Wettervorhersage September 2025: Unbeständiger Start mit Schauern, Gewittern und Sonne
Wie der August endet, so beginnt das Wetter im September. Deutschland liegt im Verlauf der Woche weiterhin zwischen den Fronten eines Hochdrucksystems über Osteuropa und eines Tiefdruckkomplexes bei England. Es bleibt warm, doch ist mit dieser Pattsituation kein stabiles Wetter zu erwarten.

Eine Schauerfront zieht heute von West nach Ost. Der Start in die neue Woche beginnt über dem Westen mit vielen Wolken und teils kräftigen Schauern und örtlichen Gewittern (Gewitterradar), die sich – unter Abschwächung – bis zum Nachmittag bis zu einer Linie zwischen Hamburg und München vorarbeiten und zum Abend die östlichen Landesteile erreichen können. So ist lediglich östlich der Linie zwischen Rostock und dem Bayerischen Wald mit nennenswertem Sonnenschein zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen vor der Front bis +28 Grad und gehen nachfolgend auf +17 bis +21 Grad ab.
Unbeständiges Wetter
Die Schauerfront kommt am 2. September (Di.) nur sehr langsam nach Osten voran und kann über Teilen von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen noch bis zum Nachmittag zu teils gewittrigen Regenschauern führen. Von Westen lockert die Bewölkung auf, und neben Schauern sind auch sonnige Momente möglich. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +18 bis +22 Grad. Mit Sonnenschein sind bis +24 Grad und in Schauernähe bis +16 Grad möglich.
Zwischenhoch und die nächste Front
Der 3. September (Mi.) beginnt bei wechselnder Bewölkung teils mit Sonnenschein, der sich zum Nachmittag von einer aufziehenden Front über dem Westen eintrüben lässt. Die ersten Schauer und Gewitter sind zum Nachmittag zu erwarten, die sich bis zum Abend westlich einer Linie vom Saarland und Hamburg ausdehnen und sich in der Nacht auf ihrem Weg nach Osten auflösen können. Erhöht bleibt die Schaueraktivität über Teilen des Saarlands, Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +20 bis +25 Grad ansteigen.
Die nächste Front schleift über Deutschland hinweg
Kaum hat sich die eine Front nach Osten verabschiedet, drängt sich am 3. September (Mi.) von Westen schon die nächste auf. Bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung kommt es im Tagesverlauf häufiger zu Schauern, die von West nach Ost ziehen und in ihrer Intensität unterschiedlich ausfallen können. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt nach der aktuellen Regenprognose nördlich einer Linie von Münster und Berlin. Die Temperaturen erreichen bei einem auffrischenden Wind aus südwestlichen Richtungen +20 bis +25 Grad und können mit länger andauerndem Niederschlag unter die +20-Grad-Marke absinken.
Fronten laufen auf ein Hochdrucksystem auf
Eine Pattsituation mit einem Hoch über Osteuropa und einem Tief über Westeuropa lässt am 4. und 5. September (Do. und Fr.) die nächste Gewitterfront über Deutschland hinwegschleifen. Bei überwiegend starker Bewölkung konzentriert sich der spärliche Sonnenschein am Donnerstag über den östlichen und am Freitag über den westlichen Bundesländern. Zahlreiche Schauer drängen in dieser Zeit von West nach Ost und können regional kräftiger ausfallen und von Gewittern begleitet werden. Die Gewitter können in der Nacht auf Freitag über Baden-Württemberg und dem westlichen Bayern sowie tagsüber über Bayern lokal unwetterartig ausfallen. Weitgehend trocken bleibt es über dem Norden und Nordosten. Der Wind kommt am Donnerstag schwach aus südwestlichen und dreht zum Freitag auf nördliche Richtungen. Erreichen die Temperaturen am Donnerstag noch +22 bis +26 Grad und über dem Osten bis +28 Grad, sinken diese am Freitag auf +18 bis +22 Grad ab. Über Baden-Württemberg und Bayern kann es mit bis +16 Grad frischer sein.
Über dem Westen sonniges und trockenes Sommerwetter
Die Front vom Freitag hängt am 6. September noch über den östlichen Landesteilen fest und führt bevorzugt über dem östlichen Mittelgebirgsraum zu zeitweiligem Niederschlag. Über dem Rest von Deutschland lockert die Bewölkung auf und die Sonne kommt häufiger zum Vorschein, was die Temperaturen über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf sommerliche +24 bis +27 Grad ansteigen lassen kann. Sonst sind +20 bis +25 Grad und in Schauernähe bis +18 Grad möglich. Der Wind kommt schwach aus östlichen Richtungen.
| Datum | Wetterlage | Temperaturen (in Grad) | Wind | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| 1. September (Mo.) | Schauerfront von West nach Ost, viele Wolken, Gewitter möglich | Vor Front bis 28, danach 17–21 | Schwach, südliche Richtungen | Östlich Rostock–Bayerischer Wald Sonnenschein |
| 2. September (Di.) | Schauerfront langsam ostwärts, Schauer und Gewitter, teils sonnig | 18–22, mit Sonne bis 24, bei Schauern 16 | Schwach, südwestlich | Schauer besonders in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen |
| 3. September (Mi.) | Wechselnd bewölkt, nachmittags Schauer und Gewitter von Westen | 20–25 | Schwach, südlich | Schauer über Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg |
| 3. September (Mi., zweite Front) | Stark bis wechselnd bewölkt, häufige Schauer | 20–25, bei Dauerregen unter 20 | Auffrischend, südwestlich | Regen besonders nördlich Münster–Berlin |
| 4.–5. September (Do.–Fr.) | Starke Bewölkung, zahlreiche Schauer und Gewitter, regional kräftig | Do.: 22–26, Osten bis 28 / Fr.: 18–22, Bayern bis 16 | Do.: schwach, südwestlich / Fr.: nördlich | Lokal unwetterartige Gewitter in Bayern und Baden-Württemberg |
| 6. September (Sa.) | Osten noch Regen, sonst auflockernd, sonnig | Niedersachsen/NRW 24–27, sonst 20–25, bei Schauern 18 | Schwach, östlich | Im Westen sommerlich |

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