September-Wetter im Wandel: Auf Wärme folgen Wolken, Regen und kräftiger Wind
Ein Tiefdruckgebiet intensiviert sich aktuell im Bereich zwischen Grönland und Island. Zum Wochenende zieht es über das europäische Nordmeer nach Nordosten ab und lässt auf seiner Rückseite ein weiteres Tiefdrucksystem entstehen. Dieses zieht im Verlauf der Woche von Island aus in Richtung Skandinavien. Durch die Tiefdruckverlagerung baut sich ein Hochdruckrücken über Mitteleuropa auf, der über Deutschland zunächst für eine ungewöhnlich warme Südwestanströmung der Luftmassen sorgt. Doch bevor sich die Luftmasse festsetzen und weiter erhitzen kann, beginnt das zweite Tiefdruckgebiet über Skandinavien nach Süden auszutrogen, während sich das Azorenhoch auf dem Atlantik als Blockadesystem positioniert.

Ein Ausläufer des Tiefdrucksystems bei Island streift heute Deutschland. Über Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie über dem Südosten von Bayern ist bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung mit ein paar Regenschauern zu rechnen. Diese können sich im Laufe des Abends auch über Teile von Thüringen und Sachsen-Anhalt etwas nach Osten ausdehnen. Viel an Niederschlag ist jedoch nicht zu erwarten und es bleibt bei überwiegend schwachen Winden aus unterschiedlichen Richtungen trocken. Die Temperaturen erreichen +17 bis +23 Grad und können bei starker Bewölkung und in der Nähe von Schauern um die +15-Grad-Marke schwanken.
12. September: Der nächste Tiefdruckausläufer erreicht Deutschland
Bereits in der Nacht auf den 12. September (Samstag) zeiht sich von Nordwesten die Bewölkung weiter zu und trübt im Tagesverlauf den Sonnenschein auch über dem Süden von Deutschland phasenweise ein. Bliebt der Vormittag noch weitgehend trocken, so beginnt es ab den Nachmittagsstunden zunächst über Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu regnen, der sich bis zu den Abendstunden etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin nach Süden ausdehnen kann. Weiter nach Süden bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen bei schwachen Winden aus westlichen Richtungen +17 bis +23 Grad und über dem Südwesten örtlich bis +25 Grad. Über dem äußersten Südwesten sind örtlich bis +26 Grad möglich.
13. September: Viele Wolken, zeitweiliger Niederschlag
Am 13. September (Sonntag) verlagert sich der Tiefdruckausläufer weiter nach Süden und sorgt bei überwiegend starker Bewölkung für zeitweiligen Niederschlag. Der Schwerpunkt der Niederschlagsaktivität liegt voraussichtlich entlang eines breiten Streifens zwischen Rheinland-Pfalz und dem Bayerischen Wald. Der Wind frischt aus südwestlichen bis westlichen Richtungen auf und die Temperaturen erreichen +17 bis +23 Grad, wobei über dem äußersten Südwesten bis +25 Grad erreicht werden können. Über den Regionen mit Regen schwanken die Temperaturen zwischen +14 und +16 Grad.
14. September: Sonniges Spätsommerwetter
Noch in der Nacht auf den 14. September (Montag) zieht die Niederschlagsfront vom Sonntag nach Osten ab. So beginnt die neue Woche bei wechselnder Bewölkung verbreitet mit Sonnenschein und trockenem Spätsommerwetter. Der Wind kommt meist schwach aus westlichen bis südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +17 bis +22 Grad und über dem Südwesten örtlich bis +25 Grad.
15. und 16. September: Wetterwechsel mit vielen Wolken, etwas Regen und einem stark böigen Wind
Der Ausläufer eines Tiefdrucksystems, welches sich bis Mitte der kommenden Woche von Island in Richtung Skandinavien verlagert, beeinflusst das Wetter über Deutschland im Zeitraum vom 15. bis 16. September.
Am Dienstag zieht von Nordwesten her starke Bewölkung auf und nachfolgend setzt Niederschlag ein, der sich bis zu den späten Nachmittagsstunden nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin nach Süden ausdehnen kann. Weiter nach Süden lässt die Niederschlagstätigkeit nach, die Wolken lockern auf und verbreitet ist mit Sonnenschein zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und bei Regen ist es mit +16 bis +20 Grad frischer.
Die Niederschlagsfront dehnt sich in der Nacht auf Mittwoch weiter nach Südosten aus und bringt tagsüber bei starker bis wechselnder Bewölkung zeitweilige Schauer. Der Wind frischt stark böig aus westlichen Richtungen auf und kann über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zu stürmischen Windböen führen. Die Temperaturen gehen auf +18 bis +22 Grad zurück und können in Schauernähe mit bis +16 Grad noch etwas frischer ausfallen.










