Sommerwetter im September: Orkantief lässt die Temperaturen über Deutschland ansteigen
Die Tiefdruckdynamik über dem Atlantik verstärkt sich in den kommenden Tagen weiter: Bereits am 24. September kann sich zwischen dem Atlantik, Grönland und Island ein Orkantief entwickeln, das zügig nach Nordosten in Richtung des europäischen Nordmeers abzieht. Bis zum 28. September kann sich deutlich südlicher ein weiteres Sturmtief ausbilden. Beide Sturmereignisse werden von einem Hochdruckgebiet über Europa blockiert, wodurch Deutschland zwischen die Fronten und so in eine ungewöhnlich warme Südanströmung gerät.

Zwischen einem Trog über Osteuropa und einem nach Norden aufstrebenden Keil des Azorenhochs überquert heute eine Randtiefentwicklung Deutschland und zieht zum Donnerstagnachmittag nach Südosten ab. Der Tag beginnt heute verbreitet mit viel Sonnenschein, der sich von Nordwesten nach und nach eintrübt. Zu den späten Nachmittagsstunden setzt von Nordwesten Niederschlag ein, der in der Nacht auf Donnerstag nach Südosten zieht und etwa nördlich einer Linie zwischen Münster und dem Berchtesgadener Land etwas Niederschlag bringen kann.
Weiter nach Südwesten bleibt es weitgehend trocken. Ist das Regengebiet durchgezogen, lockert die Bewölkung auf, sodass am Donnerstag etwa westlich einer Linie zwischen Bremen und München verbreitet mit Sonnenschein zu rechnen ist. Der Wind kommt heute schwach aus südlichen Richtungen und dreht am Donnerstag böig auffrischend auf westliche bis nordwestliche Richtung. Die Temperaturen erreichen heute +17 bis +22 Grad und ganz über dem Südwesten bis +25 Grad und gehen am Donnerstag auf +15 bis +20 Grad zurück.
Aufbau einer Hochdruckzone am 25. und 26. September
Der Keil des Azorenhochs wird von einem Sturmtief auf dem Atlantik weiter nach Osten gedrückt und dominiert am 25. und 26. September (Freitag und Samstag) das Wetter über Deutschland. Der Himmel zeigt sich verbreitet wolkenlos, sodass mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer zu rechnen ist. Getrübt wird der Sonnenschein am Freitag phasenweise durch vorüberziehende Wolken über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen und am Samstag etwa nördlich einer Linie zwischen Münster und Berlin. Direkt an den Küstenregionen ist am Samstag der eine oder andere Regenschauer nicht auszuschließen, ansonsten bleibt es trocken.
Der Wind weht schwach aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen bis zum Samstag auf +17 bis +22 Grad an und können ganz über dem Südwesten bis +27 Grad erreichen.
Temperaturen von bis zu +30 Grad: Sturmtief lässt die Temperaturen über Deutschland ansteigen
Zum Start in die neue Woche intensiviert sich die Tiefdruckdynamik über dem Atlantik weiter und drückt mächtig gegen das Blockadehoch über Mitteleuropa. Das führt über Deutschland zu einer strammen Südwestanströmung der Luftmassen.
Die Temperaturen steigen von Sonntag mit +20 bis +25 Grad und über Südwesten bis +28 Grad zum Start in die neue Woche auf +22 bis +26 Grad. Über Teilen vom Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind bis +29 Grad und ganz im Südwesten hochsommerliche +31 Grad möglich. Wechseln sich am Sonntag noch Sonne und Wolken ab, verdichtet sich zum Start in die neue Woche über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein das Gewölk. Zu den Nachmittagsstunden sind dort örtliche Schauer und Gewitter möglich. Weiter nach Süden und Osten lockert die Bewölkung auf und verbreitet bleibt es sonnig und trocken.

- 13:00 Uhr: Wetterprognose - Zwischen Herbstwetter und Rekordtemperaturen ist ein schmaler Grat










