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Folgen für das Deutschlandwetter: Frontalzone dreht auf und wird dann blockiert

| M. Hoffmann

Frontalzone dreht für einen Moment auf. In raschen Abständen ziehen in den kommenden Tagen Tiefdrucksysteme von Island in Richtung Skandinavien und beeinflussen mit ihren südlichen Gradienten das Wetter über Deutschland. Mit Beginn der letzten Septemberdekade dehnt sich jedoch das Azorenhoch auf dem Atlantik nach Norden aus und beginnt, die vom Atlantik kommenden Tiefdrucksysteme zu blockieren.

Atlantische Frontensysteme erreichen Deutschland mit Wind, Wolken und etwas Regen
Atlantische Frontensysteme erreichen Deutschland mit Wind, Wolken und etwas Regen

Der erste Tiefdruckausläufer des Skandinavientiefs verlagert sich heute von Nordwest nach Südost. Er bringt teils kräftige Schauer und örtliche Gewitter (Gewitterradar), welche zu den Nachmittagsstunden die Alpen erreichen. Südlich einer Linie zwischen dem Bodensee und dem Bayerischen Wald kann es länger andauernd regnen und auch nennenswerten Niederschlag geben. Ist die Gewitterfront durchgezogen lockert die Bewölkung rückseitig auf und es stellt sich ein Sonne-Wolken-Mix mit gelegentlichen Schauern ein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und kann in Gewitternähe stark böig auffrischen. Vor dem Eintreffen der Front steigen die Temperaturen noch auf bis zu +25 Grad, ehe sie mit dem einsetzenden Regen auf bis zu +17 Grad zurückgehen.

Die nächste Front erreicht Deutschland am 17. September

Der Niederschlag über dem Südosten zieht in der Nacht zum 17. September (Donnerstag) nach Osten ab. Nachfolgend lockert die Bewölkung über Deutschland auf, sodass der Tag vielerorts mit Sonnenschein beginnt. Bereits am Vormittag zieht von Westen dichtes Gewölk auf und trübt den Sonnenschein zunehmend ein.

Die Wolken gehören zu einem weiteren Tiefdruckausläufer, der von Island in Richtung Skandinavien zieht. Ab den Nachmittagsstunden gehen etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Rostock ein paar Regenschauer nieder. Größere Niederschlagsmengen sind jedoch nicht zu erwarten. Der Wind frischt aus südwestlichen Richtungen böig auf und kann an der Nordseeküste stürmische Windböen bringen. Die Temperaturen erreichen +17 bis +22 Grad.

Sonne, Wolken und ein paar Regenschauer am 18. September

Die Front vom Donnerstag löst sich am 18. September (Freitag) über Deutschland auf. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt es nur zu gelegentlichen und meist nur vereinzelten Regenschauern. Auf ihrem Weg nach Baden-Württemberg und Bayern lösen sich die Schauer auf und es bleibt über dem Süden weitgehend trocken.

Zum Nachmittag lockert die Bewölkung mehr und mehr auf, sodass verbreitet die Sonne zum Vorschein kommt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +17 bis +22 Grad.

Am 19. September regnerisches Wetter über der Nordhälfte von Deutschland

Der nächste Ausläufer zieht am 19. September (Samstag) vom Atlantik in Richtung Skandinavien. Er trübt den anfänglichen Sonnenschein von Westen mit starker Bewölkung zunehmend von West nach Ost ein.

Nachfolgend beginnt es zu regnen, der sich am Vormittag etwa westlich einer Linie zwischen Köln und Hamburg und bis zu den Abendstunden nördlich einer Linie zwischen Köln und Dresden weiter nach Süden ausbreiten kann. Weiter nach Süden bleibt es bei verbreitet aufgelockerter Bewölkung zunächst noch trocken. Über dem Norden frischt der Wind aus südwestlichen Richtungen stark böig auf.

An den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind stürmische Windböen möglich. Die Temperaturen pendeln sich auf +17 bis +22 Grad ein. Über dem Südwesten können örtlich bis zu +25 Grad erreicht werden, während in den Regionen mit länger andauerndem Niederschlag die Werte sich näher an der +15-Grad-Marke orientieren.

Wetterwechsel am 20. und 21. September mit Rückgang der Temperaturen

Der Tiefdruckausläufer über Skandinavien setzt am 20. und 21. September (Sonntag und Montag) einen Trogimpuls nach Süden über Mitteleuropa ab und lässt die Grundströmung auf westliche bis nordwestliche Richtungen drehen.

In Verbindung mit stark böigem Wind, der über den Küsten und über exponierten Lagen stürmische Böen bringen kann, wird ein Luftmassenwechsel eingeleitet. Die Temperaturen können am Sonntag auf +17 bis +22 Grad und am Montag auf +15 bis +20 Grad zurückgehen. Über dem Westen und Südwesten bleiben die Werte mit +20 bis +24 Grad weiterhin auf einem für die Jahreszeit überdurchschnittlich hohen Niveau. Niederschlag ist möglich, insbesondere am Sonntag über den östlichen und südlichen Landesteilen. Zum Start in die neue Woche nimmt die Niederschlagsaktivität ab, die Wolkendecke lockert häufiger auf und die Sonne kann öfter zum Vorschein kommen.

