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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Die Simulation des amerikanischen Wettermodell bleibt auch heute Abend dabei - ab Samstag, spätestens Sonntag könnte fast ganz Deutschland vom Dauerfrost befreit sein. Denn mit einer südwestlichen Grundströmung können mildere Luftmassen herangeführt werden, welche sich - zunächst zögerlich - aber bis zum Wochenende wohl verbreitet bis in tiefere Lagen durchsetzen können. Verabschiedet hat sich hingegen das amerikanische Wettermodell wohl vom schnellen Durchbruch der atlantischen Frontalzone bis Ende Januar. Diese soll nun in den ersten Februar-Tagen erfolgen mit einer sich weiter intensivierenden Milderung, was bis zum 7. Februar Tageswerte zwischen +4/+8 Grad, örtlich bis +12 Grad zur Folge haben kann. Der Winter hat nach dieser Berechnung so gut wie keine Chancen sich im ersten Februar-Drittel bis in mittlere oder gar tiefere Lagen durchzusetzen.

Ganz ähnlich in der Entwicklung der Großwetterlage zeigen sich die Berechnungen des europäischen Wettermodells. Demnach wäre auch schon Ende Januar der Durchbruch der atlantischen Frontalzone bis Mitteleuropa machbar.

In Summe berechnen die Wettermodelle aber weiterhin einen deutlich zu milden Temperaturtrend für Ende Januar und Anfang Februar. Die Kontrollläufe bestätigen diesen positiven Temperaturtrend mehrheitlich. So liegen die Höhentemperaturen im Schnitt in den ersten Februar-Tagen etwa um 3-5 Grad über dem langjährigen Mittelwert, was zu den weiter oben aufgeführten Tageswerten in tieferen Lagen führen kann.

Betrachtet man die Simulation des Polarwirbels, so berechnen beide Wettermodelle Anfang Februar das Hochdrucksystem über den Aleuten, welches sich quer über Alaska bis über Kanada positioniert. Da sich Hochdrucksysteme im Uhrzeigersinn drehen wird der Kältepol des Polarwirbels in Richtung Kanada/Grönland verfrachtet, was der Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik und damit dem West-/Südwestdrift über Mitteleuropa zuträglich ist und eher gegen eine Rückkehr des Winters im ersten Februar-Drittel spricht. Das Warming in Stratosphärenhöhe bleibt weiterhin ein Thema, erste Varianten zeigen nun auch eine Veränderung des AO-index Wertes in die negative Richtung. Das hat zwar primär nichts mit dem Warming zu tun, aber möglicherweise mit dessen Auswirkungen im Falle eines Major-Warmings. Aktuell beginnen sich die zonalen Wind in der 10 hPa Fläche entlang des 65. Breitengrades abzuschwächen und betragen noch rund 144 km/h (vorgestern 210 km/h). Der tiefste Wert könnte mit 15 km/h Anfang Februar erreicht sein. Keine Umkehr von West-Ost auf Ost-West, somit bleibt es zunächst einmal bei einem Minor-Warming.
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Auch wenn mit dem Hochdrucksystem in den kommenden Tagen bis zum 29. Januar kaum Veränderungen stattfinden, so hat die weitere Wetterentwicklung doch durchaus ihren Reiz. Die Frage, die sich in den kommenden Tagen stellen wird: reicht die Energie der atlantischen Frontalzone aus, um das "Hochdruckbollwerk" über Mitteleuropa, bzw. dem östlichen Europa aufzulösen und eine Veränderung der Großwetterlage herbeizuführen, oder ergeben sich noch andere Varianten?

Gleich vorweg: die Wettermodelle berechnen für den Zeitraum vom 29. Januar bis zum 3. Februar eine stete Milderung, insofern hat sich aus Modellsicht gegenüber den letzten Tagen wenig verändert. Vielmehr wurde uns in den letzten Tagen vermehrt die Frage gestellt, was sich verändern müsste, damit die "verfahrene" Situation nicht eintritt, bzw. nur von kurzer Dauer sein könnte.

Gerne wollen wir die Fragestellung in der Theorie einmal durchspielen. Zunächst: die "Fakten" sind klar: der Kaltluftzustrom über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland ist intakt, was wiederum die Aktivität der atlantischen Tiefdrucksysteme erhöht. Die Tiefdrucksysteme ziehen in Richtung Mitteleuropa und können dabei entweder milde Südwest- oder mäßig milde/nasskalte Westwetterlagen als mögliche Varianten ins Spiel bringen. Unterstützung erhält diese "Konfiguration" von den Berechnungen des Polarwirbels, welches mit einem Hochdrucksystem über Alaska den Zustrom der kalten Luftmassen in Richtung Kanada und Grönland begünstigt und damit das System erhält.

