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Wettervorhersage Winter, Frühling, Sommer, Herbst

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 19. August

Als "Skandinaviensommer" könnte man das aktuelle Temperaturgefüge bezeichnen, nur mit dem Unterschied, dass die Skandinavier bei dem Wetter noch schwimmen und anschließend Eis essen gehen. Aber man muss das Wetter eben nehmen wie es kommt, da hilft alles nichts - und das Temperaturempfinden ist bei jedem Einzelnen auch unterschiedlich zu bewerten (Was ist kalt?). Nichtsdestotrotz sind +14/+18 Grad im Hochsommer aus statistischer Sicht deutlich zu kalt, was sich nun auch am Temperaturmittelwert für August bemerkbar macht, welcher binnen kürzester Zeit von einem Überschuss von +2,75 Grad auf +1 Grad abgesunken ist. Und Aufgrund der Temperaturentwicklung der kommenden Tage ist anzunehmen, dass der Mittelwert bis Sonntag sogar leicht negativ werden kann. Vergleicht man die aktuelle Wetterlage, so sind diese meridionale Zirkulationsmuster eher im Winter zu erwarten - warum ist das in diesem Sommer so? In der Theorie zeigt sich nach der bemerkenswerten Erhaltungsneigung des sehr milden Winterwetters 2013/14 (sommertypische Wetterlage) nun ein sog. Ausgleichsverhalten - fraglich ist zum aktuellen Stand, wie sich wohl das Winterwetter 2014/15 nach so einem durchwachsenen Sommer entwickeln wird und welche Rolle möglicherweise das El Niño Phänomen dabei spielt. Aber zurück zum aktuellen Sommerwetter - ist noch sommertypisches oder sommerähnliches Wetter im August zu erwarten? Mit hoher Wahrscheinlichkeit lässt sich diese Frage heute mit ja beantworten. Warum? Beide Wettermodelle und auch die Kontrollläufe simulieren zwischen dem 25./30. August eine grundlegend - wenn zum heutigen Stand noch labil - eine leicht positive Temperaturentwicklung, welche sich gemäß dem Temperaturspektrum wie folgt abbilden kann: 23. August zwischen +14/+22 Grad (Mittelwert: +18 Grad im Süden, +19 Grad im Osten, +17 Grad im Norden), am 27. August zwischen +15/+31 Grad (Mittelwert: +23 Grad im Süden, +24 Grad im Osten, +20 Grad im Norden) und am 30. August zwischen +13/+26 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden, +21 Grad im Osten, +17 Grad im Norden). Die Ursache für die mögliche Veränderung der aktuell kühlen Wetterlage ist am 22. August bei Neufundland zu finden, wo sich ein Tiefdrucksystem langsam gegen eine Hochdruckblockade behaupten kann - im weiteren Verlauf nimmt dieses Tiefdrucksystem nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells weiter an Dynamik zu und positioniert sich zum 24./26. August zwischen Grönland, Island und England und treibt auf seiner Vorderseite sehr warme Luftmassen nach Mitteleuropa. Je nachdem wie sich die Gradienten zueinander verhalten werden, sind die warmen Temperaturen nur vorübergehend, oder können gar bis Ende August anhalten. Das europäische Wettermodell simuliert die Entwicklung ähnlich, wobei eine stabil-sommerliche Wetterlage zum heutigen Stand weniger wahrscheinlich ist - vielmehr zeigt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Erhaltung der Wiederholungsneigung.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 18. August

Bis zum kommenden Wochenende zeigt sich das Wetter z.T. windig, wechselhaft und mit Temperaturen um die +20 Grad herum leicht unterkühlt, im Südosten evtl. auch mäßig warm. Aber auch darüber hinaus zeigen die Simulationen der Wettermodelle nur bedingt eine Besserung. Allen voran das amerikanische Wettermodell, welches allenfalls im Zeitraum zwischen dem 25./28. August so etwas wie eine "warme Vorderseite" zulässt, sonst bleibt alles wie gehabt: leicht unterkühlte Temperaturen bei wechselhaften Grundcharakter. Das europäische Wettermodell simuliert hingegen durchaus eine sommerliche bis hoch-sommerliche Entwicklung der Wetterlage im Zeitraum zwischen dem 25./30. August, bei der es dem hohen Luftdruck von Süden her gelingt, die Tiefdruckwelle weiter nach Norden "zu schieben". In Folge daraus können heiße Luftmassen aus Süden nach Deutschland transportiert werden. Welche Entwicklung ist wahrscheinlicher? Seit Tagen zeigt sich in den Simulationen der Zeitraum um den 25. August herum als Stichtag für die weitere Entwicklung. Sollte sich die Variante des amerikanischen Wettermodells durchsetzen, so bleibt es bis zum Ende des Sommers (Ende August) wechselhaft und weitgehend leicht zu kühl, während nach dem europäischen Wettermodell der Hoch-Sommer durchaus eine Chance bekommt. Die Kontrollläufe stützenden den leicht zu kühlen bis normalisierenden Trend bis zum 25. August. Darüber hinaus zeigt sich ein positiver Trend, so dass die Simulation des europäischen Wettermodells - zum heutigen Stand - als wahrscheinlicher einzustufen sind. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 22. August zwischen +17/+23 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden und Osten, +17 Grad im Norden), am 26. August zwischen +15/+27 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Süden und Osten, +18 Grad im Norden) und am 29. August zwischen +15/+29 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Süden, +22 Grad im Osten, +19 Grad im Norden).

