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Zeit für ein neues Update für das Wetter im Mai 2012 - das Langfristmodell hat in seinen vergangen Wetterprognosen eher dazu tendiert den Mai als leicht zu warm, bzw. normal ausfallen zu lassen. Seit einigen Simulationen wird der Mai zwischenzeitlich als deutlich zu warm gerechnet. Im Niederschlagsverhalten hat sich nichts geändert und wird weiterhin normal gerechnet. Beim Blick auf Europa zeigt sich, dass weite Teile von West- und Osteuropa deutlich zu warm gerechnet werden. In der Niederschlagsbilanz zeigt sich ein deutlich zu nasser Mai vor allem in den Mittelmeerregionen, wie im südlichen Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und der Türkei. Deutet man diesen Trend, so könnte die Großwetterlage im Mai 2012 durchaus zwischen einer südwestlich oder südlich gelagertes Westwindwetter schwanken (Hoch Skandinavien, Tief Mittelmeer).
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Das Wetter im Mai lässt sich durch langjährige Messungen in Auffälligkeiten und Singularitäten unterteilen, welche keinesfalls immer eintreffen müssen, aber eben recht häufig auftreten. Berühmt berüchtigt für das Wetter im Mai sind die Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai. Tatsächlich ergeben die langjährigen Messungen zwischen dem 8. und 18. Mai häufig Kaltlufteinbrüche mit wechselhaftem Wetter und Nachtfrösten. Die Gärtner stellen nicht umsonst erst ihre Pflanzen nach den Eisheiligen raus um Erfrierungen zu vermeiden. Eine weitere Singularität beim Wetter im Mai ist zwischen dem 19. und 28. Mai zu beobachten. Hier kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Hochdruck im skandinavischen Raum und sorgt somit für ruhiges und trockenes Wetter im Mai. Die aktuelle Wetterprognose des Langfristmodells für den Mai 2012 zeigt den Trend zu leicht zu warmen Wetter mit normalen Niederschlagsverhalten.
Betrachtet man die heutige Wetterprognose des Langfristmodells für das Wetter im Mai 2012, so dürfen sich alle freuen, die sich warmes Wetter wünschen. Nicht nur der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht den gesamten Frühling mit einer Wahrscheinlichkeit von 55% zu warm, sondern auch das amerikanische Langfristmodell geht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von zu warmen Wetter im Mai aus. So wie es zum heutigen Stand simuliert wird, ist nicht nur Deutschland davon betroffen, sondern auch im gesamten Norden und Osten von Europa soll das Wetter im Mai zu warm ausfallen. In der Niederschlagssimulation wird Deutschland dagegen relativ normal gerechnet, während der Norden und Osten von Europa zu trocken ausfallen soll. Das könnte auf Hochdruckwetterlagen über dem zentralen Europa (Skandivanien, Deutschland, England) hindeuten - für Mai nichts außergewöhnliches.
Der Frühling geht i.d.R erst nach den Eisheiligen (11. bis 15. Mai) im Mai so richtig los. Bis dahin sollte man auf jedenfall noch abwarten, bevor man die Pflanzen herausstellt. Denn gerade die Eisheiligen sind eine häufige Singularität beim Wetter mit z.T. noch mäßigen Nachtfrösten im Mai. Zum heutigen Stand hin zeigt sich das Wetter im Frühling relativ normal. In der Simulation des Langfristmodells ist seit längerer Zeit schon das Wetter im Mai 2012 ein Ausreißer - es soll demnach etwas zu warm, mit der Tendenz etwas zu trocken aus zufallen. Zudem sind im Mai 2012 auch die Pfingstferien, die in den einzelnen Bundesländern auch bin in den Juni hineingehen - somit ideal für den ersten Kurzurlaub - sofern das Wetter mitspielt. Ab Ende März, Anfang April werden wir an dieser Stelle regelmäßige Wetterprognosen für das Wetter im Mai 2012 abgeben.