Skandinavientief: Noch einmal sommerlich warm - dann ändert sich das Wetter
Ein Tiefdruckgebiet über Island nimmt Kurs auf Skandinavien und schiebt auf seiner Vorderseite kurzzeitig ungewöhnlich warme Luftmassen weit nach Norden. So steigen die Temperaturen über Deutschland nochmals in den sommerlichen Bereich, wobei ganz über dem Südwesten das Erreichen der +30 Grad-Marke nicht ausgeschlossen werden kann. Im weiteren Verlauf der Woche erreicht das Tiefdruckgebiet Skandinavien und greift zur Wochenmitte nach Süden aus. Die Folge: Ein Wetterwechsel mit mehr Wind, mehr Regen und zurückgehende Temperaturen.

Bei wechselnder Bewölkung ist heute verbreitet ein sonniger und trockener Spätsommertag zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen ganz über dem Nordosten +16 bis +20 Grad und über dem Südwesten +22 bis +26 Grad. Über dem äußersten Südwesten sind örtlich bis +28 Grad möglich.
Ungewöhnlich warmes Wetter am 15. September
Das Tiefdrucksystem verlagert sich am 15. September (Dienstag) weiter in Richtung Skandinavien und drängt den nach Norden strebenden Hochdruckrücken nach Süden zurück. So verstärken sich die Gradienten zwischen den beiden Wettersystemen, was einen Zustrom ungewöhnlich warmer Luftmassen aus südwestlichen Richtungen zur Folge hat. So erreichen die Temperaturen +24 bis +28 Grad. Über den westlich gelegenen Ballungsgebieten und ganz über dem Südwesten sind +27 bis +30 Grad nicht ausgeschlossen. Etwas frischer bleibt es mit +22 Grad über dem äußersten Nordosten. Im Tagesverlauf verdichtet sich die Bewölkung von Nordwesten und trübt den Sonnenschein zunehmend ein. Ab den späten Nachmittagsstunden beginnt es über dem Nordwesten zu regnen, der sich in der ersten Nachthälfte etwa nördlich einer Linie zwischen Saarland und Usedom ausbreiten kann.
Regen am 16. September
Der Niederschlag über dem Nordwesten zieht in der Nacht auf Mittwoch weiter nach Südosten und erreicht zu den Nachmittagsstunden Baden-Württemberg und Bayern. Zu den späten Nachmittagsstunden verlagert sich der Regen etwa östlich einer Linie zwischen Bodensee und Bayerischem Wald. Dort kann mit länger andauerndem und auch ergiebigem Niederschlag gerechnet werden.
Weiter nach Westen und Norden lässt die Niederschlagstätigkeit nach und bei wechselnder Bewölkung sind noch ein paar Schauer zu erwarten. Zwischendurch sind auch längere sonnige Abschnitte möglich. Der Wind kommt böig aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen gehen auf +17 bis +21 Grad zurück und können bei Dauerregen auch unter der +15-Grad-Marke liegen.
Windiges und an den Küsten auch stürmisches Schauerwetter vom 17. bis 19. September
Im Zeitraum vom 17. bis 19. September (Donnerstag, Freitag und Samstag) verlagert sich der Tiefdruckkern über Skandinavien und beeinflusst mit seinen südlichen Gradienten das Wetter über Deutschland.
So zeigt sich der Himmel meist stark bis wechselnd bewölkt und zeitweilige Schauer sorgen für einen unbeständigen Wettercharakter. Diese sind zunächst gleichmäßig über Deutschland verteilt und können sich zum Samstag mehr auf eine Linie nördlich von Köln und Berlin konzentrieren. Der Wind frischt böig aus westlichen bis südwestlichen Richtungen auf und kann an den Küsten von Nord- und Ostsee, insbesondere zum Samstag, zu stürmischen Windböen führen. Die Temperaturen pendeln sich meist auf +17 bis +21 Grad ein und können ganz über dem Südwesten örtlich auf bis +24 Grad ansteigen.

- 13:00 Uhr: Wettertrend: Blockadehoch mit trockenem und warmem Spätsommerwetter oder ein Störimpuls mit unwetterartigem Dauerregen?









