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Das Wetter im Juli ist aus Sicht der Temperaturen mit einem Durchschnittswert von 15,8 Grad als normal zu bezeichnen. Gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel der Referenzperiode von 1961-1990 gab es eine positive Abweichung um +0,4 Grad, gegenüber der Referenzperiode von 1981-2010 gab es keine Abweichungen. Betrachtet man das Niederschlagsvolumen von durchschnittlich 98 l/m², so beträgt die Abweichung gegenüber dem Soll von 85 l/m² gerade einmal 16 Prozent. Die Hochwassersituation entwickelte sich aus den massiven Niederschlägen im Süden, so fielen zwischen dem 26. Mai und 2. Juni insgesamt 22,76 Billionen Liter Wasser, was rund 3 Billionen Liter mehr sind, als zum Hochwasser vom August 2002. Eine weitere bemerkenswerte Niederschlagsmenge wurde zwischen dem 2.-4. Juni in der Region Chiemgau registriert, dort fielen innerhalb 48 Stunden 275 l/m² Regen. Bei der Sonnenscheindauer blieb der Juni voll im Soll und lag mit 2 Sonnenstunden sogar etwas über dem Soll von 198 Stunden. Lässt man die extremen Niederschläge in den ersten Juni Tagen außer acht, was es ein relativ normaler Wetterverlauf - zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick zeichnete sich das Wetter durch zwei "Extreme" aus, die sich im Summe wieder ausgeglichen haben. Da gab es zum einen eine Hitzeperiode vom 17.-21. Juni mit Werten von verbreitet bis +35 Grad, örtlich auch bis +37 Grad, welche nachfolgend von einer kühlen Wetterperiode mit Werten zwischen +13/+18 Grad abgelöst wurde. Den Rückblick auf das Wetter im Juni können sie im Detail auf den Seiten des DWD nachlesen.
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Der Samstag präsentiert sich zunächst grau und trüb und mit einen Regenband welches von Nordwest nach Südost zieht auch regnerisch. In den Nachmittagsstunden lockert die dichte Bewölkung von Nordwesten her auf, im Südosten bleibt es den ganzen Tag stark bewölkt (Wolkenradar | Regenradar). Die Temperaturen steigen verbreitet auf +16/+20 Grad, bei Regen und anhaltend starker Bewölkung sind kaum mehr als +10/+14 Grad möglich. Die Niederschlagssummen verteilen sich unterschiedlich, im Nordosten werden 1-4 l/m², in der Mitte 5-10 l/m² und südlich einer Linie Köln - Frankfurt a.M. - Nürnberg - Passau 10-17 l/m² erwartet. In der Nacht zum Sonntag klart der Himmel zunehmend auf und die frische Luft kann weiter auskühlen - unter "ungünstigen" Bedingungen kann es entlang der Mittelgebirge und in den bekannten Bodensenken leichten Bodenfrost geben - Luftfrost ist zum aktuellen Stand nicht zu erwarten. Tagsüber kommt bei wechselnder Bewölkung des Öfteren die Sonne zum Vorschein, wobei es im Norden nochmals den einen oder anderen Schauer geben kann, sonst bleibt es überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen allgemein auf +18/+23 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wettervorhersage für Juli.
Aktuell gibt es in der Osthälfte ein paar sonnige Auflockerungen, von Westen her zieht bereits wieder dichte Bewölkung auf und sorgt nachfolgend für etwas Regen, meist in Form von Schauern. Die Temperaturen steigen mit etwas Sonne auf +17/+21 Grad, bei Regen und starker Bewölkung nur auf +12/+17 Grad. In der Nacht auf Samstag intensiviert sich der Regen in Form eines relativ schnell durch ziehenden Niederschlagsfeld, welches bereits zum Samstagnachmittag hin den Südosten erreicht haben wird. Der meiste Regen fällt wohl mit 5-10 l/m² südlich einer Linie Bremen - Chemnitz, wobei in den Staulagen auch bis 15 l/m² möglich sind. Nördlich dieser Linie wird es mit 1-4 l/m² allenfalls geringfügigen Regen geben. Die Temperaturen ändern sich mit +17/+21 Grad kaum, bei Regen und starker Bewölkung im Südosten werden dagegen nur +11/+15 Grad erwartet. In der Nacht auf Sonntag kommt es zu Aufllockerungen - dabei besteht insbesondere in Bodensenken rund um die Mittelgebirge die Gefahr von leichtem Bodenfrost. Am Sonntag macht sich von Westen her allmählich der Hochdruckeinfluss mit zunehmenden Sonnenschein und steigenden Temperaturen bemerkbar, während im Osten noch überwiegend starke Bewölkung vorherrschend sein wird - es bleibt überwiegend niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen im Westen auf +19/+23 Grad, sonst auf +16/+21 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose für Juli.
