Wetter September 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter September 2018 aktuelle Wettervorhersage vom 17.09.2018: Außergewöhnlich heiß mit Potential für Unwetter

  • M. Hoffmann

Der Sommer zeigt im September nochmals, was er kann. Doch zum Ausklang der Woche nimmt das Potential für Unwetter zu und ein Wetterumschwung kündigt sich mit einem Herbststurm an.

Wolkenfelder trüben den Sonnenschein über dem Norden etwas ein, Niederschläge sind aber allenfalls in leichter Form entlang der Küstenregionen zu erwarten, sonst bleibt es trocken. Nach Süden lockert die Bewölkung rasch auf und über Bayern und Baden-Württemberg scheint die Sonne ungetrübt von einem blauem Himmel. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +22 bis +27 Grad und örtlich sind auch bis +29 Grad möglich.

Sommerwetter im September

Deutschland liegt am 18. September zwischen den Fronten eines Tiefdrucksystems auf dem Atlantik und eines Hochdruckkeils über der Mittelmeerregion. So werden aus südwestlichen Richtungen sehr warme Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Temperaturen mit viel Sonnenschein auf +24 bis +28 Grad und örtlich auch über die +30 Grad Marke hinaus ansteigen lassen kann. Hochsommer im September!. Zum Nachmittag können über dem Süden Quellwolken für vereinzelte Schauer und Gewitter sorgen, deren Schwerpunkt entlang der Alpen liegen kann, sonst bleibt es trocken.

Der Sommer im September
Der Sommer im September

Der Sommer bleibt

Wenig Veränderung am 19. September. Das Tief kommt nur sehr langsam nach Osten voran und sorgt mit ein paar Wolkenfeldern zum Nachmittag für regional vereinzelt auftretende Schauer und Gewitter, deren Schwerpunkt über dem Südosten liegen kann. Verbreitet bleibt es aber am Mittwoch trocknen und die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad und örtlich über die +30 Grad Grenze hinaus teils hochsommerlich warme Werte. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen, kann aber zum späten Nachmittag über dem Nordwesten böig auffrischen.

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Und noch ein sommerlicher Septembertag

Das Tiefdrucksystem erreicht am 20. September England und führt von Westen mehr Wolken nach Deutschland, was aber nicht verhindern kann, dass der Wettercharakter überwiegend sonnig bleibt. Lokale Schauer und Gewitter sind im Tagesverlauf nicht auszuschließen, doch bleibt es verbreitet trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen mit +24 bis +28 Grad sommerlich warme Werte und können entlang der Küstenregionen mit +20 bis +25 Grad etwas kühler ausfallen.

Wind, Sturm, Regen - Unwetterpotential

Ein Tiefdruckausläufer zieht am 21. September von England in Richtung Skandinavien weiter und beeinflusst mit seinem Tiefdruckausläufer vermehrt das Wetter über Deutschland. Ab der zweiten Nachthälfte frischt der Wind aus südwestlichen Richtungen kommend stark bis stürmisch auf und kann über den Küstenregionen für schwere Sturmböen sorgen. Weiter nach Süden schwächt sich der Wind ab, bleibt aber auch dort stark bis mäßig. Begleitet wird der Wind von einem Niederschlagsband, welches zum Vormittag über dem Westen, zum Nachmittag entlang eines breiten Streifens von Hamburg und Stuttgart und zum Abend über den östlichen Regionen für Regen sorgen kann. Bevor der Niederschlag einsetzt, erreichen die Temperaturen nochmals +23 bis +27 Grad und können über dem äußersten Osten auch nochmals bis an die +30 Grad Marke ansteigen, doch mit einsetzendem Niederschlag kann es mit +14 bis +18 Grad rasch kühler werden.

Herbstlicher zum Wochenende

Vom Hochsommer in den Frühherbst - und das binnen 24 Stunden. Verantwortlich hierfür ist weiterhin das Tiefdrucksystem, welches auf seiner Rückseite mit +14 bis +18 Grad nun kühlere Luftmassen am 22. September nach Deutschland führt. Der Wind kommt nördlich der Linie von Köln und Dresden stark bis mäßig aus nordwestlichen Richtungen und schwächt sich nach Süden aus westlichen Richtungen kommend etwas ab. Über dem Norden kommt es bei wechselnder Bewölkung zu gelegentlichen Schauern und nach Süden herrscht meist starke Bewölkung mit einer geringen Niederschlagsneigung vor.

Ob es nun herbstlich bleibt, oder ob das nächste Tiefdrucksystem erneut warme Luftmassen auf seiner Vorderseite nach Deutschland führen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Herbst und Winter 2018/2019.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +4,63 +3,5 +2,73 220 l/m² - zu nass

Wetterfakten September

Der September ist der erste meteorologische Herbstmonat. Im September gibt es folgende Wettersingularitäten, welche sehr häufig eintreffen:

  • Anfang September häufig wechselhaftes, teils auch kühles Wetter
  • Vom 3. bis zum 10. September mit 74% Wahrscheinlichkeit schönes Spätsommerwetter
  • Erste Nachtfröste ab Mitte September möglich
  • Altweibersommer häufig vom 22. bis 29. September (Wahrscheinlichkeit 86 Prozent)
  • Sehr häufig hoher Luftdruck Mitte September
  • Tageslänge liegt zum Septemberbeginn bei 13 Stunden und 49 Minuten und Ende September 11 Stunden und 42 Minuten
  • Tag und Nachtgleiche ist am 22. September

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