Eine Luftmassengrenze sorgt von Norden für eine Abkühlung der viel zu warmen September-Temperaturen, doch bleibt der spätsommerliche Wettercharakter vorerst erhalten.

Dichte Wolkenfelder sind bereits über dem Norden aufgezogen und sorgen im Tagesverlauf etwa nördlich der Linie von Köln und Berlin für leichten Niederschlag, Mit der Bewölkung dreht der Wind auf nördliche Richtungen und frischt zeitweilig böig auf. Die Temperaturen gehen auf frische +13 bis +18 Grad zurück.
Anders die Situation südlich der Linie. Hier scheint fast den ganzen Tag über die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel und es bleibt trocken. Bei einem schwachen Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen erreichen die Temperaturen sommerliche +24 bis +28 Grad und örtlich sind hochsommerliche Werte von über +30 Grad möglich.

Luftmassengrenze kommt weiter nach Süden voran

Der Tiefdruckausläufer dehnt sich am 13. September weiter nach Süden aus und sorgt auch über Bayern und Baden-Württemberg für starke bis wechselnde Bewölkung und zeitweilige Schauer und Gewitter, welche mancherorts auch kräftiger ausfallen können. Nördlich von Baden-Württemberg und Bayern lässt die Niederschlagsneigung im Tagesverlauf nach und über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann zum Nachmittag die Sonne zum Vorschein kommen. Die Temperaturen erreichen südlich der Linie vom Saarland und Sachsen warme +24 bis +28 Grad, während es weiter nördlich mit +15 bis +20 Grad und örtlich bis +22 Grad deutlich frischer sein kann. Der Wind kommt schwach aus überwiegend nördlichen Richtungen.

Das Wetter im September 2018 war bislang viel zu warm und die Trockenheit bleibt in manchen Regionen ein Thema
Das Wetter im September 2018 war bislang viel zu warm und die Trockenheit bleibt in manchen Regionen ein Thema

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Ein etwas unbeständiger September-Tag über dem Süden

Die letzten Reste des Tiefdrucksystems sorgen am 14. September im Schwerpunkt über Bayern und Baden-Württemberg noch für Schauer und Gewitter. Sonst ist mit einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken und nur ganz vereinzelten Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen verbreitet +20 bis +25 Grad und über dem Süden örtlich bis +27 Grad.

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Spätsommerliches September-Wochenende

Deutschland liegt im Zeitraum vom 15. und 16. September zwischen einem Tief über den Alpen, eines weiteren Tiefdrucksystems zwischen England und Skandinavien und einem Hochdruckkeil, welcher quer über Deutschland verläuft. So ziehen über dem Norden und Süden zeitweilig Wolkenfelder vorüber und können vereinzelt für etwas Niederschlag sorgen. Über einem breiten Streifen vom Saarland bis nach Brandenburg scheint verbreitet die Sonne und es bleibt trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen sorgen mit +20 bis +25 Grad für ein spätsommerlich warmes September-Wochenende.

Sommerlicher Start in die neue September-Woche

Mit einer zunehmend kräftigen West- bis Südwestströmung gelangen am 17. September warme Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen rasch auf +24 bis +28 Grad ansteigen lassen kann. Anfangs scheint verbreitet die Sonne, bevor zum Nachmittag sich die Wolken von Nordwesten her verdichten können. Ein paar Regenspritzer sind über dem Küstenregionen möglich, sonst bleibt es trocken.

Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Herbst und Winter 2018/2019.

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