Nach wechselhaftem Wetter - Hochdruckgebiet setzt sich zum Wochenende über Deutschland durch
Ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien beginnt heute über Osteuropa nach Süden auszutrogen. Rückseitig dehnt sich ein Keil des Azorenhochs weit nach Norden aus, während auf dem Atlantik das nächste Tiefdrucksystem über Island eindreht. Somit meridionalisiert sich das Wetter für einen Moment in der ersten Wochenhälfte. In der zweiten Wochenhälfte kippt das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa nach Osten ab und beginnt das Wetter über Deutschland zu dominieren.

Der Himmel zeigt sich heute vielfach stark bis wechselnd bewölkt, wobei über den östlichen Landesteilen häufiger die Sonne zum Vorschein kommen kann. Ein paar Schauer sind möglich, beschränken sich aber meist auf einen Streifen nördlich einer Linie zwischen Bremen und dem Bayerischen Wald. Sonst bleibt es meist trocken und die wenigen Schauer fallen nicht sonderlich ergiebig aus. Der Wind weht über den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stark böig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Über dem Landesinneren schwächt er sich weiter ab und ist über dem Süden und Südwesten kaum mehr wahrnehmbar. Die Temperaturen erreichen +15 bis +20 Grad und ganz über dem Südwesten bis +22 Grad.
Viel Sonnenschein am 22. September
Deutschland liegt am 22. September (Dienstag) zwischen dem nach Süden austrogenden Tiefdrucksystem und dem von Westen nachrückenden Hochdruckgebiet. Die Grundströmung aus nördlichen Richtungen bleibt erhalten, doch schwächt sich der Wind weiter ab. Bei aufgelockerter Bewölkung ist verbreitet ein sonniger und trockener Septembertag zu erwarten. Die Temperaturen erreichen +16 bis +21 Grad.
Eine schwache Störung überquert am 23. und 24. September Deutschland
Eine kleinräumige Störung schwenkt am 23. September von der Nordsee nach Deutschland. So zeigt sich der Himmel am Mittwoch, insbesondere südlich einer Linie zwischen Köln und Berlin, vielfach aufgelockert bewölkt und verbreitet ist ein sonniger und trockener Spätsommertag zu erwarten. Weiter nach Norden verdichtet sich die Bewölkung im Tagesverlauf und zu den Abendstunden beginnt es über Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu regnen. Der Regen kann sich in der Nacht nördlich einer Linie zwischen Münster und dem Bayerischen Wald nach Osten und Süden ausdehnen. Weiter nach Süden bleibt es weitgehend trocken.
Am Donnerstag zieht die Niederschlagsfront zügig nach Südosten ab und noch am Vormittag stellt sich bei wechselnder Bewölkung vielfach wieder Sonnenschein ein. An beiden Tagen weht der Wind schwach aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und kann über den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen phasenweise böig auffrischen. Die Temperaturen pendeln sich auf +17 bis +22 Grad ein.
Ein Hochdrucksystem dehnt sich am 25. und 26. September über Deutschland aus
Der Trog über Osteuropa verliert am 25. und 26. September (Freitag und Samstag) seinen Einfluss auf das Wettergeschehen über Deutschland. Ein kräftiges Sturmtief über Island schiebt den Keil des Azorenhochs weiter in Richtung Mitteleuropa und beginnt damit, dass Wetter über Deutschland, Österreich und die Schweiz zu dominieren. An beiden Tagen bleibt es verbreitet trocken. Bei wechselnder bis aufgelockerter Bewölkung ist verbreitet mit sonnigem Wetter zu rechnen.
Über dem Süden, über Teilen des Saarlands sowie von Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern, ist vielerorts eine maximal mögliche Sonnenscheindauer zu erwarten. Der Wind weht weiterhin schwach aus nordwestlichen Richtungen und kann phasenweise böig auffrischen. Die Temperaturen steigen über dem Norden auf +17 bis +21 Grad an und erreichen nach Süden bis +27 Grad.

- 13:00 Uhr: Wetterprognose - Wann kommt Regen und wann der Herbst?









