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Spannende Wetterentwicklung Anfang Februar - als relativ hoch ist heute die Wahrscheinlichkeit für frostiges Wetter Anfang Februar einzustufen. Je nach Wettermodell sind auch Schneefalloptionen bis ins Flachland gegeben. Interessanter ist aber der simulierte Hochdruckaufbau im Polarwirbel bei Grönland, somit wird der Kältepol mehr und mehr nach Osten verschoben, was für den einen oder anderen Wintereinbruch in Mitteleuropa sorgen kann. Anders ausgedrückt steht die Wahrscheinlichkeit heute für Winterwetter Anfang Februar 2012 deutlich höher als für mildes Wetter (70%/30%). Sollte dieses Szenario so eintreten, dann ist eine gestörte Zirkulation nicht mehr weit entfernt, was die Winterfans sicherlich freuen wird. Das Wetter im Februar 2012 wird vom Langfristmodell von den Temperaturen her weiterhin als normal gerechnet. Beim Niederschlag ist der Westen als leicht zu trocken, sonst als normal berechnet.
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Das Wetter im Februar, oftmals fällt hier der meiste Schnee und es kommt noch mal richtig zu Kaltlufteinbrüchen, wie sieht es aber im Februar 2012 aus? Nach einer relativ lang anhalten milden Großwetterlage (seit Dez. 2011), steigt nun allmählich die Wahrscheinlichkeit für eine Veränderung der Großwetterlage. Bereits zum Ende Januar hin berechnen heute die Wettermodelle solch einen Umschwung. Damit könnte das Wetter in den ersten Februar Tagen durchaus frostig sein. Nach dem europäischen Wettermodell ist es auch gut möglich, dass der Süden etwas Schnee abbekommen kann. Das Wichtige für Winterfans ist aber, dass die anhaltende Westwindzirkulation "gestört" wird, denn nur mit dieser ist eine Beruhigung der Hoch- und Tiefdrucksysteme über Mitteleuropa - und damit eine Austrogung - möglich. Das Langfristmodell sieht das Wetter im Februar 2012 weiterhin als normal an.
Winter im Dezember? - nein, Winter im Januar? - nein, Winter im Februar 2012? Nach der mathematischen Wahrscheinlichkeitsberechnung ja - aber wie so oft gibt es zwischen Theorie und Praxis dann doch noch den einen oder anderen Unterschied. Tatsächlich nimmt ab Mitte Januar bis März die Wahrscheinlichkeit von Polarwirbelsplits zu und somit auch die Wahrscheinlichkeit zum negativen NAO Index und damit eine Unterbrechung der aktiven Westwetterlage (gestörte Zirkulation). Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass wir es in Deutschland im Februar noch mit dem einen oder anderen Wintereinbruch zu tun bekommen werden, zumal der NAO-Index heute tatsächlich für die ersten Februar Tage negativ gerechnet wird. Das Langfristmodell zeigt das Wetter im Februar 2012 von den Temperaturen und vom Niederschlag her weiterhin normal.
Zum heutigen Stand zeichnet sich eine nachhaltige Wetterumstellung im letzten Januar Drittel ab - es besteht die erhöhte Wahrscheinlichkeit hin zu kälterem Wetter und die Beendigung der seit Anfang Dezember aktiven Westwetterlage. Somit erhöhen sich auch die Chancen auf Winterwetter im Februar 2012 deutlich. Das Langfristmodell zeigt den Februar weiterhin mit normalen Temperaturen und leicht erhöhte Niederschlagsneigung im Süden. Das sind schon mal keine schlechten Aussichten für alle die so sehnsüchtig auf den Winter warten.
Der Wintermonat Dezember 2011 ist bereits schon zu warm ausgefallen, der Januar 2012 ist auf dem besten Wege ebenfalls zu warm aus zufallen - und was ist mit dem Februar 2012? Normalerweise ist der Februar der schneereichste Wintermonat, da es im Februar vermehrt zu sog. Polarwirbelsplitts und damit zu einer erhöhten Chance auf Troglagen über Mitteleuropa kommt. In diesem Winter war bisher noch nichts "normal". Die Frage ist also, inwiefern davon auch noch der Februar 2012 beeinflusst wird. Hilfreich waren in solchen Situationen zumeist die Betrachtung der Jahreszeiten - der Frühling 2011 war ein vorgeschobener Sommer, der Sommer 2011 war ein "gefühlter Herbst", der Herbst war sommerlich, der Winter war bisher ein klassischer Herbst - Die Jahreszeiten waren insgesamt in 2011 etwa um zwei Monate verschoben - nach dieser Betrachtung müsste es im Februar dann mit dem Winter klappen. Das Langfristmodell zeigt das Wetter im Februar 2012 weiterhin als normal an, sowohl von den Temperaturen, als auch beim Niederschlag.

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