Wetter-Vorhersage September 2021: Nebel, Sonne, Wolken und ein paar Schauer im Wechsel

Sonne, Wolken und ein paar Schauer dominieren das Septemberwetter der kommenden Tage
Sonne, Wolken und ein paar Schauer dominieren das Septemberwetter der kommenden Tage

Deutschland liegt in den kommenden Tagen im Einflussbereich zwischen einem Tief und einem Hoch. Was folgt, ist eine gradientenschwache Wetterlage mit einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken, Frühnebel und ein paar Regenspritzer.

Löst sich der frühmorgendliche Nebel auf, so ist südlich der Linie von Bremen und Dresden mit einem weitgehend sonnigen Septembertag zu rechnen. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zu und ganz über dem Osten können vereinzelte Regentropfen niedergehen, jedoch reicht die Niederschlagsmenge nicht aus, um als nennenswert zu bezeichnen wäre. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann über dem Nordosten böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen +17 bis +21 Grad und können über dem Westen und dem Südwesten auf bis +24 Grad ansteigen.

Viele Wolken, etwas Regen

Ein schwacher Tiefdruckausläufer liegt am 19. September (So.) über dem westlichen Alpenraum und kann südlich der Linie von Stuttgart und Regensburg für etwas Niederschlag sorgen, wobei die Regenmengen sich in Grenzen halten und es verbreitet trocken bleiben kann. Weiter nach Norden kommt bei starker bis wechselnder Bewölkung ab und an die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann über Baden-Württemberg und Bayern phasenweise böig auffrischen. Die Temperaturen erreichen +15 bis +20 Grad und mit Sonnenschein sind bis +24 Grad möglich. Südlich der Linie vom Schwarzwald und Oberstdorf kann es mit +13 bis +17 Grad kühler sein.

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Über dem Süden unbeständiges Septemberwetter

Ein schwacher Tiefdruckausläufer liegt am 20. September (Mo.) über den Alpen und sorgt südlich der Linie von Köln und Dresden für starke bis wechselnde Bewölkung. Über Baden-Württemberg und Bayern kann der eine oder andere Regenspritzer niedergehen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und ein überwiegend sonniger und trockener Septembertag ist zu erwarten. Die Temperaturen erreichen +15 bis +20 Grad und können über dem Westen örtlich bis +22 Grad erreichen.

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Über dem Norden viele Wolken

Das Wetter ist am 21. September (Di.) zwar hochdruckdominiert, doch tummeln sich viele Wolken am Himmel und trüben den Sonnenschein nördlich der Linie von Köln und Berlin weitgehend ein. Es bleibt trocken. Weiter nach Süden sind nach Nebelauflösung längere sonnige Abschnitte möglich. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +14 bis +18 Grad ein und können mit einer entsprechenden Sonnenscheindauer bis +20 Grad erreichen.

Sonne und Wolken

Nördlich der Linie von Baden-Württemberg und Dresden kommt am 22. September (Mi.) häufiger die Sonne zum Vorschein und mit Regen ist nicht zu rechnen. Weiter nach Süden nimmt die Bewölkung zu, doch ist nicht mit Niederschlag zu rechnen. Die Temperaturen erreichen bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen +16 bis +22 Grad.

Über dem Süden ein sonniger Septembertag

Über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern trübt am 23. September starke Bewölkung den Himmel ein und zum Nachmittag ist mit etwas Niederschlag zu rechnen. Die Wolkenfelder dehnen sich bis zum späten Nachmittag nördlich einer Linie von Stuttgart und Nürnberg aus, während der - leichte Regen - nördlich der Mittelgebirge hängen bleibt. Mit viel Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind frischt aus westlichen Richtungen kommend auf und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind stürmische Windböen nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen pendeln sich nördlich der Linie von Köln und Berlin auf +12 bis +16 Grad ein und weiter nach Süden können bis +20 Grad erreicht werden.

Schwachgradientiges Wetter, bei dem sich ein Hoch und ein Tief in einer Pattsituation befinden. Das Resultat ist ein leicht unbeständiger Wettercharakter, der in den Morgenstunden zu Nebel neigt. Ob sich darüber hinaus der Herbst oder der Altweibersommer bemerkbar machen kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Herbst und Winter 2021/2022.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für September

  • Anfang des Monats häufig wechselhaftes, teils auch kühles Wetter
  • Vom 3. bis zum 10. September mit 74 % Wahrscheinlichkeit schönes Spätsommerwetter
  • Erste Nachtfröste ab der Monatsmitte möglich
  • Altweibersommer häufig vom 22. bis 29. (Wahrscheinlichkeit 86 Prozent)
  • Sehr häufig hoher Luftdruck zur Monatsmitte
  • Tageslänge liegt zum Beginn bei 13 Stunden und 49 Minuten und am Ende bei 11 Stunden und 42 Minuten
  • Tag und Nachtgleiche ist am 22.

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