Was aber für Varianten gibt es, welche die mehr oder minder sichere West- bis Südwestwetterlage im ersten Februar-Drittel noch verändern kann? Ein Störimpuls muss her. Der kann - muss aber nicht unbedingt - vom Polarwirbel aus kommen. Denn "übertreibt" es der Westdrift mit seiner Aktivität, so wäre auch ein sog. Downstream Development vorstellbar, welcher aus mild West eine nasskalte Nordwestwetterlage herbeiführen könnte. Eine weitere Entwicklungsmöglichkeit wäre die Positionierung eines Hochdrucksystems vom europäischen Nordmeer bis über Skandinavien reichend, welcher als Störimpuls die Frontalzone südlicher verlaufen lassen und somit für ein breiteres Entwicklungsspektrum ermöglichen könnte.

Ein weiterer Impuls könnte vom Minor-/Major-Warming in Stratosphärenhöhe ausgehen. Nach den aktuellen Simulationen bleibt es bei einem Minor-Warming, wenngleich die Reduzierung der Windgeschwindigkeit in der 10 hPa Fläche entlang des 65. Breitengrades von +210 km/h auf +20 km/h wieder etwas zugenommen hat - es reicht aber zum heutigen Stand nicht für eine Umkehr der zonalen Winde aus, schließt diese aber in den kommenden Tagen auch nicht gänzlich aus. Das Warming verläuft dabei in zwei Etappen. Der erste Höhepunkt wird am 28./29. Januar und ein zweites Warming kann zum 1. Februar seinen Höhepunkt erreichen. Beide können jeweils als ein Minor-Warming eingestuft werden. Was könnte dieser Störimpuls bewirken? Sollte sich das Minor-Warming doch noch zu einem Major-Warming weiterentwickeln können, so wäre ein Polarwirbelsplit durchaus in Betracht zu ziehen. Damit würde sich aber keineswegs eine zwingend winterliche Wetterlage über Mitteleuropa ergeben, sondern könnte den Westdrift zunächst einmal beeinflussen, bzw. auch unterbinden. Aus Sicht der Winterfreunde verliefe ein "ungünstiger" Polarwirbelsplit von den Aleuten aus über die Polarregion bis zum Hochdrucksystem über Mitteleuropa, bzw. den westlichen Europa. In diesem Fall ändert das an dem aktiven Polarwirbel über Kanada und Grönland nichts und wäre im Verbund mit den Tiefdrucksystemen auf dem Atlantik und dem Hochdruckkeil Mitteleuropa eher für eine milde Südwestwetterlage verantwortlich. Ein für Winterfreunde "günstiger" Polarwirbelsplit könnte sich z.B. von den Aleuten bis nach Grönland erstrecken. In Folge dessen würde Mitteleuropa in den sog. "Arktic Outbreak" gelangen können, während zur gleichen Zeit der Zustrom kalter Luftmassen auf den Atlantik gestört wird.

Es handelt sich hierbei um theoretisch angeführte Annahmen, welche in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle nicht, bzw. nur Ansatzweise zu finden sind. Sie sollen lediglich aufzeigen, welche Rahmenbedingungen vorherrschend sein müssten, um einen Störimpuls zu setzen. Die Antwort auf die Eingangs gestellte Frage ist also gar nicht so einfach und zeigt, wie fast schon in "Stein gemeißelt" die Milderung im ersten Februar-Drittel sein könnte. So liegt das Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), am 2. Februar bei 15/35/50 und am 8. Februar bei 5/20/75. Winterliche Varianten haben auch heute eine verschwindend geringe Möglichkeit, sich im ersten Februar-Drittel durchzusetzen. Die nächste Aktualisierung erfolgt heute Abend gegen 20:45 Uhr an dieser Stelle.
Bereits Ende Januar zeigt sich in den Simulationen der Wettermodelle eine Milderung, welche auch über den östlichen Regionen den Dauerfrost beenden könnte. Dabei dominiert noch weitgehend hoher Luftdruck, welcher zum Ende Januar aber zunehmend an Einfluss auf das Wetter über Deutschland verlieren kann.

Dabei zeigen die Berechnungen marginale, aber dennoch entscheidende Unterschiede in den Simulationen von heute Morgen und heute Nachmittag. War der Durchbruch der atlantischen Frontalzone bis Ende Januar über Deutschland in Aussicht gestellt worden, so verschiebt er sich aufgrund der Hochdruckdominanz auf Anfang Februar. Die Grundsätzliche Veränderung der Großwetterlage bleibt aber heute Nachmittag erhalten, was die südwestliche bis westliche Anströmung zunehmend milder Luftmassen Anfang Februar wahrscheinlicher macht. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 3. Februar zwischen -4/+11 Grad bei einem Mittelwert von +1 Grad über dem Osten, +5 Grad über dem Süden und Norden und +8 Grad über dem Westen.

