Temperaturen von bis +32 Grad: Der Hochsommer Ende September
Ein Sturmtief entwickelt sich heute zwischen Grönland und Island und zieht in den kommenden Tagen nur sehr langsam nach Nordosten. Auf seiner Rückseite strömen zwischen dem östlichen Kanada und Grönland kalte Luftmassen polaren Ursprungs weit auf den Atlantik raus und provozieren zum Start in die neue Woche auf dem Atlantik das nächste Sturmtief. Auf der gegenüberliegenden Seite dehnt sich ein Hochdruckgebiet weit nach Norden aus und lässt die Tiefdruckdynamik regelrecht auflaufen. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen voll im Einflussbereich des Hochdrucksystems in einer Südanströmung der Luftmassen, was teils zu ungewöhnlich hohen Temperaturen führen und über dem Südwesten nochmals Hitze möglich machen kann.

Ein kleinräumiges Tiefdrucksystem zieht heute nach Südosten ab und sorgt über Deutschland für starke bis wechselnde Bewölkung. Etwa nördlich einer Linie zwischen Bremen und dem Berchtesgadener Land fällt etwas Niederschlag, der im Stau der Alpen länger andauern kann. Sonst bleibt es trocken. Zum Nachmittag lockern die Wolken mehr und mehr auf und verbreitet kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind weht böig aus nordwestlichen Richtungen und kann an den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auch stürmisch auffrischen. Die Temperaturen pendeln sich auf +15 bis +20 Grad ein und können ganz über dem Südwesten bis +22 Grad möglich machen.
25. September: Verbreitet Sonne und bis zu +25 Grad
Am 25. September (Freitag) dehnt sich ein Hochdruckkeil in Richtung Deutschland aus und sorgt verbreitet für einen wolkenlosen Himmel mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer. Etwa östlich einer Linie zwischen Rostock und dem Berchtesgadener Land macht sich noch der kleinräumige Tiefdruckausläufer vom Vortag mit starker bis wechselnder Bewölkung bemerkbar, mit Niederschlag ist aber nicht mehr zu rechnen. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen auf +17 bis +22 Grad und ganz über dem Südwesten auf bis zu +25 Grad an.
26. September: Über dem Süden wird es sommerlich warm, über dem Norden bleibt es bewölkt
Am 26. September (Samstag) streift ein Ausläufer des Sturmtiefs den Norden Deutschlands. Entlang eines breiten Streifens zwischen Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich der Himmel stark bewölkt und über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern lassen sich vereinzelte Regentropfen nicht ausschließen. Weiter nach Süden lässt die Niederschlagstätigkeit nach, die Wolkendecke lockert auf und verbreitet ist ein sonniger und trockener Tag zu erwarten.
Die Temperaturen erreichen ganz über dem Norden +16 bis +18 Grad und nach Süden +19 bis +23 Grad. Über Teilen des Saarlands, von Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg können mit bis +26 Grad sommerliche Temperaturen und ganz über dem Südwesten mit bis +28 Grad möglich sein.
27. bis 29. September: Hochsommerliche Wärme erreicht Deutschland mit bis zu +32 Grad
Vom 27. bis 29. September (Sonntag, Montag und Dienstag) stellt sich zwischen dem Sturmtief auf dem Atlantik und dem Hochdruckgebiet über Europa eine stramme Südwestströmung ein. Diese führt ungewöhnlich warme bis heiße Luftmassen weit nach Norden bis nach Deutschland.
Am Sonntag und Montag zeigt sich der Himmel etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin noch stark bis wechselnd bewölkt und über den Küsten ist der eine oder andere Regentropfen nicht auszuschließen. Verbreitet bleibt es trocken und nach Süden lockert die Bewölkung auf, sodass dort sonniges Wetter möglich ist.
Am Dienstag lockert die Bewölkung auch über dem Norden auf, sodass über ganz Deutschland ein sonniger und trockener Tag zu erwarten ist. Der Wind weht meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen.
Am Sonntag liegen die Temperaturen bei +20 bis +25 Grad, über dem Südwesten bei +24 bis +28 Grad und entlang des Rheingrabens bei bis zu +31 Grad. Bis Dienstag steigen die Temperaturen auf +25 bis +30 Grad und über dem Südwesten und Westen auf bis zu +32 Grad an.

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