Wetter- und Temperaturwechsel: Temperaturwechsel: Nach der Abkühlung wird es wieder ungewöhnlich warm
Wetterwechsel mit Rückgang und wieder Anstieg der Temperaturen. In den kommenden 24 Stunden verlagert sich ein Tiefdrucksystem vom europäischen Nordmeer in Richtung Skandinavien und führt frischere Luftmassen aus nordwestlichen Richtungen nach Deutschland. Während das Tiefdruckgebiet über Skandinavien nach Nordosten abzieht, führt ein weiteres Tiefdruckgebiet bei Island im Zusammenspiel mit einem kalten Azorenhoch erneut warme Luftmassen nach Deutschland.

Der Himmel bewölkt sich heute etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin. Zum Nachmittag setzen westlich einer Linie zwischen Köln und Hamburg die ersten, teils kräftigen Schauer und Gewitter ein (Gewitterradar). Diese dehnen sich in der Nacht langsam nach Südosten aus und können am Mittwoch südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin noch aktiv sein. Zum Nachmittag ziehen diese sich jedoch mehr und mehr über Baden-Württemberg und Bayern und zum späten Nachmittag dann über die Gebiete südlich der Donau-Linie zurück.
Sind die Schauer und Gewitter durch, lässt der Niederschlag nach und bei aufgelockerter Bewölkung kommt verbreitet die Sonne zum Vorschein. Vor der Front erreichen die Temperaturen am Dienstagnachmittag etwa südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin noch +25 bis +30 Grad und ganz über dem Südwesten bis +33 Grad und gehen nachfolgend auf +17 bis +22 Grad zurück. Der Wind kommt am Dienstag noch böig aus südwestlichen Richtungen und dreht zur Wochenmitte auf westliche bis nordwestliche Richtungen. Über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee können stürmische Windböen möglich sein.
10. bis 13. September: Ungewöhnlich warmes Spätsommerwetter kündigt sich an
Im Zeitraum vom 10. bis 13. September (Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag) gelingt es dem Tiefdruckgebiet über Skandinavien nicht mehr, den Bereich über Mitteleuropa und somit das Wetter über Deutschland zu beeinflussen. Stattdessen dreht sich bei Island das nächste Tiefdruckgebiet ein und schiebt mit seiner Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn einen Keil des Azorenhochs in Richtung Mitteleuropa. So dreht die Grundströmung zum Wochenende von Nordwest auf Südwest und bringt verbreitet trockenes, sonniges und ungewöhnlich warmes Spätsommerwetter.
Nach dem Wetterwechsel wieder ansteigende Temperaturen
So zeigt sich der Himmel am Donnerstag etwa südlich der Linie zwischen dem Bodensee und dem Bayerischen Wald noch überwiegend stark bewölkt, doch ist kein nennenswerter Niederschlag mehr zu erwarten. Über dem Rest von Deutschland lockert die Bewölkung auf und verbreitet ist sonniges Spätsommerwetter zu erwarten.
Am Freitag erreicht zwar ein Tiefdruckausläufer Deutschland, trübt den Sonnenschein ein und kann über dem äußersten Nordwesten den einen oder anderen Schauer bringen, doch bleibt es sonst trocken.
Am Samstag lockert die Bewölkung weiter auf und bis Sonntag stellt sich weitgehend sonniges und trockenes Spätsommerwetter ein. Der Wind kommt am Donnerstag noch aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und dreht bis Sonntag auf südwestliche Richtungen. Die Temperaturen steigen von Donnerstag mit +17 bis +22 Grad bis Sonntag auf +20 bis +25 Grad an und können ganz über dem Südwesten mit bis +27 Grad sommerliche Temperaturen möglich machen.

- 13:00 Uhr: Wetterprognose: Unsichere Wetterentwicklung - Blockadehoch kommt, doch entscheidet dessen Position zwischen Spätsommer- und Herbstwetter