Wie entwickelt sich das Wetter im Winter weiter?

Es bleibt dabei - die Konstellation der Wettersysteme und auch die Positionen im Polarwirbel selbst lassen derzeit nur wenige Optionen auf winterliche Verhältnisse im ersten Februar-Drittel offen. So liegt der Kältepol des Polarwirbels bis zum 7. Februar über Kanada und Grönland und "pumpt" unentwegt kalte Luftmassen auf den Atlantik in Richtung Neufundland runter, was die Tiefdruckproduktion dort auf Hochtouren laufen lassen kann. So gelangen die Tiefdrucksysteme in raschen Abständen nach Mitteleuropa. Ob im Detail mild Südwest oder mäßig mild /nasskalt West daraus entstehen wird, wird vom Hochdrucksystem über den Azoren und dessen Hochdruckkeil über der Mittelmeerregion abhängen.

Ist endlich Regen / Niederschlag zu erwarten?

Die Grundwasserpegel werden zunehmend niedriger - darüber haben wir vor ein paar Tagen einmal berichtet - und zum heutigen Stand könnte es bis Ende Januar noch trocken blieben. Höchste Zeit also, dass ich das ändert und mit der höheren Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik ist das auch durchaus plausibel. Blickt man auf die Niederschlagsvorhersage des Langfristmodells, so wir das Wetter im Februar weiterhin deutlich zu trocken berechnet, jedoch im Unterschied zu den vergangenen Berechnungen zeigt sich hier nun eine Abschwächung der gar zu trockenen Varianten. Schaut man sich die simulierten Niederschlagssummen bis zum 5. Februar an, so zeigt sich mit 10-30 l/m² über dem Westen und 1-10 l/m² über Ostdeutschland so etwas wie ein Lichtblick, wobei ein mehr der Niederschläge der Vegetation und dem Grundwasser nicht schaden dürfte.

Wie stehen die Chancen auf einen Wintereinbruch im Februar?

Es spricht derzeitig nicht viel dafür. Der Kältepol über Kanada/Grönland, die insgesamt stabile Verfassung des Polarwirbels, der positive AO- und auch NAO-Index und nach den aktuellen Berechnungen bleibt das Warming in Stratosphärenhöhe ein Minor-Warming ohne Windumkehr auf Ost-West. Allerdings muss auch noch erwähnt werden, dass die Weiterentwicklung zu einem Major-Warming noch nicht zu den Akten gelegt werden kann. Die Windabschwächung in der 10 hPa Fläche entlang des 65. Breitengrades erlangt Anfang Februar mit +212 km/h auf 48 km/h ihren vorläufigen Höhepunkt. Zudem nimmt der Sonnenstand mehr und mehr zu, so dass Mitte Februar schon die -7/-10 Grad in 1.500 Meter Höhe erreicht werden müssten, damit es mit Dauerfrost bis in tieferen Lagen klappt. Es sieht also nicht sonderlich gut für einen erneuten Wintereinbruch aus, wenngleich dieser zum heutigen Stand nicht ausgeschlossen werden kann.

Was berechnet das Langfristmodell?

Was eine Korrektur bedeutet, sieht man aktuell sehr schön am CFSv2 Langfristmodell. Über Monate hinweg wurde der Februar mit +1/+3 Grad deutlich zu warm berechnet. Dann kam mit dem Wintereinbruch im Januar die Umkehr und der Februar wurde mit -0,5/+0,5 Grad zeitweilig sogar mit einer normalen Temperaturabweichung berechnet. Mit der nun folgenden Milderung allerdings erfährt das Modell eine stete Korrektur, welche heute mit einer Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +1/+3 Grad wieder den Ursprungszustand vom September 2017 annimmt. Geht man mal davon aus, dass der Februar tatsächlich um +1/+3 Grad zu warm ausfallen könnte, so würde der Winter 2016/2017 mit dem deutlich zu warmen Dezember und Februar in Summe etwa um +1 Grad zu warm ausfallen können.

Zusammenfassung

Es bleibt dabei - dem Winter eröffnen sich Anfang Februar kaum noch Spielräume sich bis in tiefere Lagen durchzusetzen. Am ehesten mag das noch mit einer aktiv-dynamischen Westwetterlage gelingen, welche kurzweilig mal nasskaltes Rückseitenwetter zulassen könnte - aber ob das Winterwetter in tieferen Lagen zur Folge hat, darf bezweifelt werden. Kommt es allerdings zu einer Konstellation aus hohen Luftdruck über Osteuropa mit Hochdruckkeil über die Mittelmeerregion zum Azorenhoch, so droht der Februar ein milder und auch trockener Monat zu werden. Die nächste Aktualisierung erfolgt heute Abend an dieser Stelle gegen 20:45 Uhr.
Es kommt wirklich nicht allzu oft vor, dass zum einen die Berechnungen der Wettermodelle auf einen langen Zeitraum hin ähnlich sind und zum anderen dies auch so beharrlich fortführen. Mit anderen Worten bleibt der Spielraum für winterliche Varianten auch in den abendlichen Simulationen bis weit in das erste Februar-Drittel hinein sehr gering.

