Der September zeigt, dass er nochmals Sommer kann. Doch nimmt zum Ausklang der Woche die Neigung zu Schauern und Gewittern zu.

Im Tagesverlauf ziehen heute immer wieder Wolkenfelder vorüber und können am Nachmittag entlang eines breiten Streifens von Köln und dem Bayerischen Wald für eine erhöhte Schauer- und Gewitteraktivität sorgen. Weiter nach Norden sind hingegen kaum Niederschläge zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Süden +20 bis +25 Grad und über dem Norden sind +24 bis +28 Grad möglich.

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Der September zeigt sich sommerlich warm

Die +30 Grad Marke wurde im Sommer 2018 häufiger durchbrochen und es könnte gut sein, dass die +30 Grad an diesem Tag über dem Westen von Deutschland zum letzten Mal in 2018 erreicht werden können. Ansonsten scheint am 5. September häufiger die Sonne und zum Nachmittag können über Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern Quellwolken für gelegentliche Schauer und Gewitter sorgen, sonst bleibt es trocken. Verbreitet erreichen die Temperaturen für einen September mit +24 bis +28 Grad zu warme Werte.

Der September zeigt sich von seiner sommerlich warmen Seite - Freunde vom Herbstwetter müssen sich noch etwas gedulden
Der September zeigt sich von seiner sommerlich warmen Seite - Freunde vom Herbstwetter müssen sich noch etwas gedulden

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Donnerwetter am Donnerstag

Der Grund für dem sommerlichen Warmluftschub ist ein Tiefdrucksystem, welches am 6. September Deutschland erreicht und bis zum Abend mit seinen Schauern und Gewittern eine Linie westlich von Bremen und München erreicht haben kann. Bevor die Niederschläge einsetzen sind Temperaturen von +24 bis +28 Grad möglich, gehen aber nachfolgend auf +20 bis +25 Grad zurück. Der Wind frischt in Schauernähe böig auf und dreht von östliche auf westliche Richtungen.

Unbeständiges und kühleres Septemberwetter

Am 7. September liegt der Tiefdruckausläufer quer über Deutschland und sorgt im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern für Niederschläge, welche in Richtung Südosten mitunter auch kräftiger und länger andauernd ausfallen können. Gelegentliche Regenfälle sind weiter nördlich zu erwarten, jedoch weitaus weniger intensiv, wie über dem Süden. Die Temperaturen gehen bei einem schwachen und zum Nachmittag über dem Westen auffrischenden Wind aus nördlichen Richtungen über dem Westen auf +17 bis +23 Grad zurück und können über dem Osten spätsommerlich warme +20 bis +25 Grad erreichen.

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Unbeständiges Septemberwochenende

Der Tiefdruckkern liegt am 8. September über der Nordsee und verteilt seine Ausläufer über Deutschland, so ist am Samstag häufiger mit Sonnenschein zu rechnen, doch zwischendurch sind über dem Nordwesten und über dem Osten auch immer wieder Niederschläge möglich. Der Wind dreht auf südwestliche Richtungen und die Temperaturen erreichen +18 bis +24 Grad.

Das Tiefdrucksystem verliert am 9. September seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland, sorgt aber über dem Norden noch für wechselnde Bewölkung und zeitweilig etwas Regen - viel an Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. Von Südwesten setzt sich im Verlauf des Tages ein Hochdruckkeil durch, welcher häufiger die Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. Der Wind frischt auf, dreht auf westliche Richtungen und führt mit +17 bis +23 Grad etwas frischere Luftmassen über den Norden von Deutschland. Über dem Süden können spätsommerliche +20 bis +25 Grad erwartet werden..

Setzt sich mit dem Hochdruckkeil nochmals ein spätsommerlicher Wettercharakter durch? Mehr dazu gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Herbst und Winter 2018/19.

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