sog. AO-Index ist aktuell leicht positiv, wird aber zum 20./21. Dezember zunehmend neutral und im weiteren Verlauf leicht negativ simuliert. Damit eine Troglage Mitteleuropa wahrscheinlicher werden kann, so sollte auch der sog. NAO-Index reagieren - und das tut er mit deutlich positiven Werten bis zum 22./23. Dezember (Westwetter) und im weiteren Verlauf neutralen bis leicht negativen Werten. Zusammenfassend stützen sowohl der AO-Index, als auch NAO-Index einen vorsichtigen Trend in Richtung nasskalte bis winterliche Verhältnisse (je nach Höhenlage). Das Langfristmodell reagiert auf die aktuelle Entwicklung und zeigt den Temperaturtrend im Januar normal bis leicht zu warm (Abweichung: -0,5/+1 Grad Abweichung) und den Februar leicht zu warm (Abweichung: +0,5/+1 Grad) bei einem leicht bis mäßig erhöhtem Niederschlagsverhalten. Geht es nach dem Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes, so liegt die Wahrscheinlichkeit für einen zu kalten Verlauf des Winters bei 30 Prozent, für einen normalen Verlauf bei 37 Prozent und ein zu warmer Verlauf bei 33 Prozent. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 20:50 Uhr in einem Update zum Wetter in der Vorweihnachtszeit, bzw. an Weihnachten.

Wetter im Winter 2014/2015 - Wettertrend vom 16. Dezember

Nicht nur die Wetterentwicklung an Weihnachten bleibt spannend, auch danach ergibt sich mit einem breiten Spektrum an Möglichkeiten ein spannendes Trendmuster der Wettermodelle. Der Grund für diese Unsicherheiten - bzw. größeren Spielräumen - ist das Zirkulationsmuster, welches bis zu Weihnachten klar der einer Westwetterlage entspricht: mild (teils warm), windig und wechselhaft. Passend zu Weihnachten verlagern sich im Norden zwischen Grönland, dem europäischen Nordmeer und der Karasee die Kaltluftmassen nach Osten, was die Tiefdruckaktivität ebenfalls nach Osten verfrachten und über dem Atlantik einen höheren Spielraum für ein Blockadehoch ermöglichen kann. Sowohl das amerikanische Wettermodell als auch das europäische Wettermodell zeigen dieses Blockadehoch im Zeitraum zwischen dem 25./27. Dezember in Ansätzen mehr oder minder stark ausgeprägt. Was ist das besondere an so einem Blockadehoch auf dem Atlantik? Blockiert wird mit diesem Hoch der Zustrom weiterer Tiefdrucksysteme zwischen Neufundland und Island, so dass sich das Zirkulationsmuster häufig von West auf Nord (Nordwest) über Mitteleuropa ändern kann. Dabei fließen auf der östlichen Seite des Hochdrucksystems im Zusammenspiel mit dem Tief über dem östlichen Skandinavien Luftmassen arktischen Ursprungs in Richtung Süden - wie weit diese nach Süden vorankommen können hängt i.d.R. von einen initialisierenden Mittelmeertief ab, welcher im allgemeinen die Troglage vervollständigt. Gelingt das nicht, so wird der Trogansatz rasch nach Osten abgedrängt und es kommt zu einem "winterlichen Geplänkel" von kurzer Verweildauer. Blickt man etwas genauer auf die Simulation des amerikanischen Wettermodells, so ergeben sich zwei Varianten im Zeitraum nach Weihnachten. Zum einen kann sich das Azorenhoch nicht in einer Blockadehaltung manifestieren, so dass der Westdrift im Zeitraum zwischen dem 27./30. Dezember weiter anhalten kann - Trogansätze werden rasch von nachfolgenden Tiefdrucksystemen nach Osten abgedrängt, so dass der Grundcharakter nasskalt, windig und wechselhaft bleibt. In einer weiteren Variante zeigt sich das Blockadehoch zwischen den Azoren, Neufundland, Grönland und Island etwas stabiler, so dass die Zufuhr Luftmassen arktischen Ursprungs im Zeitraum zwischen dem 26./30. Dezember nicht unwahrscheinlich erscheint und winterliche Verhältnisse noch im Dezember ermöglichen könnte. So liegen die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt/normal/zu warm am 24. Dezember bei 5/25/70, am 26. Dezember bei 20/40/40 und am 29. Dezember bei 30/20/50. Das mögliche Temperaturspektrum liegt bspw. am 29. Dezember zwischen -6/+12 Grad bei einem Mittelwert von +3/+5 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 20:50 Uhr in einem Update zum Wetter in der Vorweihnachtszeit, bzw. an Weihnachten.

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