Regenradar

Regenradar große Ansicht
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Statistisch gesehen ist das Wetter im August durchschnittlich nicht mehr so warm, wie im Juli. Der August ist auch zugleich der letzte Sommermonat, der zum Ende hin auch recht frisch werden kann. Wer also seinen Urlaub in Deutschland plant, sollte sich die erste August-Hälfte aussuchen. Der Temperaturmittelwert erreicht im August +16,5 Grad. Tendenziell neigt das Wetter im August mehr zu stabilen Hochdruckwetterlagen, welche auch noch zu den sog. Hundstagen gehören (hat aber mit Hunde nichts gemeinsam). Im Schnitt bringt es der August auf 77 Liter pro m² an Niederschlag - häufig kommen die Regenmengen durch kräftige Gewitter und seltener durch lange Regenphasen zustande.

Wetterrekorde im August

Für alle die unterhalb von etwa 1.500 Meter Höhe wohnen, haben im August schon einmal die +30 Grad erleben dürfen. Die höchsten Temperaturen wurden im August 2003 mit +40,2 Grad in Freiburg registriert und an 15 Prozent der Messstationen in Deutschland wurden im selben Jahr gleich zu Beginn des August neue Temperaturrekorde aufgestellt. Die höchste Nachttemperatur wurde am 8. August 2003 auf dem Weinbiet registriert, wobei Tropennächte (>+20 Grad) im August keine Seltenheit darstellen. Wer oberhalb 500 Meter wohnt, hat gute Chancen an manchen August-Tagen auch einstellige Temperaturwerte von unter 10 Grad zu bestaunen.

Der Sonnenstand sinkt im August merklich und die Nächte werden wieder länger. So verwundert es nicht, dass unter bestimmten Voraussetzungen es auch im August oberhalb etwa 400 Meter schon zu Frost kommen kann. Die kälteste Nachttemperatur wurde am 31. August 1947 mit -1,4 Grad in Schwenningen registriert.

Den meisten Sonnenschein gab es mit 353 Stunden am Kap Arkona, sonst sind zumeist die Regionen um die Schwäbische Alb und der Nordosten im August von der Sonnenscheindauer begünstigt. Weniger Sonnenschein gibt es hingegen mit 163 Stunden über der Donauregion, sowie über dem Bergischen Land und auch dem Sauerland.

Relativ viel Regen ist mit 150 l/m² über dem Voralpenland zu erwarten, wobei mit 475 l/m² der Rekord bei Reit im Winkl aufgestellt wurde. Der zweithöchste Wert wurde im August 2002 (Elbhochwasser) mit 464 l/m² in Zinnwald gemessen. Allein im Zeitraum vom 11./12. August fielen dort 312 l/m² an Niederschlag. Wenig Niederschlag gab es mit rund 3 l/m² im Einzugsbereich vom Ober- bis zum Niederrhein, wobei der August 2003 an 10 Prozent aller Messstationen für den trockensten Augustmonat sorgte. Eine Stunde lang Schneefall gab es immerhin am 6. August 1987 auf dem Brocken (Gipfellage) zu vermelden.

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