Stattdessen schwächt sich bis Ende Januar der hohe Luftdruck über Mitteleuropa ab und die Tiefdrucksysteme der atlantischen Frontalzone können in den ersten Februar-Tagen vermehrt das Wetter über Deutschland beeinflussen. Bis sich die Frontalzone aber mit Wind und viel Niederschlag richtig durchsetzen könnte, wird es wohl noch bis zum 2./3. Februar dauern können. Das bedeutet, dass im Januar nicht mehr viel an Niederschlag zu erwarten ist und blickt man auf die bisherigen Niederschlagssummen, so ist bereits schon zum heutigen Stand zu sagen, dass der Januar 2017 mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gegenüber seinem Sollwert zu trocken ausfallen wird. Das wäre dann nach dem Dezember 2016 der zweite Winter Monat der zu trocken ausfällt.

Schaut man sich die Kontrollläufe und deren Berechnungen der Temperaturen in ca. 1.500 Meter Höhe an, so fällt auf, dass der Mittelwert mit +2/+3 Grad bis zum 8. Februar nahezu konstant gehalten wird. So etwas ist man eher von den Sommer- als von den Wintermonaten gewöhnt, denn üblicherweise sind die Schwankungen größer. Das zeigt aber auch, wie eingefahren die kommende Wetterlage sein kann und auch das Wetter in der ersten Februar-Hälfte weitgehend beeinflussen könnte. Deutlicher zeigt sich die kommende Temperaturentwicklung anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), welche am 1. Februar bei 5/35/60 und am 7. Februar bei 5/5/10 liegt.
Die Berechnungen beider Wettermodelle bestätigen bis Ende Januar nochmals die Milderung, insofern nichts Neues. Dennoch gibt es Unterschiede. Das amerikanische Wettermodell berechnet die atlantische Frontalzone mit ihrer dazugehörigen Tiefdruckrinne deutlich südlicher als wie es das europäische Wettermodell berechnet. In Folge daraus wäre Ende Januar schon die ersten aktiv-dynamischen Wetterentwicklungen über Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erwarten, welche durchaus auch das Potential für Starkwindereignisse haben können. Anfang Februar folgen in raschen Abständen Tiefdrucksysteme nach, welche von Südwest nach Nordost ziehen und das Zirkulationsmuster in den ersten fünf Februar-Tagen aus südwestlichen Richtungen drehen lassen kann. Mildes und Abwechslungsreiches Wetter wäre hieraus die Folge.

Das europäische Wettermodell berechnet die Hochdruckbrücke zwischen dem Azorenhoch und dem Kontinentalhoch nördlicher, so dass dessen Einfluss bis zum 31. Januar noch bis nach Deutschland reicht. Die atlantische Frontalzone kommt bis zur Barentssee voran, was die Tiefdruckrinne von Neufundland über Island bis nach Skandinavien nördlicher verlaufen lassen kann. Zwar wäre über Deutschland demnach auch mit einem überwiegend südwestlichen Zirkulationsmuster zu rechnen, doch statt Wind und Regen wäre noch mit einem weitgehend ruhigeren und milden Wettercharakter zu rechnen.

Wie dem auch sei - beide Simulationen berechnen wenig winterliche Varianten. Noch deutlicher zeigt sich die Milderung anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-2) / normal (-1/+4) / zu warm (>+5), welche am 31. Januar bei 5/20/75 und am 5. Februar bei 10/10/80 liegt. Mit anderen Worten werden von den Kontrollläufen mehr Varianten mit fast schon frühlingshaften Temperaturen berechnet, als winterliche. So ernüchternd sind derzeit die Berechnungen für alle die sich eine Verlängerung des Winters wünschen.

Gibt es denn Ansätze, welches noch etwas verändern können? Die gibt es durchaus und liegen in der Entwicklung des Polarwirbels begründet. Neben - wie bereits heute Nachmittag beim Wetter Februar erläutert - dem Aleutenhoch bestünde auch die Möglichkeit eines Hochdrucksystems über Alaska, welches eine Hochdruckverbindung nach Grönland aufbauen könnte. Das würde den Kaltluftzustrom des Polarwirbels nach Kanada/Grönland stoppen und grundsätzlich andere - auch winterliche Verhältnisse - über Mitteleuropa ermöglichen. Diese Variante ist aber heute Abend noch zu "gewagt" um näher darauf einzugehen.