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Dank des neuen Hochdruckgebietes, welches sich in dieser Woche aufbauen wird, bleibt das frühlingshafte Wetter vorerst erhalten. Eintrübungen und größere Unsicherheiten gibt es wieder ab Ende März / Anfang April. Gut möglich, dass die erste Aprilwoche etwas wechselhafter und kühler ausfallen kann. Das Langfristmodell sieht den April in seiner Wetterprognose zwischenzeitlich als deutlich zu warm, den Mai als leicht zu warm. Im Niederschlagsverhalten werden beide Monate normal simuliert. Betrachtet man die Großwetterlage in Europa für April, so deutet weiterhin vieles auf westliche, bis südwestliche Wetterlagen hin. In der folgenden Wetterprognose erfahren Sie, wie das Wetter im Frühling 2013 wird.
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Aller Wahrscheinlichkeit nach weht in dieser Woche ein Hauch von Frühling nach Deutschland mit verbreitet Sonnenschein und angenehmen +15/+19 Grad. Insgesamt betrachtet ist die kommende Wetterlage mit Hochdruck über Mitteleuropa nichts außergewöhnliches für Mitte März - In der Regel zieht das Hochdruckgebiet seinen Schwerpunkt weiter nach Skandinavien, so dass es in Deutschland noch einmal nasskalt werden kann - so wie es z.B. das amerikanische Wettermodell heute simuliert. Das europäische Wettermodell simuliert hingegen einen recht stabilen Hochdruckrücken zwischen den Azoren und Russland, womit sich der Frühling wohl bis mindestens bis zum 25. März halten kann. Der Stichtag für eine Entscheidung in welche Richtung das Wetter geht, ist um den 20. März herum. Das Langfristmodell simuliert die Frühlings-Monate März, April und Mai 2012 zusammen genommen als zu warm und beim Niederschlagsverhalten normal. Wie bereits gestern beschrieben, könnte sich das auch auf das Wetter im Sommer 2012 auswirken.
Alle, die sich den Frühling 2012 mit warmen Temperaturen herbeisehen, können sich auf die kommende Woche freuen. Denn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird das Hochdruckgebiet bei England seinen Schwerpunkt allmählich nach Deutschland verlagern. Somit kommt die Sonne öfters zum Vorschein und die Temperaturen können vor allem im Westen und Südwesten schon an der +20 Grad Marke anklopfen. Wie stabil wird diese Wetterlage gerechnet? Zum heutigen Stand kann sich das hochdruckdominierte Wetter im zweiten März Drittel behaupten. Anschließend gibt es wieder verstärkte Tendenzen zu mehr dynamischen Wetter im Frühling - anders ausgedrückt - ab dem 20. März mehren sich die Anzeichen für kühleres und wechselhafteres Wetter. Somit könnte das frühlingshafte Wetter in der kommenden Woche nur eine Episode sein. Das Langfristmodell sieht das Wetter im Frühling (März, April und Mai) leicht zu warm und etwas zu trocken, was auf vermehrten Hochdruckeinfluss im Frühling schließen lässt.
Mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit wird sich um den 10. März herum mehr und mehr ein stabiles Hochdrucksystem über Mitteleuropa ausbreiten. Bricht damit auch schon vorzeitig der Frühling aus? Jain! Denn je nach Lage des Hochdruckgebietes kann mit +5/+10 Grad auch kühle Luft nach Deutschland einfließen, so wie es heute das europäische Wettermodell simuliert. Geht es nach der Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells, so sind Temperaturen zwischen +12/+17 Grad durchaus im Bereich des Möglichen. Die Chancen für einen frühzeitigen Frühlingsausbruch liegen zum heutigen Stand also gar nicht so schlecht. Betrachtet man das Langfristprognosemodell in seiner Wetterprognose für den Frühling 2012, so wird der März von den Temperaturen her normal simuliert, wobei es deutliche Defizite beim Niederschlag geben soll, was eben ein Indiz für das kommende Hochdrucksystem ist. Der April und der Mai sollen weiterhin zu warm und zu trocken ausfallen. Insgesamt betrachtet wird der Frühling 2012 - aus heutiger Sicht - eher Hochdrucklastig, was für schönes Wetter im Sommer nicht gerade zuträglich ist.
In den kommenden Tagen wird es bis zur Monatsmitte des März 2012 mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit eher nasskaltes und wechselhafteres Wetter geben. Erst anschließend gibt es im Strömungsmuster der Wettermodelle Tendenzen für wärmeres Wetter. Betrachtet man das Langfristmodell in seiner heutigen Wetterprognose für das Wetter im Frühling 2012, so wird der März leicht zu warm, der April 2012 deutlich zu warm und der Mai 2012 leicht zu warm simuliert. Beim Niederschlag sind Tendenzen zu leicht zu trockenem Wetter zu erkennen. Der Grund für diese Annahme könnte ein sich regenerierendes Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sein, denn das Zentrale Europa wird relativ zu trocken und zu warm gerechnet. Auch die Langfristprognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sieht für die Frühlings-Monate März, April und Mai eine 55% Wahrscheinlichkeit, dass das Wetter im Frühling 2012 zu warm ausfallen wird (32% normal, 18% zu kalt).