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 17. August

Die Signale in den Simulationen der Wettermodelle hin zu einer Veränderung der bislang kühlen bis mäßig warmen Wetterlage mehren sich zunehmend ab dem 25. August - bis dahin bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit alles wie gehabt: kühl bis mäßig warm bei einem wechselhaften Grundcharakter, wobei die Niederschlagsneigung im Norden, bzw. Nordwesten höher einzustufen ist, als im Südosten. Entsprechend kühler sind mit Werten um +20 Grad die Temperaturen im Norden und Westen, als mit +23 Grad im Süden und Osten, örtlich und kurzzeitig sind auch bis +25 Grad nicht auszuschließen. Gemäß der Simulation des amerikanischen Wettermodells bleibt die Wellenbewegung entlang der Polarfront weiterhin gut ausgeprägt, so dass vom östlichen Kanada, über Neufundland, Island, England und Skandinavien nachfolgend Tiefdrucksysteme von West nach Ost ziehen können, was in Deutschland einen weitgehenden Erhalt des wechselhaften Wetters der letzten Wochen zur Folge hat. Dabei kommt es aber Vorderseitig zu warmen bis teils heißen Wetter, nachfolgend teils unwetterartigen Übergangswetter und schließlich kühleres Rückseitenwetter - eine stabile sommerlich warme Wetterlage ist nach dem amerikanischen Wettermodell bis Ende August nicht erkennbar - dafür liegt die atlantische Frontalzone einfach zu weit im Osten und wird auf dem Atlantik nur unwesentlich gebremst. Nach dem europäischen Wettermodell sieht die Sache etwas anders aus. Hier rauschen die Tiefdrucksysteme nicht einfach hinweg, sondern können mit einem Zentraltief bei England länger vor Mitteleuropa verweilen. Das ist insbesondere für wärmere Luftmassen "günstig", da diese mit einer südlichen bis südwestlichen Richtung mehr Zeit bekommen, sich entsprechend auszubreiten. Der Grundcharakter bleibt aber auch nach dem europäischen Wettermodell weitgehend wechselhaft, jedoch sind demnach intensivere Schauer und Gewitter zu erwarten, wobei die Temperaturen stellenweise schon an die 30 Grad Marke heran reichen können. Die Kontrollläufe spiegeln die Differenzierung der Wettermodelle zueinander ganz gut wieder, so liegt das Temperaturspektrum bspw. am 21. August zwischen +17/+23 Grad (Mittelwert: +19 Grad im Süden, +20 Grad im Osten, +17 Grad im Norden), am 25. August zwischen +15/+23 Grad (Mittelwert: +20 Grad im Süden und Osten, +18 Grad im Norden) und am 28. August zwischen +13/+29 Grad (Mittelwert: +23 Grad im Süden, +24 Grad im Osten, +19 Grad im Norden). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr mit einem Witterungstrend für die ersten September-Tage.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 16. August