Als "schauerlich" kann man das Wetter der nächsten Tage bezeichnen, dabei sind örtliche Gewitter nicht ausgeschlossen. In raschen Abständen ziehen mit einem kleinräumigen Tiefdrucksystem über der nordwestdeutschen Küste Schauerstaffeln über Deutschland hinweg, die insbesondere am Samstag im Westen zeitweise länger andauernden Regen bringen können. Das ist insofern eine "Überraschung", da dieses kleinräumige Tiefdrucksystem viel schneller hätte in das zentrale Tief bei England übergehen sollen - nun bleibt das wechselhafte und unterkühlte Wetter noch bis Samstag erhalten. Die Temperaturen steigen heute auf +14/+18 Grad, im Nordosten auch bis +20 Grad und bleiben bis einschließlich Samstag mit +13/+21 Grad nahezu unverändert. In der Nacht zum Samstag zieht ein konzentriertes Regengebiet von Nordwest nach Südost und bringt westlich einer Linie Bremen - Berchtesgaden zeitweise Regen, der bis zu den Nachmittagsstunden die Alpen überquert haben sollte (verbreitet 5-10 l/m², in Staulagen auch bis 15 l/m²). Solch kleinräumigen Tiefdrucksysteme sind zum heutigen Stand "unberechenbar", da wenige Kilometer Positionsverschiebung anderes Wetter zur Folge haben kann - so hat die oben beschriebene Wettervorhersage eine Prognosegüte von 78%. Am Sonntag setzt sich von Süden her rasch Hochdruckeinfluss durch, so dass der Juni doch noch ein recht versöhnlichen Abschied präsentiert. Die Temperaturen steigen bei meist wechselnder Bewölkung und etwas Sonnenschein auf +20/25 Grad und im Nordosten auf +17/+21 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Juli.
Die ersten paar Auflockerungen sind auf dem Wolkenradar im Westen erkennbar, während es im Osten bei anfänglichem Regen noch stark bewölkt ist. Im Tagesverlauf wechseln sich teils dichte Wolkenfelder mit Auflockerungen ab und die Sonne kommt zeitweise zum Vorschein. Die Temperaturen steigen im Westen auf +15/+19 Grad und erreichen im Osten +12/+15 Grad. Am Donnerstag und Freitag lässt der Zwischenhocheinfluss wieder nach, so dass aus nordwestlichen Richtungen erneut wechselhaftes Wetter mit zeitweiligen Niederschlägen - meist in Schauerform - dominieren wird. Die Temperaturen sind am Donnerstag mit +14/+19 Grad als frisch zu bezeichnen und am Freitag wird es mit +16/+21 Grad etwas wärmer. Damit ist die kühle Wetterphase abgeschlossen, denn bereits im Laufe des Freitags beginnt der "Umbau" der Großwetterlage. Mit einem Hochdrucksystem über Skandinavien und den Azoren wird der langsame Aufbau einer Hochdruckbrücke über Mitteleuropa ermöglicht. Grundsätzlich bleibt dabei die westliche Luftströmung mit Niederschlagsfeldern erhalten, was am Samstag und Sonntag im Süden für zeitweiligen Regen sorgen kann. Sonst bleibt es überwiegend trocken und die Temperaturen steigen mit etwas Sonnenschein auf +19/+23 Grad an, bei Regen und starker Bewölkung sind nur +17/+21 Grad zu erwarten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wettervorhersage für Juli.