Bis zu 30 Grad: Spätsommer erreicht Deutschland - dann kommt der Wetterwechsel
Das Tiefdrucksystem beginnt sich heute zwischen Grönland und Island einzudrehen und lässt auf seiner Vorderseite einen Hochdruckrücken über Mitteleuropa nach Norden aufsteigen. Im weiteren Verlauf der Woche verlagert sich das Tiefdruckgebiet weiter in Richtung Skandinavien und trogt bis Mitte September nach Süden aus. So steigen die Temperaturen zum Start in die neue Woche kräftig an und sinken zur Wochenmitte rapide ab. Begleitet wird der Wetterwechsel von starker Bewölkung einem phasenweise böigen Wind und zeitweiligem Niederschlag.

Der Ausläufer eines Tiefdruckgebiets über Skandinavien streift heute Deutschland und sorgt verbreitet für starke Bewölkung. Diese kann in Richtung der Alpen noch auflockern und dort für einen sonnigen Start in den Tag sorgen. Der Regen der Nacht verlagert sich jedoch zügig von Nordwesten weiter in Richtung der Mittelgebirge und zieht zu den Nachmittagsstunden weiter in Richtung der Alpen. Zu den späten Nachmittagsstunden verstärkt sich etwa südlich einer Linie zwischen Köln und Nürnberg der Niederschlag und kann regional kräftiger ausfallen und von Gewittern begleiteten werden (Gewitterradar). Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +16 bis +22 Grad. Ganz über dem Südwesten sind örtlich bis +27 Grad möglich, während bei länger andauerndem Niederschlag die Werte um die +15-Grad-Marke herum schwanken.
14. September: Spätsommerwetter über Deutschland
Am 14. September (Montag) gelangt Deutschland in den Einflussbereich des Hochdruckrückens. Bei wechselnder Bewölkung ist verbreitet mit Sonnenschein zu rechnen und Niederschlag ist nicht mehr zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen steigen bis zu den Nachmittagsstunden auf +20 bis +25 Grad an. Ganz über dem Südwesten sind örtlich bis +28 Grad möglich. Etwas frischer bleibt es mit +17 bis +20 Grad über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie dem nördlichen Brandenburg.
15. September: Islandtief bringt bis +30 Grad
Das Tiefdruckgebiet dreht sich am 15. September (Dienstag) weiter über Island ein und schiebt im Verbund mit dem Hochdruckrücken ungewöhnlich warme Luftmassen nach Deutschland. Das lässt die Temperaturen auf +22 bis +26 Grad und örtlich auf bis +28 Grad ansteigen. Über den westlich gelegenen Ballungsgebieten sowie über dem äußersten Südwesten können sogar Temperaturen von bis +30 Grad nicht ausgeschlossen werden. Im Tagesverlauf verdichtet sich die Bewölkung rasch von Nordwesten und zu den Abendstunden sind nördlich einer Linie zwischen Köln und Usedom die ersten - teils kräftigen - Schauer und Gewitter möglich. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus südwestlichen Richtungen.
16. September: Markanter Wetterwechsel mit Temperaturrückgang
Das Tiefdruckgebiet über Island verlagert sich in der Nacht auf den 16. September (Mittwoch) weiter in Richtung Skandinavien und setzt einen Trogprozess nach Süden in Gang. Über Deutschland hat das bei starker bis wechselnder Bewölkung teils kräftigen Niederschlag zur Folge.
Dieser dehnt sich in der Nacht weiter nach Süden aus, ist in der ersten Tageshälfte etwa südlich einer Linie zwischen Baden-Württemberg und Brandenburg aktiv und kann zu den späten Nachmittagsstunden noch südlich der Donaulinie auftreten. Mitunter können die Gewitter kräftiger und lokal auch unwetterartig ausfallen.
Rückseitig lässt der Niederschlag nach, die Wolken lockern auf und die Sonne kommt häufiger zum Vorschein. Zwischendurch sind immer wieder Schauer möglich. Der Wind frischt böig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen auf. Die Temperaturen gehen auf +17 bis +21 Grad zurück und können bei länger andauerndem Niederschlag teils unter der +15-Grad-Marke verweilen.
17. und 18. September: Unbeständiges Schauerwetter
Im Zeitraum vom 17. bis 18. September liegt Deutschland weiterhin im Einflussbereich des nach Süden ziehenden Troges des Skandinavientiefs. So kommt es bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung zu zeitweiligen Schauern, welche regional kräftiger ausfallen können. Zwischendurch sind aber auch immer wieder längere sonnige und trockene Abschnitte möglich. Der Wind kommt phasenweise böig aus südwestlichen Richtungen. An den Küstenregionen der Nordsee kann er stark böig bis stürmisch auffrischen und dreht zum Freitag auf westliche Richtungen. Die Temperaturen pendeln sich meist auf +17 bis +22 Grad ein.

- 13:00 Uhr: Wettertrend: Die Umstellung der Großwetterlage - kommt ausreichend Regen, stellt sich Herbstwetter ein, oder setzt sich doch der Spätsommer durch?