Das bisher für das wechselhafte und kühle Wetter verantwortliche Zirkulationsmuster bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch bis zum 24./25. August erhalten. Dabei strömt mit westlichen bis südwestlichen Winden überwiegend kühle bis mäßig warme Luft nach Deutschland, so dass die Temperaturen sich zumeist um die +20 Grad herum einpendeln können - im Nordwesten etwas darunter und im Südosten etwas darüber. Der Grund hierfür ist ein fast stationärer Tiefdruckwirbel über Skandinavien, welcher immer wieder Niederschlagsgebiete - zumeist in Schauerform - über Deutschland von West nach Ost hinweg treibt. Dabei ist die Niederschlagsaktivität im Westen und Norden höher einzustufen, als im Süden und Osten. Im Detail muss diese Entwicklung noch abgewartet werden, da bspw. das europäische Wettermodell den Tiefdruckgradient deutlich weiter nach Osten simuliert, als wie es das amerikanische Wettermodell zeigt. Die Folge daraus wäre auch im Südosten relativ kühles Wetter mit Temperaturerwartungen von um oder unter +20 Grad. Darüber hinaus zeigen sich ernstzunehmende Ansätze für eine Wetterbesserung, als dass sich nach dem europäischen Wettermodell ein Tiefdrucksystem vor Mitteleuropa etablieren kann und gleichzeitig hohen Luftdruck vom Mittelmeerraum dazu anregt, sich nach Norden zu erstrecken. In Folge daraus entsteht eine südlich gerichtete warme, teils auch heiße Grundströmung bei der Schauer und Gewitter weiterhin nicht auszuschließen sind. Das amerikanische Wettermodell simuliert zum heutigen Stand eine ähnliche Wetterlage, allerdings positioniert sich das Tief nicht vor Mitteleuropa, sondern rauscht von West nach Ost durch, so dass die Großwetterlage einer typischen Westwetterlage ähnlich ist. Anders formuliert wechseln sich nach dem amerikanischen Wettermodell warme, mäßig warme und kühlere Phasen bei weiterhin wechselhaften Grundcharakter ab. Immerhin zeigen die Simulationen einen Ausweg aus der "eingefahrenen" Situation und zeigen ab dem 25. August durchaus einen positiven Temperaturtrend. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 20. August zwischen +15/+21 Grad (Mittelwert: +18 Grad im Süden, +19 Grad im Osten, +17 Grad im Norden), am 24. August zwischen +14/+23 Grad (Mittelwert: +19 Grad im Süden und Osten, +18 Grad im Norden) und am 27. August zwischen +13/+29 Grad (Mittelwert: +22 Grad im Süden, +23 Grad im Osten, +19 Grad im Norden). Und auch der Mittelwert der Kontrollläufe deutet nach dem 25. August auf ein normalisierendes bis leicht positives Niveau hin.

Wetter im Sommer 2014 - Wetterprognose vom 15. August

Viel Dynamik ist in den kommenden Tagen beim Wetter zu erwarten, evtl. am Montag auch schon der erste Sturm entlang der Küste. Zu "verdanken" ist das einem Zentraltief über Skandinavien, welches sich dort manifestieren kann und mit einer weitgehend Südwest- bis Westströmung für wechselhaftes Wetter sorgt. Die Temperaturen sind bei solchen Wetterlagen im Nordwesten generell niedriger einzustufen, als das im Südosten der Fall ist. In der Theorie beginnt es nun spannend zu werden, denn wo eine entsprechende Dynamik vorhanden ist, kann sich eine entsprechende Gegenreaktion bilden - ganz gemäß dem Motto: Aktio gleich Reaktio. Das ist bisweilen aber nur Theorie und die Simulationen der Wettermodelle zeigen eine Entwicklung, die mit klassischem Sommerwetter recht wenig zu tun haben. Das Tief über Skandinavien bleibt auch über den 20. August hinaus für das Wetter in Deutschland dominierend, wobei im Detail der Achsverlauf der entsprechenden Gradienten für den kleinen aber feinen Unterschied sorgen kann. Warum? Der Tiefdruckgradient ist von Südwest nach Nordost gerichtet, so dass die Luftmassen aus südwestlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden. Würde das Tief bei England liegen, so wäre warmes, teils heißes Vorderseitenwetter dominierend. Da das Tief aber weiter im Nordosten liegt, wird die Linie mit den warmen Luftmassen entsprechend nach Osten verschoben. So bleibt es bis zum 25. August voraussichtlich nördlich einer Linie Mannheim/Köln - Berlin/Dresden mit +17/+21 Grad relativ kühl, während südlich davon zumeist Werte zwischen +20/+25 Grad möglich sind. Aber wie bereits beschrieben gibt es noch den theoretischen Ansatz einer entsprechenden Gegenreaktion, welche den Gradienten zwischen kühlen und warmen Luftmassen noch etwas verschieben kann. Die Kontrollläufe bleiben bis zum 25. August mit ihrem Temperaturspektrum weitestgehend unter, bzw. auf dem vieljährigen Temperaturniveau von 1961-1990. So liegt das Spektrum bspw. am 18. August zwischen +14/+20 Grad (Mittelwert: +19 Grad im Süden, +19 Grad im Osten, +17 Grad im Norden), am 23. August zwischen +14/+25 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Süden, und Osten, +18 Grad im Norden) und am 26. August zwischen +15/+26 Grad (Mittelwert: +21 Grad im Süden, +22 Grad im Osten, +19 Grad im Norden). Zusammenfassend werden die Tage bis zum 23./25. August mit hoher Wahrscheinlichkeit durchwachsen und im Nordwesten überwiegend kühl und im Südosten durchaus auch mäßig warm werden. Darüber hinaus mehren sich im Zeitraum zwischen dem 25./31. August die Ansätze in den Simulationen für einen erneuten Versuch, so etwas wie stabiles Hochdruckwetter über Mitteleuropa zu etablieren…

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