Die Frontalzone versucht sich zu aktivieren, wird jedoch von einem Hochdrucksystem blockiert
Die Frontalzone versucht sich zu aktivieren, wird jedoch von einem Hochdrucksystem blockiert © www.meteociel.fr || wxcharts.com
Nächste Aktualisierung der Wetterprognose

Wetter Deutschland – aktuell

Stand: 06.10.2026 06:00 Uhr
(Darstellung: akt. Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)

Max. Temp. 17,4 °C Helgoland (Schleswig-Holstein)
Min. Temp. 0,4 °C Zugspitze (Bayern)
Max. Böe 53,3 km/h Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
Max. Niederschlag 1,0 mm Sankt Peter-Ording (Schleswig-Holstein)
Sonne (Ø) 0,1 h
Ø Temp. 9,3 °C
Wind (Ø) 7,6 km/h
Niederschlag (Ø) 0,08 mm
Luftdruck (Ø) 1.020,3 hPa

Top-5 Wetterwerte

  • Temperatur (°C) Station
    17,4 Helgoland (Schleswig-Holstein)
    16,7 Leck (Schleswig-Holstein)
    16,7 Sankt Peter-Ording (Schleswig-Holstein)
    16,6 Hattstedt (Schleswig-Holstein)
    16,3 List auf Sylt (Schleswig-Holstein)
  • Temperatur (°C) Station
    0,4 Zugspitze (Bayern)
    1,2 Deutschneudorf-Brüderwiese (Sachsen)
    1,8 Tirschenreuth-Lodermühl (Bayern)
    1,9 Lobenstein, Bad (Thüringen)
    2,3 Königshofen, Bad (Bayern)
  • Niederschlag (mm) Station
    1,0 Sankt Peter-Ording (Schleswig-Holstein)
    0,9 Krempel (Schleswig-Holstein)
    0,6 Erfde (Schleswig-Holstein)
    0,4 Groß Wittensee (Schleswig-Holstein)
    0,4 Ostenfeld (Rendsburg) (Schleswig-Holstein)
  • Windböe (km/h) Station
    53,3 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
    47,9 Darßer Ort (SWN) (Mecklenburg-Vorpommern)
    46,4 Brocken (Sachsen-Anhalt)
    46,4 Greifswalder Oie (Mecklenburg-Vorpommern)
    41,4 Büsum (Schleswig-Holstein)
  • Sonnenschein (h) Station
    0,5 Zugspitze (Bayern)
    0,4 München-Stadt (Bayern)
    0,3 Fürstenzell (Bayern)
    0,3 Görlitz (Sachsen)
    0,3 Dresden-Klotzsche (Sachsen)

Daten: Deutscher Wetterdienst

Wetter Deutschland – aktuell

Stand: 05.10.2026 23:00 Uhr
(Darstellung: akt. Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)

Max. Temp. 25,3 °C Rheinfelden (Baden-Württemberg)
Min. Temp. -0,6 °C Zugspitze (Bayern)
Max. Böe 57,6 km/h Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
Max. Niederschlag 59,1 mm Meßstetten-Appental (Baden-Württemberg)
Sonne (Ø) 8,7 h
Ø Temp. 13,7 °C
Wind (Ø) 8,7 km/h
Niederschlag (Ø) 1,78 mm
Luftdruck (Ø) 1.023,2 hPa

Top-5 Wetterwerte

  • Temperatur (°C) Station
    25,3 Rheinfelden (Baden-Württemberg)
    24,6 Huy-Pabstorf (Sachsen-Anhalt)
    24,5 Ohlsbach (Baden-Württemberg)
    24,5 Saarbrücken-Burbach (Saarland)
    24,4 Rheinau-Memprechtshofen (Baden-Württemberg)
  • Temperatur (°C) Station
    -0,6 Zugspitze (Bayern)
    1,9 Lobenstein, Bad (Thüringen)
    2,7 Neustadt am Kulm-Filchendorf (Bayern)
    2,7 Deutschneudorf-Brüderwiese (Sachsen)
    2,9 Eslohe (Nordrhein-Westfalen)
  • Niederschlag (mm) Station
    59,1 Meßstetten-Appental (Baden-Württemberg)
    27,5 Oberstdorf (Bayern)
    23,5 Hinterhornbach - Österreich (Tirol)
    23,0 Gramais - Österreich (Tirol)
    17,6 Oberstdorf-Rohrmoos (Bayern)
  • Windböe (km/h) Station
    57,6 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
    56,5 Strucklahnungshörn (Schleswig-Holstein)
    56,2 Leuchtturm Alte Weser (Niedersachsen)
    53,6 Hallig Hooge (Schleswig-Holstein)
    53,6 Föhr (Schleswig-Holstein)
  • Sonnenschein (h) Station
    10,9 Saarbrücken-Ensheim (Saarland)
    10,8 Nürnberg (Bayern)
    10,8 Lautertal-Oberlauter (Bayern)
    10,8 Würzburg (Bayern)
    10,7 Fichtelberg (Sachsen)

Daten: Deutscher Wetterdienst

Regenradar
Regenradar Deutschland
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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