Regenradar

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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Das Wetter im Februar kann eisig kalt, aber manchmal auch schon frühlingshaft mild sein. Zudem gilt der Februar auch noch als "schneereichster" Monat, sofern die Temperaturen es auch zulassen. Die Durchschnittstemperatur (nach dem langjährigen Mittel) liegt im Februar bei +0,4 Grad und die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 49 Liter pro m² - somit ist der Februar auch gleichzeitig der niederschlagsärmste Monat des Jahres. Spürbar wird im Februar der höhere Sonnenstand mit einer längeren Sonnenscheindauer, so dass mögliche Wintertage dann zum Erlebnis werden können.

Eine Bauernregel besagt: "Ist's zu Lichtmess mild und rein, wird's ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit." Mariä Lichtmess wird 40 Tage nach Weihnachten gefeiert und ist somit am 2. Februar. Insofern gilt der Februar auch oftmals als Übergangsmonat vom Winter in den Frühling, welcher meteorologisch am 1. März beginnt.

Dank des höheren Sonnenstandes verlängern sich die Tage vom Anfang Februar mit 9 Stunden und 17 Minuten bis Ende Februar mit 10 Stunden und 55 Minuten um satte 1 Stunde und 30 Minuten. Das reicht aus, um die Hasel und die Schneeglöckchen zum blühen zu bringen (phänologische Jahreszeit im Mittel zwischen dem 22. bzw. 24. Februar).

Wetterrekorde Februar

Besonders kalt war es im Februar 1929 und 1956 als mit einer Durchschnittstemperatur von -9,6 Grad der bisher kälteste Februarmonat registriert wurde (zum Vergleich: Normtemperatur +0,4 Grad). Interessant ist bei solch lang anhaltenden niedrigen Temperaturwerten, dass in fast ganz Deutschland die Flüsse zufrieren. Viele von Ihnen kennen sicherlich noch die Bilder, als sich die Eisschollen Meterhoch auf den Flüssen anstauen konnten und eine Schifffahrt unmöglich machten. Besonders mild war es hingegen in den Jahren 1990 und 2002 mit +5,7 Grad, bzw. +5,1 Grad.

Der kälteste Temperaturwert wurde am 1. Februar mit -35,5 Grad in Deutschneudorf-Brüderwiese und Marienberg (Erzgebirge) gemessen. Am wärmsten war es am 26. Februar 1900 auf der Sternwarte in Jena mit +23,1 Grad. Im Februar 1890 wurde mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 5,9 l/m² so gut wie kein Niederschlag registriert, während im Februar 1946 mit 127,2 l/m² der bisherige Rekord aufgestellt wurde. Die höchste Niederschlagsmenge wurde damals mit 212,9 l/m² in Nordrhein-Westfalen gemessen, wo in der Nacht vom 8./9. Februar der Damm der Emscher an der Stadtgrenze von Gelsenkirchen zu Essen brach.

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